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Dusselige Fragen 2 - Druckversion

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RE: Dusselige Fragen 2 - Brigitte - 23.12.18

(22.12.18, 21:49)Moonfall schrieb:  Vor Jahren habe ich mir beim Kaffeehändler eine Keksmaschine gekauft.

Hat jemand so eine Maschine und kann mir die Lösung verraten?

Meine Mutter hatte so eine Kekspresse. Leider ist die irgendwann kaputt gegangen und ich habe mir nie eine neue gekauft. Weil ich die "neumodischen" Muster nicht annähernd so schön finde, wie die alten.

Der Teig für ihre köstlichen Haselnußkekse war sehr fest. Es brauchte viel Kraft, um ihn durch die Presse zu drücken. Die Kekse waren sehr fett und auch recht süß. Im Mund sind die fast "geschmolzen", so mürbe waren die.
Ich weiß nicht, ob ich das Rezept noch irgendwo habe. Soll ich mal suchen?

Nachtrag: Hab das Rezept gesucht und kanns nicht finden. sad


RE: Dusselige Fragen 2 - Moonfall - 23.12.18

Tja, rausgekommen ist der Teig ja aus der Presse. Aber er blieb eben an der Schablone der "Maschine" kleben, und nicht am Backblech oder Backpapier.  :noidea:
Ich glaube auch, dass passende Rezept braucht, wo der Teig so klebt, dass er am Blech bleibt.
Falls noch jemand so ein Rezept kennt, oder falls jemand unter euch mit so einem Ding schon mal Kekse produziert hat, wäre ich noch an euren Erfahrungen interessiert. Für heuer habe ich meine Kekse fertig, aber es kommt ja wieder die Saison.  wink


RE: Dusselige Fragen 2 - Cornelssen - 23.12.18

Du hattest von der Schablone für einen Tannenbaum geschrieben und dass der Teig da hängen geblieben ist. Hat die Presse noch andere Schablonen und wenn ja, hast Du die mal probiert?

Hast Du auch - falls das technisch überhaupt möglich ist - mal versucht, die Schablone umzudrehen? Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Öffnungen für den Teig nicht sauber ausgeschnitten (gestanzt) sind?

Inse


RE: Dusselige Fragen 2 - Angelika - 24.12.18

So eine Gebäckpresse gab es hier vor zig Jahren auch einmal. Ebenfalls mit mehreren Schablonen, unter anderem einem Tannenbaum.

Funktioniert hat sie nicht wirklich, teilweise war es möglich den Teig mit der Schablone mit den vielen Löchern, deren Bredle dann aussehen wie eine Blume auf das Blech zu bekommen. Mit viel Gemach und Gedöns und richtig schön sahen sie auch nicht aus. Das Erfolgerlebnis der eigentlich nicht sehr schönen Bredle funktionierte übrigens nur mit dem Teig aus dem beiliegenden Rezept. Bei meinem eigenen Rezept - das mir übrigens viel lieber war - funktionierten es gar nicht, der Teig war viel zu fest vermute ich mal.

Geschmeckt hat mir das eigene Rezept auch besser. Also wurde der Teig wieder durch einen Vorsatz auf dem mechanischen Fleischwolf gedreht und ich war wieder zufrieden. 

Allerdings habe ich das Backen von Spritzgebackenem dann schon vor bestimmt 15 Jahren aufgegeben, da es sich herausstellte, dass meine Familie das immer ganz zum Schluß erst aufzuessen gedachte und eigentlich viel lieber noch Springerle, Zimtsterne, Hildabredle usw. gehabt hätten. 

Die Gebäckpresse habe ich dann irgendwann mal irgendjemandem gegeben, und drum gebeten mir von den (Miß-)ERfolgen zu berichten. Später habe ich gehört, dass die Gebäckproduktion auch dort nicht zufriedenstellend war.

So im nachhinein könnte ich mir vorstellen, dass ich probieren würde, ob die Plätzchen sich auf einem Geschirrtuch auch weigern würden, von der Presse abzulassen. Könnte mir vorstellen, dass das dort funktionieren könnte, aber dann muss man sie letztendlich ja wieder vom Tuch auf das Backblech transportieren können.


RE: Dusselige Fragen 2 - Angelika - 28.12.18

Noch mal was zur Gebäckpresse:


Heute war eine Bekannte da, nur zum kurz was abgeben, und da kommt man dann ja mal über dies und das ins Gespräch. Dieses mal übers Backen, genauer gesagt über das Backen von WEihnachtsgebäck und dann kam seitens von ihr die Gebäckpresse ins Gespräch. Wurde natürlich gleich hellhörig und fragte sie, ob die denn bei ihr funktioniere. Sie meinte ja, alle beide (also neuere Plastikpresse und die ältere Metallpresse, die sie mal auf dem Flohmarkt ergattert hat), aber nicht auf einem gefetteten Blech, auch nicht auf Backpapier und auf dem ungefetteten Blech ginge es, aber man bekäme die Brödle nach dem Backen nicht mehr runter. Also nimmt sie ein Holzbrett, darauf geht es und mit dem Messer bekäme man die gepresstenTeigstücke dann gut rüber auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. 
Fragte noch, ob sie ein besonderes Rezept hat, das hat sie verneint und gemeint, da sie ihres verschusselt hätte, hätte sie sich im Internet einfach eines besorgt. 
Und das will sie mir noch zukommen lassen, werde es dann hier einstellen.


RE: Dusselige Fragen 2 - Moonfall - 28.12.18

:w00t:  Ungefettetes Blech und Papier hatte ich probiert, aber auf ein Holzbrett wäre ich nie gekommen.  :head: 
Das ist ja spannend!
Übers Rezept würde ich mich auch freuen, denn mein Teig schien mir zu fest.


RE: Dusselige Fragen 2 - Cornelssen - 28.12.18

Meine Enkelin ist gerade da und da sie I-phone-Restriktionen hat und auch bei mir einhalten muss (gräßliche Dinger!!!, ständig hängen sie mit der Nase über dem Display und haben kaum noch Interesse an irgendwas sonst!), hatte sie Langeweile. Also haben wir Kekse vorbereitet. Sie wollte von Hand kneten, ich wollte wenig Sauerei in der Küche - und kam auf die Idee, die Gebäckpresse mal wieder auszuprobieren und deren mir bislang unbekanntes Rezept für Anisplätzchen. Ich habe abgewogen, sie durfte den Teig machen und ablecken, was es so zum Ablecken gab...  Nyam  .

Mit der Gebäckspritze bin ich dann wieder zu Werke gegangen und habe den Teigbrei mit dem Baiser-Vorsatz auf Backpapier gedrückt: ging einwandfrei, nachdem ich den Bogen wieder raus hatte: wenn man die Spritze absetzt, muss man sofort den Hebel lösen, damit nicht soviel Teig nachläuft und sich über das halbe Blech (und die gespritzten Teigstücke) verteilt. Wie die Kekse schmecken, werden wir morgen erfahren: der Teig muss über Nacht trocknen bevor er gebacken wird.

Zu Moonfall´s Problem: mein Teig war eher breiig als weich. Rezepte habe ich ihr schon per Mail geschickt. Es scheint ein Konsistenzproblem zu sein. Der Teig selbst besteht nur aus Eiern, Zucker, Mehl und Anis - ohne Fett.

Zum Kleben auf dem Blech:
a) früher hieß es, man solle das Blech mit Wachs einreiben, bevor man die Kekse drauf setzt; nicht fetten
b) im Netz habe ich den Hinweis gefunden, das Blech leicht mit Mehl zu bestäuben

Nachtrag zu den Anisplätzchen aus der Kekspresse: bei 150°C Umluft 18 Minuten gegart bringt ein passables Ergebnis

Inse


RE: Dusselige Fragen 2 - Cornelssen - 29.12.18

Uff!

Meine Enkelin hat den ganzen Vormittag in der Küche mit Plätzchenteig rumgeschmiert und versucht, mit der Kekspresse Süßes zu produzieren. Nach 10 Blech à 18 Minuten Backzeit zieht sie ein Fazit:


Sie: "Oma, diese Maschine war definitiv ein Fehlkauf!"
Ich: "Stimmt, - wenn man nur Kekse damit backen will."
Sie: "Kann man denn sonst noch was damit machen?"
Ich: "Ja. Baisers backen und Berliner Pfannkuchen damit füllen."
Sie: "Oach, Baisers liebe ich. Wenn man die äußere Kruste ab hat, dann schmecken die wie Marshmellows."

Wir (!) haben diverse Schablonen ausprobiert. Das einzige, was wirklich funktioniert, ist der Baiser-Vorsatz (Sternschablone auf drei Füßchen). Und die Kekse aus dem Teig (nach beigefügtem Rezept), mit dem man die Maschine befüllen muss, sind auch nicht das Nonplusultra der feinen Konditorenküche. :no: Was dabei herauskommt, ist mäßig gut schmeckendes Waschkorbkonfekt. Und: die Schweinerei in der Küche unterscheidet sich beim Kinderbacken nicht im geringsten von der, die mit traditionellem Teig entsteht.

Positiv für mich: ich habe die Baiser-Tülle wiederentdeckt und mich an die Spritze für Berliner Pfannkuchen wieder erinnert. Die war seinerzeit ausschlaggebend für den Kauf gewesen, um für einen Kindergeburtstag in der Karnevalszeit Pfannkuchen selbst backen und füllen zu können: mit einem uralten gusseisernen Topf von meiner Oma ging das nämlich wunderbar...

Inse


RE: Dusselige Fragen 2 - Cornelssen - 07.01.19

Zwei Fragen:

a) bei uns ist nicht mit richtig Frost zu rechnen in nächster Zeit, nur mit Regen. Ich bin am Überlegen, ob ich jetzt schon mal - wie jedes Jahr - Kalk ausbringen könnte: der Regen müsste das doch schön in den Boden einziehen lassen. Oder? (Mein Boden ist ja ziemlich sauer und u.a. die Birne braucht den Kalk dringend, um gesund zu bleiben).

b) Erwarte Besuch und habe deshalb vorbereitend heute eine Menge Rosenkohl geputzt. Mein Küchenmesser war frisch geschliffen und scharf. Später konnte ich dann im Daumenbereich oben mal wieder fransende Streifen der oberen Hautschicht vorsichtig wegschneiden, weil ich mir beim Putzen dauernd die Haut am Daumen angeritzt/-geschnitten habe - trotz aller Bemühungen, Daumen und Messer nicht in Berührung miteinander kommen zu lassen: irgendwie klappt das nicht durchgehend. Wenn ich den Kohl für zwei Personen putze, ist das kein großes Thema, aber wenn es mehr wird und die Köhler schon vorgeputzt verkauft werden, schon: dann muss die Schnittstelle dünn nachgeschnitten werden und das Messer schneidet doch in den Daumen: ich hab dieses vorgeputzte Zeug aus Versehen gekauft, zugegeben - und mein armer Daumen sieht nicht nur furchtbar aus, er leidet auch beim Klarinettespielen = tut weh.

Gibts einen Trick, das zu vermeiden? (Außer beim Kauf auf lange Stiele an den Röschen zu achten - immer kann man sich das ja nicht aussuchen.)

Inse


RE: Dusselige Fragen 2 - Unkrautaufesserin - 07.01.19

Zu A: natürlich kannst Du jetzt schon kalken.
Ich weiß nicht, wie sehr Dein Boden ausgewaschen wird, oder ob das Wasser eher stehen bleibt. Wenn es eher steht, ist das in diesem Falle gut, wenn es abläuft, kalkst Du beim Knospensprung der Birne noch mal 1/4 der Menge nach.

Hast Du Holzasche? Darüber freuen sich meine Bäume auch sehr, vor allem, wenn in der Asche noch kleine Kohlepartikel sind.

Zu B: Du könntest Dir prophylaktisch ein Pflaster über den Daumen kleben, mit seitlichen Einschnitten, so daß Du es wie eine Kappe aufstülpen kannst.  Dann schneidest Du erst mal in das Pflaster und nicht in den Daumen... mache ich, wenn ich 2 Wassereimer Bohnen einschneiden muß.

Liebe Grüße, Mechthild