RE: Alles zum Rosenschnitt -
greta - 21.03.22
Inzwischen bin ich mit dem Schnitt um einiges weiter und hatte heute das "Vergnügen", mich den stachligen Rugosas im Beet zur Straße zuzuwenden. Rugosas gehören hier zu den Rosen, die die heißen Dürresommer nur schlecht weggesteckt haben, von meinen beiden Blanc Double de Coubert z.b. ist nur noch eine mit wenigen Trieben vorhanden, waren ehemals schöne große Sträucher, und auch beim breiten Monster Rotes Meer gabs einiges an Totholz raus zu schneiden. BIs zu Jens Munk bin ich noch nicht vorgedrungen. Louise Bugnet, die ich 3 x habe, ist dagegen eine Freude, sie kommt auch ohne Stacheln aus und zeigt keine Dürreschäden.
RE: Alles zum Rosenschnitt -
Gudrun - 21.03.22
Konnte mich heute freuen über schnelles Umsetzen einer vorsichtig eingesetzten "vagen Rosenschnittliste".
Mein weibliches Gartenhelferlein schneidet mit Begeisterung an Rosen herum - nach ihrem Ordnungsgefühl ... gefiel mir nicht so richtig.
Hatte ihr eine Liste gemacht, die wir beim Eingangstee besprachen:
- morsche, alte, dünne, schwache Zweige raus
- was nach innen wachsen will - weg
- erkennbar nach außen Wachsendes schräg überm Auge hin schneiden
- Saftwaage beachten
Wir schnitten beide herum ... und hatten währenddessen einen guten Austausch.
Gab auch ein sehr interessantes Beispiel für "Saftwaage"
Eine meiner 6 "Hermosa" - Rosen hatte einen gewaltigen Stängel von mehr als 1 m getrieben ... eigentlich kommen die hier über 50/60 cm nicht hinaus.
Hatte den letztes Jahr erstmal machen lassen, weil ich beobachten wollte, wie weit er's denn noch treibt.
Okay - dazu gelernt! Die Jungs werden jetzt in Schach gehalten...
RE: Alles zum Rosenschnitt -
greta - 21.03.22
Gut gemacht, Gudrun, vor allem das mit der Saftwaage

Geht ja gar nicht, daß der längste Trieb alles für sich beansprucht.
RE: Alles zum Rosenschnitt -
Gerardo - 22.03.22
Gut, dass hier über die Saftwaage in letzter Zeit mehrmals gesprochen wurde. Diesbezüglich habe ich meine Sträucher beim aktuellen Rückschnitt ab und zu kritisch beäugt und gehandelt. So manche Rose schaut jetzt wieder besser aus und ich erkenne beim aktuell schnell startenden Neuaustrieb positive Folgen. Was mich besonders freut: vereinzelt sogar schon basisnahe Neutriebe. Leider fehlt jetzt schon wieder Wasser!!!
RE: Alles zum Rosenschnitt -
Löwenmäulchen - 29.03.22
Ich habe auch mit dem Rosenschnitt begonnen, irgendwie bin ich dieses Jahr sehr rabiat, es ist nach dem Schneiden nur noch wenig Rose da

Hoffentlich wächst sich das wieder raus...
RE: Alles zum Rosenschnitt -
Melly - 11.04.22
Heute habe ich gesehen, dass die im Hof stehenden Rosen durch den kürzlichen Frost so geschädigt sind, dass ich noch einmal die Schere ansetzen muss. Ganz schlimm hat es 'Speronella Dalesmanini' getroffen, der Neuaustrieb hängt total "in den Seilen".
Aber auch 'Xavier Olibo' sieht nicht wirklich gut aus, dabei hatte ich den schon ziemlich weit zurück geschnitten. Da kann man nur hoffen, dass es das war mit den Frosttagen.
RE: Alles zum Rosenschnitt -
greta - 20.04.22
Das frostige WE von Anfg. April hat hier ganz schön rein gehauen, viele Rosen haben erfrorene Laubspitzen, manche treiben überhaupt nur sehr verhalten aus und die Neuzugänge vom letzten Herbst sehen nicht gut aus.
Ich habe gestern nochmal die Schere angesetzt und sehr runter geschnitten, Triebe mit braunem Mark machen keine Freude und der wenige Austrieb welkt ab.
Frederic Mistral ist nun gestummelt, Pacific Blue ähnlich...so habe ich mir das nicht vorgestellt mit den beiden, seufz.
RE: Alles zum Rosenschnitt -
Melly - 20.04.22
Hier sieht man auch immer mehr, Barbara, aber ärgerlich ist es vor allem bei Neuzugängen.
Ganz schlimm hat's auch Ulmer Münster erwischt, die schieb ich jeden Tag vor mir her.
Einzig Musquée Sans Soucis hat den Frost gut weggesteckt, nicht ein Blättchen angefroren.
RE: Alles zum Rosenschnitt -
greta - 22.04.22
Vorhin erst entdeckt : die Rugosas im Beet zur Straße, Ostwind, sehen schlimm aus, die werde ich alle nachschneiden müssen. Der ohnehin erst dürftige Austrieb ist braun-verkrumpelt, seufz.
RE: Alles zum Rosenschnitt -
susima - 26.04.22
Ich freue mich, dass mein Versuch, die Rosen nach der Methode von "James, dem Gärtner" (Hexenfingermethode) zu schneiden, wieder Erfolg zu versprechen scheint!
Zumindest teilweise dürfte ich es auch diesmal richtig gemacht haben, einige Triebe bilden gleich mehrere Knospen aus.
Bei allen konnte ich das noch nicht feststellen, aber meine Rosen blühen ja nicht alle zur selben Zeit.
Die Methode werde ich jedenfalls vertiefen.
Aber eigentlich wundert es mich, dass jetzt schon ziemlich viele Knospen da sind, obwohl es bis jetzt wirklich saukalt war, aber die wenigen frühlingshaften Tage dürften wohl gereicht haben - und das längere Tageslicht.