RE: Biologische Maßnahmen bei Krankheiten und/oder Insektenfraß? -
Moonfall - 09.08.14
Oje, heuer habe ich wieder die Stärkung mit Ackerschachtelhalm vergessen. - Die Rosen sahen ja bis zur ersten Blüten noch großartig aus. Aber jetzt fällt immer öfter die Blattfleckenkrankheit auf, da wirken auch die Blüten nicht mehr so großartig.
Ob es jetzt noch was bringt, mit Ackerschachtelhalm zu spritzen?
RE: Biologische Maßnahmen bei Krankheiten und/oder Insektenfraß? - Landfrau - 09.08.14
Moonfall, als bekennender Faulpelz oder positiv ausgedrückt "Nichtspritzer" von gar nichts

, bekommst du von mir ein klares Nein. Ich glaube wirklich nicht, dass eine Stärkung mit Ackerschachtelhalm jetzt noch Wirkung zeigt. In meinen Augen ist der Blattwechsel jetzt durch, viele Rosen haben ihre Blätter erneuert und "altern" jetzt eben im Jahresverlauf. Aber ich lasse mich natürlich gerne belehren, wenn jemand andere Erfahrungen gemacht hat. Aber ansonsten würde ich sagen, dass die Zeit um ist für solche Maßnahmen.
RE: Biologische Maßnahmen bei Krankheiten und/oder Insektenfraß? -
Moonfall - 09.08.14
Naja, gegen Altern hätte ich ja nichts, aber gegen gefleckte Blätter und deren Abfallen durch Pilze. Und wenn dieser dämliche Pilz auf gesunde Triebe übergreift, schwächt es die Pflanze.
Und es sieht natürlich Sch....e aus.
RE: Biologische Maßnahmen bei Krankheiten und/oder Insektenfraß? - Unkrautaufesserin - 10.08.14
Liebe Moonfall,
wenn die Rosen noch neue Blättchen schieben, dann kannst Du auch noch spritzen. Die Kieselsäure aus dem Schachtelhalm muß ja in die Blattstruktur eingebaut werden, damit er hilft. Und bei ausgewachsenen Blättern tut sich da nichts mehr.
Alternativ könntest Du auch Natron spritzen gegen die Pilze.
Liebe Grüße, Mechthild
RE: Biologische Maßnahmen bei Krankheiten und/oder Insektenfraß? -
Moonfall - 10.08.14
Danke, Mechthild, genau so meinte ich es. Anna Scharsach sah z.B. lange gesund aus, jetzt hat sie lange Triebe gebildet, wo die Blätter gesund sind, die an den alten Trieben sind aber inzwischen schon ziemlich elend. Da möchte ich ein Übergreifen verhindern.
Wie geht denn das mit Natron? *neugierig aufhorch*
RE: Biologische Maßnahmen bei Krankheiten und/oder Insektenfraß? - Unkrautaufesserin - 10.08.14
Natron wirkt gut gegen Pilzkrankheiten. Du verwendest einen Eßlöffel auf einen Liter Wasser, alternativ geht auch ein Tütchen Backpulver. Damit arbeite ich gerne.
Liebe Grüße, Mechthild
RE: Biologische Maßnahmen bei Krankheiten und/oder Insektenfraß? - Landfrau - 10.08.14
Moonfall, der Hinweis auf den natürlichen Alterungsprozess sollte auch eigentlich nur meinen, dass es aktuell zu spät ist mit Stärkungsmitteln wie Ackerschachtelhalm zu arbeiten.
Das Milieu auf den Blättern so zu ändern, dass den Pilzen das Leben erschwert wird, ist sicher eine andere Sache.
Die Verwendung von Natron/Backpulver ist ja eine sehr gängige Methode gegen Rost und auch wohl gut wirksam. Vielleicht reicht aber eine Behandlung mit verdünnter Mich. Die Milchsäurebakterien schaffen eigentlich für alle Pilzinfektionen ein ungünstiges Klima. Ich würde diese Variante bevorzugen.
RE: Biologische Maßnahmen bei Krankheiten und/oder Insektenfraß? - Ines - 07.09.14
Kann mir bitte jemand wegen Ameisenbefall helfen?
Im Juni habe ich eine Containerrose gepflanzt und gar nicht lange danach,haben die Ameisen sich dort eingenistet.
Geregnet (nein, regelrecht gegossen) hat es hier im Juli und August mehr als genug.
Zimt, Lavendel und auch tägliches Stören durch Ausbürsten haben nichts genutzt.
Ich bin das Tauziehen jetzt echt leid, habe aber überhaupt keine Idee, was jetzt tun.
Irgendein Ameisenmittel? Gefährdet das dann nicht die Pflanze?
Oder wird sie die Ameisen auch als "Neue" hoffentlich schadlos überstehen?
Ich weiß sowieso nicht, was die Ameisen da wollen. Den Blattläusen scheint die Rose nämlich überhaupt nicht zu schmecken, also gibt es auch nichts zu melken.
Das ist ja wenigstens schon etwas.
LG
Ines
RE: Biologische Maßnahmen bei Krankheiten und/oder Insektenfraß? - mondblume - 08.09.14
Ich würde dir empfehlen die Erde so gut es geht zu entfernen und die Ameisen auszuschütteln, frisch zu setzen und dann die Rose an einen anderen Platz zu stellen. Genervt werden wollen Ameisen nämlich garnicht.
Bei mir nisten sich auch ständig Ameisen ein, vor allem, wenn die Töpfe auf Erde stehen. Aber mit dieser "Methode" habe ich es einigermassen im Griff.
In den Töpfen versuchen sie bei mir die Brut zu wärmen, dass ist ihr ständiges Bestreben, denn ohne Wärme gedeihen die Puppen nicht. Die Puppenkokons werden von den Brutpflegerinnen an die günstigsten Standorte transportiert und gepflegt und das sind blödestenfalls die Blumentöpfe, da sie oft zu trocken und warm sind.
RE: Biologische Maßnahmen bei Krankheiten und/oder Insektenfraß? - Ines - 08.09.14
(08.09.14, 00:03)mondblume schrieb: Ich würde dir empfehlen die Erde so gut es geht zu entfernen und die Ameisen auszuschütteln, frisch zu setzen und dann die Rose an einen anderen Platz zu stellen. Genervt werden wollen Ameisen nämlich garnicht.
Bei mir nisten sich auch ständig Ameisen ein, vor allem, wenn die Töpfe auf Erde stehen. Aber mit dieser "Methode" habe ich es einigermassen im Griff.
Nerven tue ich die Ameisen ja jetzt schon seit Wochen, nur leider sind nicht die entnervt, sondern ich.
Und verpflanzen kann ich die Rose auch nicht.
Der Platz direkt neben dem von meiner Mutter benutzten Eingang hat nämlich schon seit Jahren auf eine Rose gewartet - also soll sie jetzt auch dort bleiben.
Außerdem gibt es hier in diesem Jahr fast keinen Platz ohne Ameisen. Und wie schön: Als ich die Rose dort gepflanzt habe, da waren da noch keine
Irgendwie muss es doch anders gehen.