Hutzel~ Kletzenbrot -
Gudrun - 12.11.17
Würde gern mal wieder sowas backen, finde aber mein altes Rezept nicht wieder.
Hab' schon beim CHEFFE geguckt ...
Kann mich erinnern, dass Hefeteig mit eingeweichten geschnittenen Trockenfrüchten und Nüssen vermengt wurde. Der Clou des Ganzen war ein recht flüssiger Teig, den frau in kurzen Abständen während des Backens auf die Brotlaibe streichen musste. Die hatten nach dem Backen eine wunderbar glänzende leckere Kruste.
Verdünnter Hefeteigrest kann's doch nicht gewesen sein ... oder?
Hat eins von euch da Erfahrungen?
RE: Hutzel~ Kletzenbrot -
lavandula - 12.11.17
Genaues Rezept brauchst Du dazu nicht. Normalen Hefeteig, der anstatt mit Milch mit der Obstbrühe gehen darf und deshalb dunkel wird. Dörrobst in beliebiger Menge.
Das Dörrobst wird ja vor dem Schneiden eingeweicht. Dabei löst sich auch Zucker. Damit wird das Hutzelbrot während des Backens ein paarmal eingepinselt. Aber Vorsicht, dadurch wird es sehr schnell dunkel, also gut beobachten.
Im "Schwäbischen Hutzelbrot" waren früher keine Nüsse, nur getrocknetes Obst, hauptsächlich Birnen. Ich gebe auch Nüsse dazu.
RE: Hutzel~ Kletzenbrot -
karlinche - 12.11.17
Hallole,
Für's Schnitzbrot meiner Mutter wurden immer nur getrocknete Früchte genommen; eigene Birnen und Zwetschgen, dazu gekaufte Trockenfeigen. Und ganz wichtig war ihr, nicht mit Weissmehl sondern Brotmehl zu backen.
RE: Hutzel~ Kletzenbrot -
rocknroller - 13.11.17
Ich backe ab und zu ein reines Roggenbrot, das mit selbstgemachten Sauerteig hergestellt wird.
Vor Weihnachten wird mit dem Brotteig dann auch ein Hutzelbrot gebacken, in dem nur diese Hutzeln vorkommen.
Sehr lecker und hält Wochen.(Wenns nicht vorher aufgegessen wird)