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Terrassenfugen ... - Druckversion

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RE: Terrassenfugen ... - Brennnessel - 10.07.17

Hallo Inse,
danach habe ich mich leider nicht erkundigt. Mein Problem ist die wilde Wiese, die sich gerne über dem Kiesweg aussamt, das ist mir zu viel des Guten. Die anderen Wege habe ich relativ gut im Griff - letztes Jahr eine Seite komplett abgetragen, Vlies drunter, Kies gesiebt und bis jetzt einzelne Pflänzchen immer rechtzeitig entfernt. Die andere Seite wartet noch auf die Grundsanierung.
@ Brigitte - mein Mann flämmt, ich bin aber nicht der Überzeugung, dass es etwas dauerhafter als zupfen ist.
Gruß Birgit


RE: Terrassenfugen ... - Brigitte - 10.07.17

(10.07.17, 11:21)Brennnessel schrieb:  @ Brigitte - mein Mann flämmt, ich bin aber nicht der Überzeugung, dass es etwas dauerhafter als zupfen ist.

Daß es dauerhafter wirkt, glaube ich auch nicht.
Naja, kommt wohl auch darauf an, wie lange man die Flamme auf ein mehrjähriges Kraut (wie z.B. Löwenzahn) draufhält.
Vermutlich wird aber im Normalfall noch oberflächlicher "gejätet", als beim zupfen oder auskratzen.
Pluspunkt des Abflämmens ist allerdings, daß es schneller geht und man nicht lange auf dem Boden rumkriechen muß.





RE: Terrassenfugen ... - Unkrautaufesserin - 10.07.17

Ein weiterer Vorteil des Abflammens ist, daß Unkrautsamen mit kaputtgehen. Sowohl auf dem Weg gewachsene als auch angeflogene.

Ich halte es mit Wegen wie Lilli - ich mähe sie in die Wiese...:angel: und bin dabei, lose eingestreut große Natursteine als Trittplatten zu verlegen. Denn in der Regenzeit werden oft gegangene Wege gern zu lehmigen Rutschbahnen.
Durch den fetten Lehm sind hier Gänge und Höhlen im Untergrund eher zu vernachlässigen.

Liebe Grüße, Mechthild


RE: Terrassenfugen ... - Gudrun - 10.07.17

(10.07.17, 14:27)Unkrautaufesserin schrieb:  Ein weiterer Vorteil des Abflammens ist, daß Unkrautsamen mit kaputtgehen.

Naja - bringt nur wenig hier.
Hatte mir auch mal solche Gaskartuschen mit 'nem Stiel dran zugelegt.
Hat ewig gedauert, bis Pflänzken dahinwelkten - und sie waren in Nullkommanix wieder da.
Weil Männer solchen Spielzeugen eher zugeneigt sein sollen, habe ich dann Wojtek ( solange er verfügbar war ) gebeten, an der Straße zu "flämmen".
Er war nach dem ersten Mal so genervt, dass er ab da lieber auf Knien "gemessert" hat. Clown




RE: Terrassenfugen ... - Cornelssen - 10.07.17

Kann ich verstehen. Hab das am Anfang auch mal gemacht: Clown

Vorteil für die Pflanzen: die Asche ist ein toller Dünger.
Vorteil für den Handel: man muss dauernd teuren Nachschub kaufen.
Vorteil für die Zündler: man bildet sich ein, "etwas getan zu haben".

Fazit: lohnt nicht. :devil:

Inse


RE: Terrassenfugen ... - Brigitte - 10.07.17

(10.07.17, 21:07)Cornelssen schrieb:  Vorteil für die Pflanzen: die Asche ist ein toller Dünger.

Was denn für Asche?
Soweit ich gelesen habe, hält man die Flamme nicht solange auf die Pflanzen, bis sie zu Asche verbrannt sind, sondern nur so kurzfristig, daß die Hitze die Zellen platzen läßt. Die Blätter sollen dann anschließend welken und trocknen.
Wie gesagt, probiert habe ich selbst es noch nicht. :noidea:


RE: Terrassenfugen ... - geranium - 10.07.17

Gudrun, bei mir darf auch in den Fugen zwischen den Natursteinwegen so einiges wachsen, manchmal, wenn ich Zeit habe, kratz ich mit dem "Kneipchen" Löwenzahn u.a. raus, es kostet meistens 2 Küchenmesser pro Jahr, aber die kauf ich im 6er Pack
nur zu diesem Zweck im Billigmarkt:angel:
Vor Jahren hatte ich mich mal zum Kauf einer Art Drahtbürste am langen Stiel hinreissen lassen - alles kikifax, es funktieniert evtl. auf glattem Untergrund, aber nicht bei sehr ungleichen Fugen zwischen den Natursteinen.
Mein derzeitiges Mittel der Wahl ist es, das Kochwasser von Pellkartoffeln u.a. auf den Fugenbewuchs zu schütten. Sicher ist es auch möglich, einfach kochendes Wasser dafür zu verwenden - ist mir aber manchmal bisschen zeitaufwändig.
Das hilft natürlich auch nicht über den ganzen Sommer:whistling:

lg margot, isst öfter Pellkartoffelntongue






RE: Terrassenfugen ... - Gudrun - 11.07.17

(10.07.17, 22:33)geranium schrieb:  ... alles kikifax, es funktieniert evtl. auf glattem Untergrund, aber nicht bei sehr ungleichen Fugen ...


So'n kikifax wurde hier auch ausprobiert und für'n Dingsbums befunden. :lol:

Glücklicherweise konnte ich den nicht wegschmeißen, weil der Stiel noch so gut erhalten war.:laugh:
Jetzt habe ich entdeckt, dass der super in die für anderes Gerät viel zu schmale, sonderangefertigte Regenrinne des nachträglich angebauten Glasgangs passt und da gute Dienste leistet.
Die damaligen Handwerker haben irgendwie nicht durchgeholt, dass Regenrinnen vielleicht ein kleines Gefälle zum Abfluss hin haben sollten, besonders wenn der Abfluss 4 - 5 cm Durchmesser hat. Da reichen schon paar Blätter, um das Ding zuzusetzen. :head:




RE: Terrassenfugen ... - Brennnessel - 11.07.17

Hallo,
mein Mann musste auch so´n Ding mit Stiel haben - ich habe nur die Bürste. Da ich auf Knien herumrutsche, fange ich mit dem Fugenmesser an und kratze den Rest mit der Bürste, der lange Stiel nimmt meinem Druck die Kraft. Bei meinem Mann habe ich allerdings auch nicht gesehene, dass er sehr erfolgreich damit arbeitet.
Gruß Birgit - schwört auf Handarbeit (aber nicht im Übermaß)


RE: Terrassenfugen ... - Landfrau - 14.07.17

(06.07.17, 16:17)Gudrun schrieb:  [Bild: CIMG3540_Terrassenbewuchs.jpg]

Kann es sein, dass mir deine Fugenbepflanzung sehr bekannt vorkommt? wink

Von den Abflammgeräten kann ich auch nur abraten, es dauert auch ewig und genau, es ist deutlich oberflächlicher als das Jäten per Hand.
Asche entsteht da aus meiner Sicht auch nicht und wenn, wäre es auch er kontraproduktiv. Wer will denn den Fugenbewuchs düngen? Clown

Und sorry, weder Kochwasser noch Salz sind in meinen Augen in einem naturnahen Forum wirklich gute Empfehlungen. Vor kurzem las ich - klar es ging eigentlich um Rosen:blush:- dies: Seid Gärtnerinnen/Gärtner und zupft Unkraut biggrin Ich finde, da ist eine Menge dran! Oder es bleibt eben Yes