Kraut und Rosen
Rezepte mit Rosen - Druckversion

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RE: Rezepte mit Rosen - Moonfall - 25.11.19

Jetzt ist zwar nicht grad die Hauptblütezeit für Rosen, aber bevor mir das gerade gefundene Rezept in den Ordnern der Gartenzeitungen versinkt, schreibe ich es hier auf.

Rosensirup

Einen kleinen Topf komplett mit Rosenblütenblättern füllen, mit Wasser auffüllen, sodass alle Blütenblätter bedeckt sind. Solange sanft köcheln, bis die Blütenblätter ihre Farbe verloren haben. Mit einer Schöpfkelle die Blätter herausholen und auspressen. Zwei weitere Male das Wasser mit frischen Blütenblättern auffüllen und köcheln. Nach dem 3. Mal sollte das Rosenwasser rot sein. Es wird abgeschöpft und 1:1 mit Zucker und etwas Zitronensäure versetzt. Den Sirup noch heiss in Flaschen abfüllen.


RE: Rezepte mit Rosen - Cornelssen - 26.11.19

Das Problem: es kann zu Blähungen kommen, hängt wohl von den verwendeten Rosenblättern ab ...

Inse


RE: Rezepte mit Rosen - susima - 28.11.19

Ich muss gestehen, ich habe mit Rezepten, die Blüten als Hauptingredienz haben, Probleme:

Sicherlich ist mein kleiner Terrassentopfgarten von Größe und Menge der Pflanzen her kein guter Vergleich zu einem richtigen Garten, und bei mir kämen außer den Rosen höchstens noch Tagetes und vielleicht Lavendel in Frage - aber wenn meine Schätzchen gerade zu blühen beginnen, brächte ichs einfach nicht übers Herz, ihnen die Köpfchen abzureissen.......

Selbst wenn ich wollte - und ich bin schon ein Fan von z.B. Rosenmarmelade - aber wenn ich vor so einem in Pracht erblühten und vielleicht noch himmlisch duftendem Rosenbüschel stehe, kann ich einfach nicht die Gartenschere ansetzen :noidea:
Bei Tagetes fällt zwar der Duft weg, aber diese kleinen Sonnengesichter abzusäbeln ....... :no: .....geht gar nicht.
Ich red jetzt nicht von ein, zwei Zweiglein für Tischschmuck, oder 5-6 Blütenköpfchen für die Salatgarnitur, aber für die meisten Rezepte braucht man doch eine ganze Menge.

Macht Euch das nichts aus, oder siegt dann die Vorfreude darauf, die schöne duftende Rose quasi konserviert zu haben und auch dann genießen zu können, wenn die Rosensaison vorbei ist?
Aber ist das das Gleiche?

Ich beziehe mich hier auch nur auf die Privatgartlerei, wo man im Normalfall nur jeweils eine oder wenige Rosen von einer bestimmten Art/Sorte hat, wobei ich selbst in einem kommerziellen Betrieb nix Blühendes nur zum Verkochen abschneiden könnte.
Ich in einem blühenden Lavendelfeld? Ich würde maximal ein paar Stängel für die Vase schneiden und mich ansonsten im Duft, im Farbrausch und im summenden und flatternden Insektenvolk verlieren :laugh:   :blush: Aber ich könnte da nie mit Sichel, Sense oder Mähdrescher wüten.


RE: Rezepte mit Rosen - Moonfall - 29.11.19

Prinzipiell geht es mir ähnlich, ich schneide z.B. im Sommer keine Blumensträusse. Da täte es mir leid um die Blüten, ausserdem bin ich wenig im Haus, Essen gibts auch auf der Terrasse und nicht in der Küche. Da wäre ein Strauss fast unbeachtet.

Wenn meine Rosenrunde zur Besichtigung in der Hauptblütezeit der Rosen hier ist, machts mir aber schon Spaß, kulinarisches mit den Blüten zu probieren. Bei über 300 Rosen gibt es allerdings eine Blütenfülle, wo einige handvoll Blüten nicht fehlen. Im neuen Garten habe ich sogar eigens Sorten für die Kulinarik in den Küchengarten gepflanzt.  :rolleyes:


RE: Rezepte mit Rosen - Moonfall - 20.05.20

Dann kramen wir doch diese Rezepte der Saison nach vorne.  biggrin Freitags kommen Freunde, da möchte ich auch ein Rosenrezept probieren.


RE: Rezepte mit Rosen - Moonfall - 23.05.20

Für meine gestrige Rosenrunde habe ich eine Eistorte mit Rosen gemacht. 

Das klingt jetzt maßlos übertrieben, denn es war im Prinzip das Rezept der Rosenpalatschinken von Seite 2:laugh: Ich wollte nicht das Gleiche wie schon mal anbieten. Also schien es mir interessant, die Palatschinken abwechselnd mit Creme in eine passende Tortenform zu schichten. Um noch mehr Rosengeschmack zu bekommen, habe ich mich auch ans Kochen von Rosensirup gemacht. 

Dazu füllt man einen Topf mit Blütenblättern und kocht sie, bis die Farbe raus ist. Die Blätter gibt man dann raus, ich habe sie dabei in einem Sieb ausgedrückt. Nun müsste man den Topf mit dieser Flüssigkeit noch 2x mit Rosenblättern aufkochen, damit der Saft konzentrierter ist. Ich habe ihn schon nach dem ersten mal verwendet und in die Topfencreme gerührt.

Die Eistorte kam gut an, alle nahmen einen Nachschlag. Mir war sie etwas zu hart gefroren, hätte sie wohl kürzer in den Gefrierschrank geben sollen (1-2 Stunden?). Oben drauf dann Schlagobers wäre noch fein.


RE: Rezepte mit Rosen - Melly - 23.05.20

Moonfall, ich frage jetzt mal ganz unbedarft, habe von der "Kocherei" mit Rosen keine Ahnung, aber immer mal wieder drüber gelesen. 
Was für Rosen bzw. Blütenblätter nimmst Du da? Bestimmte Sorten, also ich meine welche, die ausgesprochen duften? Muss man dann speziellen Dünger verwenden? 


LG
Melly


RE: Rezepte mit Rosen - Cornelssen - 23.05.20

Mich würde neben den Rosennamen noch das ganze Rezept interessieren: Was für ein Boden? Wieviele Schichten? Und: wenn Rot als Saftfarbe rauskommen soll, verwendest Du vermutlich nur rote Rosen - oder?

Inse

Nachtrag: Der Beitrag #56 kam überraschend erst nach meinem Post komplett auf den Bildschirm. Frage verengt sich also.


RE: Rezepte mit Rosen - Angelika - 23.05.20

Ich habe - dank der lieben Spenderin Gudrun - die Rose de Resht, die soll ja auch zu kulinarischen Verwendungen einladen. Habe es noch nicht probiert, aber ich denke schon, dass die auch gut rot ausfärbt.

Bin nicht so der Rosenverwerter, hab noch den Geschmack eines Rosengelees im Mund, das ich mal geschenkt bekam, farblos, geschmacklos, nur süß, das war nicht meins. :no:

Und zum selbst mal was auszuprobieren müsste ich die Rose erst mal animieren anständig zu blühen, sie hatte dieses Jahr bislang 6 Blüten, die ruckzuck verblüht waren und zeigt im Moment nicht mal Knospen.  :noidea:


RE: Rezepte mit Rosen - Cornelssen - 23.05.20

Die Rose de Resht eignet sich gut für die Küche. Man kann Rosenwasser damit machen - wird allerdings farblos. Von modernen Züchtungen lasse ich längst die Finger: die taugen nicht für den Erlenmeyer - und wer auch mal IM destillierten Wasser schwimmende (!) angebrannte/verkohlte Rosenblätter aus dem Erlenmeyer lösen musste, der wird mir zustimmen.

Bei Rosenblättern, die kalt verarbeitet werden, kann man großzügiger sein, was die Auswahl anlangt. Aber man sollte ergänzend zu Butterröllchen oder Sahnetorte dann doch noch Käse-Kümmel-Gebäck anbieten, sonst wird man hilflos zum Anustrompeter.

Inse