RE: Kletterrosen & Rambler -
Moonfall - 10.05.20
Da hat Landfrau sicher recht, damit ist die Beratung besser.
Es gibt ja fast für jede Gartenecke eine passende Rose.
In einem schottischen Garten habe ich diesen Baum mit Rose mitfotografiert, ich glaube, es war Kiftsgate. Nie würde ich eine Rose an so einen riesigen Nadelbaum pflanzen, aber die hat ihn offenbar bezwungen.
RE: Kletterrosen & Rambler -
lasseswachsen - 10.05.20
[attachment=5902][attachment=5903][attachment=5904]
auch wenn es jetzt schon dunkel ist, kann man ja vielleicht ein bisschen erkennen.
Ich weiß es auch nicht so recht, was es ist... meine Recherche jetzt würde Schwarzpappel ergeben.
Als Flachwurzler wahrscheinlich nicht sooo eine gute Stütze ....
RE: Kletterrosen & Rambler -
Moonfall - 10.05.20
Ha,ha.... du bist offenbar richtig pflichtbewusst.
Ich schlage trotzdem vor, dass du tagsüber Fotos machst, dann kann man Licht und Umgebung besser einschätzen.
Pappeln wachsen an nicht so trockenen Standorten, oder? Die habe ich zumindest nicht als so dichte Krone in Erinnerung, wo kein Licht mehr durchkommt.
RE: Kletterrosen & Rambler -
lasseswachsen - 10.05.20
[attachment=5905][attachment=5906]
es kommt nix weg... habe meine sieben Jahre alten Bilder wieder gefunden....
RE: Kletterrosen & Rambler -
Moonfall - 11.05.20
Das ist wohl lieb gemeint, aber was sollen uns Ausschnitte vom Baum bei der Empfehlung einer passenden Rose helfen?
Dazu brauchen wir ein Ganzkörperbild, wo man Größe, Begleitpflanzen, Lichtverhältnisse und die Dichte der Äste erkennen kann.
RE: Kletterrosen & Rambler -
vanda - 11.05.20
Och, ich finde in Kombi mit dem Nachtbild kann man sich das doch ganz gut vorstellen.
Pappeln kann ich mir als Rosenstütze sehr gut vorstellen, denn die sind sehr wind- bzw. standfest und kippen sicher nicht wegen einer Ramblerrose gleich um (wie mancher Apfelbaum

). In der groben Borke kann sich eine Rose bestimmt auch gut halten. Auch bzgl. Wurzelkonkurrenz sehe ich kein Problem, eine Pappel in dieser Größe hat ihre Feinwurzeln so weit weg vom Wurzelhals, dass man darunter gut pflanzen kann, denke ich.
Ich habe im "wilden Garten" (Lehmboden) zwei Ramblerrosen, die beide über 20 Jahre alt sind und eigentlich nie geschnitten wurden.
Das ist zum einen die hier schon erwähnte
Pauls Himalayan Musk, die locker die 12m erreicht hat. Sie blüht halbgefüllt, duftet gut und ist ständig von Bienen umlagert. Aber sie hat maximal fiese Stacheln. Wenn man nicht schneiden muss und darunter oder im näheren Umkreis auch kein Sitzplatz ist oder man barfuß laufen möchte (es fällt im Laufe der Jahre doch einiges an stachligem Totast-Zeug runter), ist sie eine gute, pflegeleichte Wahl. Eine PHM ist bei mir ganz einfach aus einem in den Boden gesteckten Ast angewachsen. Ich konnte es halt damals nicht erwarten, langfristig sind 2 PHMs aber doch recht viel für einen eher kleinen Garten...

Für Selbstabholer hätte ich da inzwischen recht große Stücke abzugeben, zum Verschicken leider doch zu groß.
Fast noch schöner in der Blüte finde ich
Rosa helenae 'Hybrida', sie hat nur ganz minimal halbgefüllte, rahmweiße Blüten mit auffälliger gelber Mitte und duftet stark nach Honig. Im Herbst entwickelt sie große Büschel von winzigen orangen Hagebutten. Diese Rose hat noch nie Ausläufer gemacht, während PHM hier schon ab und an Ausläufer in weitem Abstand schiebt.
Lykkefund ähnelt der helenae 'Hybrida', hat aber keine Stacheln.
Ursprünglich wollte ich statt der helenae ja die
Ayrshire Queen mit ihren elfengleichen zartrosa Kugelblüten, die war damals aber nicht lieferbar.
2018 habe ich sie dann endlich pflanzen können bei einer Bekannten an eine große Scheune, und da hat sie bereits im ersten Wuchsjahr locker 4m-Triebe geschoben

. Auch sehr stachelig.
Irgendwer hatte hier auch noch Bobby James, rocknroller, glaube ich, und Rambling Rector, oder?
Große Rambler gibt's ja viele, meistens aber eher nicht die dazu passenden Rankobjekte...
RE: Kletterrosen & Rambler -
rocknroller - 12.05.20
@Vanda
Irgendwer hatte hier auch noch Bobby James, rocknroller, glaube ich, und Rambling Rector, oder?
Ja, stimmt.
Zumindest den Bobby James habe ich noch (Siehe #245).
Rambling Rector hatte ich im Altgarten in Weidenbach, auch ein sehr stachliger Geselle.
RE: Kletterrosen & Rambler -
lasseswachsen - 12.05.20
[attachment=5909][attachment=5908][attachment=5907]Danke für eure Mühen, Ideen und Vorschläge
Die Pflanzstelle wäre schon nen bisschen vom Baum weg, weil er in einer Hecke steht...
Aber ich habe Tagbilder gemacht... nun könnt ihr hoffentlich alles zufrieden beurteilen
Die Ausschnittsbilder waren nicht für die direkte Roseneignung gedacht, sondern zur Identifizierung der Baumart... ich bin ja bei Schwarzpappel. Gibt es dazu noch Gegenstimmen?
Verkahlen hohe Rambler im unteren Bereich irgendwann?
Wäre dann eine zweite Pflanze (z.B. die empfohlene Rosa helena hybrida) für "unten rum" eine Option?
Wie ist die so in Bezug auf die Insekten?
RE: Kletterrosen & Rambler -
vanda - 12.05.20
Also bei der Pappel bin ich eher bei einer Hybridpappel (Populus x canadensis). Schwarzpappeln sind inzwischen eine der seltensten Baumarten in Deutschland, wenn es eine wäre, dann Glückwunsch. Soweit ich mich erinnere haben Hybridpappeln im Austrieb rötliche Blätter, echte Schwarzpappeln hellgrüne.
Aber das schmälert ja nicht ihren Wert.

Ich liiiiiiebe Pappeln.
Ich würde bei
einer Ramblerrose bleiben. Hier ist unten auch nach 20 Jahren nichts verkahlt. Wenn man nicht schneidet, treiben ja auch unten Triebe nach, die sich zur Seite legen oder die von oben herabhängen. Du könntest unten ja noch halbhohe, robuste Sträucher davorpflanzen wie Faulbaum (Bienenmagnet) oder heimische Heckenkirsche (Schmetterlingspflanze), die langfristig etwas Schatten vertragen können. Oder ein rankendes heimisches Geißblatt, alles aber erst, nachdem die Rose eingewachsen ist und schon etwas Höhe erreicht hat.
Aber das ist natürlich reine Geschmackssache.
Und wenn eine zweite Ramblerrose, dann vielleicht untenrum eher eine kleinerwüchsige wie z.B. die heimische
Rosa arvensis, oder z.B. 'Polliniana'.
Rosa helenae 'Hybrida' ist ebenso voll von Bienen und Hummeln wie PHM, wenn sie blüht (im Rosenrückblicksstrang müssten Bilder von ihr sein). Ich denke, dass das fast alle einfach- bis halbgefüllt blühenden Rambler sind. Und selbst relativ gefüllte öffnen am Ende des Tages die Blüten oft noch soweit, dass Bienen Zugang haben.
Meine helenae wächst nach einem 'Anschlag' des Nachbarn auf ihren Kletterbaum inzwischen als großer kuppelförmiger Strauch, das funktioniert bisher auch ganz gut, sie ist aktuell voller Knospen, ich hoffe, ich kann demnächst aktiuelle Bilder zeigen.
Meine "Rosenbibel" von R. Witt empfiehlt als naturnahe große Ramblerrosen noch z.B.
Venusta Pendula (Duft, Hagebutten),
Kew Rambler (kein Duft, viele Hagebutten) oder
Kiftsgate (über 12m, etwas Duft, viele lang haltende Hagebutten).
RE: Kletterrosen & Rambler -
vanda - 12.05.20
noch gefunden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bastard-Schwarz-Pappel