RE: L a b k r a u t ... -
Brennnessel - 09.07.12
[einem guten Geschenk für die Hexentochter anhört. Je mehr gute Bücher zu Kräutern, Hallo Gudrun, dann will ich deine Liste gleich mal verlängern:
Geheimnisvolle Namen, Heilwirkung und Mhytos
Blumen und Kräuter
Gräser und Kräuter
Bäume und Sträucher
von Ulrich Völkel Rhinoverlag
diese sind "Mitbringsel" aus dem Urlaub
Kräuterelixire Miriam Wiegele Bacopa Verlag
Letzteres lief mir in der Bücherei über den Weg, die haben da echt "hundsgemeine" Sachen, springen mir ins Auge mit der Leuchtschrift: muss ich selber haben....
Gruß Birgit
RE: L a b k r a u t ... - moorhexe - 09.07.12
liebe gudrun, schön, dass du dich vor lachen kringeln konntest
RE: L a b k r a u t ... -
Weinbergschnecke - 11.07.12
Hurra, es hat geklappt.


Labkraut statt Lab verwenden.
Hab' s jetzt mal nur für Frischkäse mit
1 Liter Milch, ansäuern mit 10 ml Buttermilch, einlaben bei 21 Grad.
Habe das Zweiglein Labkraut mit abgekochtem und abgekühltem Wasser abgeschwemmt, in ausgekochtem Leinen eingewickelt und eingelegt.
Den Stiel ließ ich aus der angesetzten Milch rausstehen ( am Rand des Topfes festgeklebt) um das Labkrautbündel später gut entfernen zu können.
Vielleicht ginge es auch nur mit dem Einlegen des Labkrautes in Wasser und dieses reinrühren???
Lieben Gruß von Martina
RE: L a b k r a u t ... -
Gudrun - 11.07.12
(11.07.12, 06:55)Weinbergschnecke schrieb: 1 Liter Milch, ansäuern mit 10 ml Buttermilch, einlaben bei 21 Grad.
... also nicht die Milch sauer werden lassen wie für Dickmilch?
Hier gibt's leider keine Milch mehr direkt beim Bauern zu kaufen, mit der sonst zu erstehenden ist das wohl nicht machbar. Toll, dass dein Experiment geglückt ist!
RE: L a b k r a u t ... -
Weinbergschnecke - 11.07.12
(11.07.12, 08:58)Gudrun schrieb: ... also nicht die Milch sauer werden lassen wie für Dickmilch?
Hier gibt's leider keine Milch mehr direkt beim Bauern zu kaufen
Die Milch wird durch die Buttermilch schneller angesäuert und mit Lab wird die Dickmilch viel fester. Nach dem Schneiden 3-4 h stehen lassen und in Kasetüchern abhängen lassen. Nach kurzer Lagerung im Kühlschrank ist der Frischkäse toll streichfähig( Würzen nicht vergessen, dann kann man sogar Rouladen rollen).
Nachmittags sehe ich ( hoffentlich!) ob die Labung ausgereicht hat.......späterer Eintrag:.15.30: Eindickung genügt, ist nicht so stark wie beim Kälberlab aber bin zufrieden. Mehr Labkraut, oder Zeit verlängern- gibt da eh viele Möglichkeiten.
Keine Milchbauern, daß gibt's doch nicht!? Haben sie alle aufgegeben?

Liebe Grüße von Martina
RE: L a b k r a u t ... - Waldhexe - 11.04.14
http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.hinterauer.info%2Fkraut%2Fwanderung%2Ffruehling_an_der_dornbirner_ache%2FO4152464.JPG&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.hinterauer.info%2Fkraut%2Fwanderung%2Ffruehling_an_der_dornbirner_ache%2Ffruehling_an_der_dornbirner_ache.htm&h=300&w=400&tbnid=MsJX2DHk9NKhLM%3A&zoom=1&docid=etRZWlErmmrpzM&ei=UAVIU6rHAoWbtQb2vYG4DA&tbm=isch&client=ubuntu&iact=rc&dur=397&page=15&start=337&ndsp=27&ved=0CJMBEK0DMC84rAI
Zum Herstellen von Käse wird der Same nicht das Kraut verwendet!
RE: L a b k r a u t ... - Unkrautaufesserin - 11.04.14
In anderen Schriften wird erwähnt, daß die Wurzel des blühenden Krautes getrocknet und aufbewahrt, zum Käsen verwendet wird. Hab allerdings keinen Link, und keine Zeit zum Suchen.
Liebe Grüße, Mechthild
RE: L a b k r a u t ... -
Gudrun - 11.04.14
Galium verum habe ich mir vor vielen Jahren aus Frankreich von einem Aufenthalt bei der Halbschwester meiner Mädels auf der Halbinsel Cotentin mitgebracht. Hab's im Dünengelände ausgebuddelt, wusste zunächst gar nicht, was ich da mitgebracht hatte.
In
diesem Buchj
ist zur Käseerzeugung zu lesen:
Den starken Absud der ganzen Pflanze als Säurewecker nehmen. Die Blüten verleihen dem Käse eine goldene Farbe und einen besonderen Geschmack, wie z.B. dem engl. Chesterkäse
Da sind auch folgende Volksnamen verzeichnet:
Ameisenkraut, Bettstroh, Bienenwertel, Blutstill, Liebfrauenstroh, Liegkraut, Magerkraut, Sternkraut.
RE: L a b k r a u t ... - Waldhexe - 12.04.14
Säurewecker? könnte der Schlüssel sein im Zusammenhang mit Samen??? Die sprechen von Farbe, das kann ich mir auch gut vorstellen. In den Unterschiedlichen Pflanzenteilen, gibt es ja auch unterschiedliche Inhaltsstoffe.Die Wurzeln werden anscheinend zum Rotfärben genutzt. Ich bin beim Gogelen über diese Seite gestolpert, wissen tu ich es auch nicht.