RE: Unsere neue Hundehütte II -
Melly - 20.03.26
Schlimm, sowas zu erleben, Barbara, dass der Hund vergiftet wird.
Im "alten Zuhause" wohnten wir auch am Stadtrand, ein Gebiet, wo viele Leute mit ihren Hunden spazieren gehen, was wohl einige der Anlieger arg ärgerte. Da kam es immer mal wieder vor, dass die "Hundeleute" warnten, dass wieder Giftköder oder "gespickte Leckereien" im Unterholz gefunden wurden. Allerdings muss man auch in der ländlichen Region wachsam sein - der Hund unseres Bauern hat Rattengift aufgenommen, was sie um den Stall verteilt hatten. Deshalb wird beim Passieren der Höfe konsequent angeleint.
RE: Unsere neue Hundehütte II -
Melly - 21.03.26
Der Große hat heute Stress pur in unserm Heim. Vor unserer Haustür toben zwei Nachbarshunde, die außer Rand und Band sind, und er kann nicht mitmischen. Und zur Krönung geht noch sein Lieblingsfeind am Haus vorbei - ein Bernhardiner. Erstaunlich finde ich immer wieder, wenn er so außer sich ist, dass die Kollegin einfach abwartend auf ihrem Hochsitz thront und die Sache beobachtet.
RE: Unsere neue Hundehütte II -
Löwenmäulchen - 31.03.26
Bei mir ist es ähnlich, weiß und braun eskalieren und schwarz liegt entspannt daneben.
Sie eskaliert mit, wenn netter Besuch kommt...
Ihr geht es nun allmählich auch wieder besser. Viel Futter mit extra Fett hat sie schon etwas zunehmen lassen. Sie bleibt nun aber vor allem morgens an der Leine, weil es im Dunklen zu schnell passiert, dass sie wieder "Müll" schluckt.
RE: Unsere neue Hundehütte II -
Melly - 01.04.26
Schön, wenn es dem Hund wieder besser geht. Wir müssen bei der Dackelin auch aufpassen, dass sie nicht allen Dreck frisst, der am Wegesrand wartet. Der Große macht das eigentlich nicht. Gestern hat unser Sohn beobachtet, wie der Hund des Nachbarn einen Handwerker angemacht hat, der ließ ihn nicht auf das Grundstück und ist ihn massiv angegangen. Der Mann war stinksauer hinterher, was man ihm nicht verübeln konnte. Es ist in letzter Zeit öfter mal passiert, dass dieser Hund auf einmal wie ein Blitz über die Straße schoss und uns oder andere anbellte, z. B. wenn wir mit einer Schubkarre kamen etc., wohlgemerkt bei uns am Haus. Ein nicht sehr freundliches Bellen, ich empfinde das eher als bedrohlich, frech.
RE: Unsere neue Hundehütte II -
Löwenmäulchen - 02.04.26
Schwierig mit so einem Hund... Das er sein Grundstück verteidigt finde ich ok. Handwerker können nicht einfach so auf den Hof gehen. Auf der Straße Leute "anpöbeln" sollte der Hund natürlich nicht. Vielleicht mal den Nachbarn ansprechen, dass er aufpasst, dass der nicht vom Hof laufen kann. Aber meist ist bei so was die Antwort "Keine Angst, der tut nix, der tut nur so..." Sage ich über meine Hunde auch, aber ich weiß eigentlich nicht, was sie machen, wenn ich nicht dabei bin.
Gestern Abend fuhr ein Kind (fremd) mit seinem Roller auf der Dorfstraße, kam irgendwann auch bei mir an... Bei Braun war sofort Alarmzustand - ratternder Roller und Kind! - natürlich hat sie sofort angeschlagen. Das Kind fing an zu schreien, fuhr weg. Um 10 Minuten später wieder zu erscheinen, noch dichter ans Tor zu fahren und als der Hund kam und bellte, fuhr sie wieder schreiend weg...
Ich saß nebenan und konnte das beobachten. Wär sie noch mal gekommen, hätte ich "gebellt"
RE: Unsere neue Hundehütte II -
Orchi - 02.04.26
unsere Nachbarn schräg gegenüber haben/hatten auch so einen Hund. Ich konnte nicht im Vorgarten arbeiten ohne das da hinter dem Zaun massiv gebellt wurde und alle Nackenhaare standen zu Berge. Seit der Schwarze tot ist rennt Braun zwar auch am Zaun entlang aber die Bellerei ist wesentlich besser geworden, anscheinend war Schwarz der Anstifter
RE: Unsere neue Hundehütte II -
Melly - 02.04.26
Das Problem an der Sache ist, dass dieses Grundstück auch von anderen Leuten genutzt wird, es ist kein Eigentum, alles ist offen, man muss, um an das Nachbarhaus zu gelangen, dort rüber gehen. "Anpöbeln" trifft es übrigens auf den Punkt, nur im Fall des Handwerkers hat er wohl zugeschnappt, deshalb war der so sauer.
Wir haben unsere Wege "nach draußen - also zur Straße hin" mit Toren gesichert, damit uns die Vierbeiner nicht von dannen ziehen. Der Große z. B. bleibt auch bei geöffnetem Tor auf dem Grundstück, die Dackeldame verschwindet direkt bei geöffnetem Tor. Aber sie macht keine Leute an, sie latscht dann überall dort rum, wo sie sonst nicht hin darf. Allerdings - wenn Feind Nr. 1 dem Dicken in die Augen träte, wäre sicher Holland in Not bei offenem Tor.
Die geschilderte Situation mit dem Kind plus Roller - da würde der Dackel auch steil gehen, das wäre ihr unheimlich, vor allem wenn sie das nicht kennt. Wir haben momentan die Situation, dass die Kinder vor unserer Tür Rollschuh laufen, für die Aufpasserin hier sehr gewöhnungsbedürftig, sie beobachtet die lautstark, da muss ich konsequent eingreifen.
RE: Unsere neue Hundehütte II -
greta - 02.04.26
Alle unsere Galgos waren sehr ruhige Hunde, vor allem im Haus, aber im Garten haben sie aufgepaßt und Ungewohntes angebellt, auch Spaziergänger mit Hunden, allerdings nie lang anhaltend.
Als jetzt nebenan im Garten gearbeitet wurde und immer mehr Licht von drüben reinfiel, hat der Rüde auch schon mal geknottert. Gestern lief dort viele Stunden ein riesiger, lauter Häcksler, da hat er oft am Zaun geschaut.
Heute hatte ich mit ihm Termin beim Tierarzt für Zahnsanierung, in der letzten Zeit war mit aufgefallen, daß die Zähne nicht mehr schön weiß waren. Habs eine Weile weggeschoben, weil Narkose für Galgos nicht ohne ist, sie verstoffwechseln das Mittel schlechter. Bin gegen 9 Uhr angespannt hingefahren und bei ihm geblieben, bis die Spritze wirkte, sein Angstzittern aufhörte und er sich auf den Behandlungstisch legen ließ. Sie würden anrufen, wenn er fertig wäre und wach.
Nach 1 guten Stunde ging das Telefon, ich fuhr wieder zur Praxis, zahlte 311 € und nahm den Hund wieder mit. Er liegt jetzt im Körbchen und schläft.
Nachher fahre ich wieder hin, diesmal mit Shari für Blutabnahme. Sie hat so zugenommen, daß ich das abklären lassen will. Vielleicht steckt was anderes dahinter als nur zuviel fressen, GG übertreibt das gerne, wenn er das Futter zurecht macht.
Im Gegensatz zum Rüden wehrt Shari sich vehement beim TA und wird zur Anakonda, man kriegt sie kaum festgehalten. Nicht lustig, bin froh, wenn ich mit ihr wieder gehen kann.
RE: Unsere neue Hundehütte II -
Brennnessel - 03.04.26
Löwenmäulchen dein bellen wäre sicherlich witzig gewesen -aber- zuviel Kinder und Erwachsene haben keine Ahnung mehr vom Verhalten der Tiere.
Aufklärung hätte vielleicht etwas für die Zukunft gebracht, Abstand, ohne schreien einfach weiter fahren.
Wir hatten einen sehr friedlichen Berner Sennenhund, wenn wir im Urlaub waren, kam er zu meiner Mutter. Er verstand sich gut mit ihrer Schäferhündin und lief vom offenen Hof auch nicht weg, bellen nur wenn es unbedingt nötig war. Als der Balkon meiner Mutter wegen einer Sanierung ohne Geländer war sprang er jedoch dort runter, ein Hund den er absolut nicht leiden konnte war einige Meter aufs Grundstück gerannt. Der musste dringend lautstark verscheucht werden.
Er wählte zum Glück die Seite zum Hang, dort ist der Balkon nur ca. 2m über der Erde und ihm ist nichts passiert.
RE: Unsere neue Hundehütte II -
Melly - 03.04.26
Huh, da hat er aber Glück gehabt, Birgit. Was die Aufklärung angeht, ja, sowas tut Not heute. Das Problem im gleichen Moment sind dann nur drei bellende Hunde im Hintergrund, wie soll man einem fremden Kind da "was rüber" bringen?
Unser Enkel wird ja mit zwei Hunden groß, er sitzt mit dem Dackel auf der Couch, hält ihr auch seine Händchen hin oder sein Füßchen, er mag das, wenn sie ihn dort mit der Zunge berührt. Bei den Händchen sagen wir regelmäßig "nein", da er ja alles in den Mund steckt, inkl. der Finger. Kürzlich saß er im Kinderwagen und eine Frau mit Hund kam ihnen - Mutter und Kind - ganz nahe, "der tut nichts", aber ihm war das nicht geheuer und er fing an zu brüllen. Das Kind kennt Hunde, groß und klein. Er wollte das aber nicht, dass der Hund ihm nahe kam. "Hund und Hund" ist also ein großer Unterschied.
Barbara, das Übertreiben beim Futter kenne ich auch von meinem GG, der meint es auch sehr gut, deshalb füttere ich die Dackeldame konsequent, er übernimmt den Großen, der verträgt auch mal ein Schüppchen mehr. Vor allem, da er inzwischen die Marotte hat, dass er möglichst bei uns unten frisst, oben lässt er den Topf einfach stehen. Wenn sie dann runter kommen, guckt er mich an und signalisiert ganz klar, was er will. Unser Sohn versucht seit geraumer Zeit, das zu unterbinden, ohne großen Erfolg. Balou lässt einfach den Topf stehen, geht erst abends so um 22 Uhr daran und beginnt zu fressen. Stellen wir ihm was hin, ist das keine Frage, aber bei uns bekommt er auf das Trockenfutter auch einen Löffel Nassfutter, als Deko. "Verwöhnt wird oben nicht".

Die Dackeldame bekommt genau 100 g Nassfutter, das wird abgewogen. Ich hatte mal einen runden Dackel, unsere blinde Dackeldame. Das lief letztendlich auf eine Niereninsuffizienz raus. Deshalb passe ich bei Ellie so auf. Wenn Du das Ergebnis der Blutuntersuchung hast, berichte doch bitte. Diese Zahnreinigung haben wir auch im April vor uns - beim Dackel.