Kraut und Rosen
Dusselige Fragen 2 - Druckversion

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RE: Dusselige Fragen 2 - Moonfall - 27.10.18

Bei 15cm hilft nur noch die Säge. Und dann immer dran bleiben und jeden Austrieb entfernen.
Für ein anderes Pflänzchen sollte sich doch daneben ein Loch ohne Wurzel im Weg finden lassen.


RE: Dusselige Fragen 2 - Brigitte - 27.10.18

Ist echt schwierig, ohne Foto zu verstehen, wie das aussieht.
Ich stelle mir das jetzt so vor, daß die Wurzel aus der Erdspalte kommt, 30cm parallel zum Boden entlang "kriecht" dabei z.T. 20cm Höhe und 15cm Dicke erreicht.

Das ist natürlich schwer anzubohren.
Wenn sie quasi waagerecht aus dem Boden kommt, kann man da auch nicht gut sägen. Blöd.
Da würde ich mich wirklich mal warm anziehen (wörtlich gemeint) und mit der Axt (oder doch Stechbeitel) vorsichtig möglichst viel Gewebe zu beschädigen, da wo die Wurzel aus dem Boden kommt.
Vielleicht könnte man auch zusätzlich mit kochendem Wasser die Rinde beschädigen?
Und dann Kompost drauf. Vielleicht noch mit etwas Zucker mischen, das kurbelt die Verrottung an.


RE: Dusselige Fragen 2 - Cornelssen - 27.10.18

:thumbup:  zutreffend vorgestellt!

Aber heute waren die Stangenbohnen dran und dabei habe ich zunächst "nebenbei" drei Pflanzplätze für Hortensien gefunden und gleich Nägel mit Köpfen gemacht: bis es "Mittag"essen gab, war es knapp 18 Uhr, - aber drei der vier Hortensien sind wieder gut eingepflanzt, gegossen und etwas abgedeckt, der Boden ist von alten Wurzeln und viel Farn befreit und gegen den wuchernden Wurmfarn am Zaun habe ich eine Wurzelsperre eingearbeitet. Bei der Gelegenheit konnte ich auch das Tränende Herz freilegen, das der Farn übelst bedrängt hatte. Nun fehlt mir nur noch ein Hortensienplatz mit Zukunft. Und:

Während ich da mit dem Spaten tiefer in den Boden ging und das immer und immer wieder, kam mir die Idee, diese dämliche Weinwurzel zunächst mal mit einem Spaten unsanft von der Hauswand zu trennen. Mal sehen, ob das geht, ob da was von der Wurzel abbricht und man dann Zugriffsoptionen hat, die besser sind, als das, wovor ich jetzt noch stehe. Wenigstens im Kopf geht es jetzt also langsam voran, was diesen Wein anlangt. Yes

Inse


RE: Dusselige Fragen 2 - Unkrautaufesserin - 04.11.18

Mein Vater hatte für solche Gelegenheiten einen eisernen Vorrat an Kupfernägeln...

Kupfer tötet jeden Baum, war aber in der DDR nur äußerst schwer aufzutreiben.

Liebe Grüße, Mechthild


RE: Dusselige Fragen 2 - lavandula - 04.11.18

Nachbars hatten direkt an der Grundstücksgrenze eine Fichte, die immer höher wurde.
Mein Vater hatte die Idee mit den Kupfernägeln auch gehört. Er ließ meinen jungen  Bruder mindestens 10 solche einschlagen (den konnte er nach evtl. Entdeckung auch schimpfen  :noidea: ) Die Fichte wuchs jahrelang gesund weiter, bis ein Besitzerwechsel kam und er die Erlaubnis bekam, diesen Riesenbaum zu fällen. Inzwischen war der Bruder groß und Bergsteiger und er hat den Baum sachgerecht entfernt von oben her. Sonst wäre das zwischen 2 Häusern gar nicht gegangen.


RE: Dusselige Fragen 2 - Cornelssen - 04.11.18

Danke, beiden: Mechthild für den Tipp (den ich kannte, aber vergessen hatte) und Lavandula für den Erfahrungsbericht, der die Suche nach Kupfernägeln überflüssig macht. Um die auzfzutreiben, hätte ich nach Berlin reinfahren müssen...

Demnächst steht mir vielleicht etwas Schadenfreude zu: Sohn meinte heute verständnislos, wo denn das Problem sei? Da nehme man eine Säge und ritsche-ratsche säge die Wurzel ab.  " Yes , dann mach das doch bitte morgen!" stimmte ich ihm zu. Selbst wenn das Trumm abgesägt ist, wird es wohl weiter austreiben - aber dann gibt es wenigstens eine Fläche, auf der man mit dem Bohrer ansetzen kann :devil: ...

Inse,
fragt sich nur, ob er morgen wirklich ...


RE: Dusselige Fragen 2 - Unkrautaufesserin - 05.11.18

Dann war die Fichte schon zu groß bzw die Nägel zu kurz. Sie müssen schon bis ins Mark gehen.

Liebe Grüße, Mechthild


RE: Dusselige Fragen 2 - lavandula - 05.11.18

Beim Einschlagen der Nägel war die Fichte etwa 3 m hoch. Die Nägel gingen auf jeden Fall ins Mark.
 
In unserem Garten haben wir Kupfernägel in einen Fliederstamm getrieben, den wir nur schlecht entfernen hätten können. Der Stamm war nicht mal dick. Aber nach 2 Jahren mussten wir den anderen Baum daneben entfernen, damit man an den Flieder rankam.


RE: Dusselige Fragen 2 - Cornelssen - 06.11.18

Vielleicht liegt es daran, dass heutzutage Kupfer für z.B. Nägel anders legiert wird als im 19. Jahrhundert? Damals ist wohl diese Mär auf Reisen gegangen...

Inse


RE: Dusselige Fragen 2 - Unkrautaufesserin - 06.11.18

Mit unseren DDR-Nägeln hat es gut funktioniert. Wir hatten eine Weile starken Sämlingsdruck von einer Robinie... die wird man auch nicht wieder los.
Mit den Nägeln ging es (und mein Vater hat dann die Nägel immer sorgfältig recycled...)

Liebe Grüße, Mechthild