RE: Alles zum Rosenschnitt -
Moonfall - 23.07.19
Danke!
Das klingt ja phantastisch. Mit stärkerem Schnitt jedes 2. Jahr kann man auch noch den Heckenschnitt erledigen. Und ich will schließlich üppig blühende Rambler, aber keine völlig überquellenden, die dann irgendwann von der Hecke fallen.
RE: Alles zum Rosenschnitt -
Gerardo - 23.07.19
rocknroller: das mit dem radikalen Rückschnitt Deiner American Pillar - Rosen war für mich ein sehr interessanter Hinweis. Deine beiden sehen jetzt sehr schön aus.
Wie hoch hast Du tatsächlich geschnitten/gesägt?
Ich hatte mir überlegt, einzelne jüngere Triebe, ca. 200 cm lang, stehen zu lassen, was jedoch hinderlich wird bei dem noch zu errichtenden Kletterkäfig oder Spalier. Wer hat mir eine Empfehlung. Macht ein Käfig ca. 120 x 120 x 250 hoch Sinn? Oder ist eine Art Spalier, ca. 300 x 300 cm hoch sinnvoller?
Zweite Frage. Was ist besser. Druckimprägnierte Pfosten im Boden oder Balken mit Schuhen und Betonfundamente?
Unsere American Pillar wollen wir, meine Frau und ich, in den nächsten Tagen in Angriff nehmen. Das wird wahrscheinlich auch an die 3 Hänger voll Schnittgut geben.
Bild von vor exakt 4 Wochen
American Piller, hat oben 5 m Duchmesser und ist 4 m hoch
RE: Alles zum Rosenschnitt -
Moonfall - 23.07.19
American Pillar wächst bei uns am Baumhaus und in einem Zwetschkenbaum hoch,ich schätze locker 5m. Sie ist sehr wüchsig, nach einem starken Rückschnitt war sie im nächsten Jahr schon wieder sehr groß. Von da her scheint mir 120x120x250 deutlich zu klein. Ob man sie durch laufenden Schnitt auf 3x3m halten kann? Ich kann es mir nicht vorstellen, weil neue Triebe sehr stark wachsen.
Dieses Foto ist 2 Jahre alt, leider habe ich kein aktuelleres in voller Höhe, sie ist inzwischen noch höher in den Baum gewachsen.
RE: Alles zum Rosenschnitt -
greta - 23.07.19
rocknroller, das ist mal ein sehr eindrucksvolles Vorher-Nachher Bild...unglaublich, diese Wuchskraft. Ich kann mir vorstellen, wieviel Arbeit das war, wie deine Arme und Beine aussehen und wie groggy Du warst, nachdem Du den 4. Anhänger ausgeladen hast.
Vergiß bitte nicht, nächstes Jahr wieder ein Bild davon zu posten.
Ich habe keine solchen Monsterrambler, sehe sie mir aber sehr gerne an
RE: Alles zum Rosenschnitt -
rocknroller - 23.07.19
@gerardo
Zitat:rocknroller: das mit dem radikalen Rückschnitt Deiner American Pillar - Rosen war für mich ein sehr interessanter Hinweis. Deine beiden sehen jetzt sehr schön aus.
Wie hoch hast Du tatsächlich geschnitten/gesägt?
Ich hatte mir überlegt, einzelne jüngere Triebe, ca. 200 cm lang, stehen zu lassen, was jedoch hinderlich wird bei dem noch zu errichtenden Kletterkäfig oder Spalier. Wer hat mir eine Empfehlung. Macht ein Käfig ca. 120 x 120 x 250 hoch Sinn? Oder ist eine Art Spalier, ca. 300 x 300 cm hoch sinnvoller?
Zweite Frage. Was ist besser. Druckimprägnierte Pfosten im Boden oder Balken mit Schuhen und Betonfundamente?
Wie schon gesagt, ich habe die beiden American Pillar auf Bodenebene abgeschnitten, außer ein paar Stümpfen blieb nichts stehen.
Ich überlege ernsthaft, ob ich American Pillar alle zwei Jahre dann wieder komplett nach der Blüte zurückschneide.
Wenn ich irgendwelche Holzbauwerke für Rosen mit Pfosten mache, nehme ich meistens Einschlaghülsen, die kann man, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, anschließend woanders wiederverwenden.
Ein vom Grundriss quadratisches Holzgerüst mit 3 m Höhe könnte ich mir schon vorstellen.
Dann alles Gute für den Schneideeinsatz und Vorsicht, die American Pillar hat ebenfalls große fiese Stacheln.
RE: Alles zum Rosenschnitt -
Gudrun - 23.07.19
Was bin ich froh, dass meine
American Pillar nach Sachsen auswandern durfte. Die hat mich einfach fertig gemacht.
Richtig vermisst habe ich anfangs
Sander's White Rambler, weil er die Erlen an der Straße so schön berankte,
ihnen weiße Blütensterne aufsteckte und so herrlich duftete. Aber er schickte seine fiesen Ranken oben aus den Bäumen
wieder herunter und behinderte mich bei jedem Schritt. Konnte ihn einfach nicht mehr kontrollieren also musste er weichen.
So im Nachhinein denke ich, bodeneben abschneiden hätte ihn auch mores gelehrt.
RE: Alles zum Rosenschnitt -
Moonfall - 17.08.19
Heute habe ich mich einmal über die Rosenpergola gewagt. Da wuchern die Rosen hs. oberhalb der Pergola, und darunter siehts ziemlich transparent aus. Dabei sollte die Pergola doch als Sichtschutz anstelle der früheren Scheinzypressen dienen.
Die Hälfte habe ich jetzt mal auf Höhe der Pergola geschnitten, dadurch sind nun nur noch wenige Blätter dran, sieht recht arm aus. Aber reicht das, damit die Rosen auch unten wieder austreiben und blühen?
Leider habe ich keine Fotos gemacht, aber an denen vom Mai kann man auch ein wenig erkennen. Leider werfen die Fichten des Nachbarn viel Schatten auf die Rosen, das wird den dichten Wuchs auch erschweren. Auf unserer Seiten wachsen nordwestlich der Rosen auch noch tw. Bäume.

Aber von da kommt schließlich die Sonne nur am späten Abend.
Zum Erklären der Himmelsrichtung und Sonneneinstrahlung: hier blickt man nach Süden.
RE: Alles zum Rosenschnitt -
Gerardo - 18.08.19
Hübsch schaut's aus bei Dir.
Ich würde radikaler vorgehen und die Rosen auf ca. 2/3 der Pergolahöhe schneiden oder eventuell sogar noch etwas tiefer, damit es im Laufe der nächsten 2 Jahre auch wieder vermehrt Blüten auf Augenhöhe gibt und sich die Rosensträucher von unten her neu mit Trieben bestücken. Dann wäre der gewollte Sichtschutz auch eher wieder vorhanden. Wie es dann tatsächlich wird, wird man sehen.
Meine 4 - 5 Meter hohe und breite American Pillar ist aktuell nur noch ca. 1 x 1 x 1 Meter groß. Rankgerüst ist kurz vor der Ausführungsphase. Bilder folgen.
RE: Alles zum Rosenschnitt -
Erdling - 18.08.19
Hallo ihr lieben Rosenkenner.
Ich wollte mich mit einer kurzen Info melden. Bei mir war ja im Frühjahr auf die schön ausgetriebenen Bodendeckerrosen eine Dachlawine abgegangen und hatte die Hälfte der Pflanzen völlig zerstört. (365, nachzulesen)
Wie ihr mir geraten habt, hatte ich die Pflanzen ganz herunter geschnitten, viele Triebe waren sowieso an der Basis abgetrennt.
Das war wirklich genau richtig.

Und dafür noch mal herzlichen Dank.
Die Pflanzen haben ganz dicht, kräftig und gesund ausgetrieben, und geblüht haben sie wie eh und je ganz üppig, es war eine Freude das zu sehen.
Gestern habe ich alle Büsche zurückgeschnitten, Blütentriebe entfernt für die zweite Blüte und dabei ist mir noch mal aufgefallen, wie dicht die malträtierten Stöcken wieder ausgetrieben haben. Dieser krasse Rückschnitt hat ihnen also wirklich gut getan.
Von nun an werde ich auch bei meinen anderen Rosen nicht mehr so zaghaft mit der Schere sein.
RE: Alles zum Rosenschnitt -
Moonfall - 18.08.19
Das freut mich Erdling, dann sollte ich vielleicht was aus deiner Erfahrung lernen, ich Schnitt-Warmduscher.
Jetzt habe ich noch Fotos meiner Pergola gemacht, so sieht es derzeit aus.
Hier der Blick auf die schattigste Stelle, Nevada, ein Kirschbaum, Zierapfel und Holunder wächst vor der Pergola, das ist allerdings die Nordwest-Richtung. Nachbars Halle rechts hält die Südsonne ab, des anderen Nachbarn Nadelbäume hinter der Pergola viel von der Morgensonne. Das links im Vordergrund ist der Schnittberg von gestern.
Und nun näher ran, unter meinen Kirschbaum, hier habe ich Ghislaine de F., Direktor Benschop und die Alba Maxima schon auf Pergolahöhe eingekürzt. Vermutlich zuwenig für einen tieferen Neuaustrieb? Ich will schließlich Nachbars Leiter und Kieshaufen in dieser Gartenecke nicht mehr sehen.
Links davon habe ich schon Phillis Bide gekürzt, York & Lancaster davor wenig, und die beiden Strauchrosen im Vordergrund nicht, sind aber wie gesagt ohnehin in Nordwest-Richtung. Das rötliche an der Pergola sind neue Triebe von Phillis Bide, die wollte ich erhalten.
Und hier noch der ungeschnittene Teil, links an der Pergola Erinnerung an Brod, rechts Geschwinds Nordlandrose Nr. 1, und links vor EaB der Zigeunerknabe. Da wird der Schnitt nicht ohne Blutvergießen abgehen.
Was meint ihr, wie tief soll ich gehen? Und danach noch düngen?