wer wohnt hier? -
Gudrun - 03.04.20
Im letzten Herbst war mir so ein ähnliches Loch an der Hecke zur Straße im Garten schon mal aufgefallen. Hab da einen Stein drauf gepackt.
In diesem Jahr war 20 - 30 cm entfernt wieder so ein Loch entstanden. Dahinein steckte ich dicht an dicht alte Stecken.
Die blieben an Ort und Stelle.
Das obige Loch ist ca 10 Meter entfernt außerhalb des Gartens zur Straßenseite hin direkt am Fußweg - unten ca 4 cm breit -
Wer lebt im Wurzelfilz einer breiten alten Hecke und gräbt sich zur Straße hoch?
Ich denke Ratz ist doch nicht blöd, soo auf sich aufmerksam zu machen oder doch?
Hat eins von euch eine Idee?
RE: wer wohnt hier? -
Moonfall - 03.04.20
So sieht ein Rattenloch aus! Ich frage mich immer, wo die die Erde hingeben, denn ich habe noch nie "am anderen Ende" einen Erdhaufen gefunden.
Leider fand ich heute am Fuß einer Rose auch wieder so ein Loch. Nachdem man kein Terpentin mehr kaufen kann, habe ich Petroleum auf ein Papiertuch gegeben und hinein gestopft und dann mit Kies zugeschüttet und einen Stein darauf gegeben. Einige Wochen war Ruhe, aber jetzt sind die Biester wieder aktiv.
RE: wer wohnt hier? -
Gudrun - 03.04.20
(03.04.20, 20:16)Moonfall schrieb: So sieht ein Rattenloch aus! Ich frage mich immer, wo die die Erde hingeben, denn ich habe noch nie "am anderen Ende" einen Erdhaufen gefunden.
Stimmt - ausgebuddelte "Häufchen" sah ich auch nicht.
Und was bewirkt Terpentin bzw. Petroleum?
RE: wer wohnt hier? -
lavandula - 03.04.20
Na, überleg mal. Wenn Du so was in Deiner Wohnung dauernd riechen müsstest, würdest Du da nicht ausziehen wollen???
RE: wer wohnt hier? -
Melly - 04.04.20
Wir haben so ein ähnliches Loch in der Bruchsteinmauer, Gudrun. Mir kam da auch schon mal so ein Gedanke, wer da wohl wohnen könnte. Aber die Mäuse tummeln sich noch im Hof, vielleicht ist die Wohnung ja nicht (mehr) belegt, unser Nachbar legt Gift aus!
RE: wer wohnt hier? -
susima - 04.04.20

!!!
ich hatte so ein Loch letzten Sommer im Schattenkübel bei den Funkien und heuer Anfang März im Rosentrog bei meiner alten Rose!!!
Ich habs einfach zugeschaufelt, weil nachbohren irgendwie nicht möglich war, entweder ists dabei zugebröselt oder die Wurzeln waren im Weg.
Bei der Funkie kam dann noch ein zweitesmal so ein Loch, bei der Rose war gleich beim ersten Mal Schluss.
Heisst das, ich habe RATTEN auf meiner Terrasse, wenn auch nur zu "Besuch"???????
Oder buddeln Mäuse auch solche Löcher?
Wie sieht denn Rattenkot aus? Bis jetzt fand ich immer nur die winzigen aber zahlreichen Mäuseköttel ( oder was ich dafür hielt).
Im Herbst hatte ich auch nur Mäuse in der Lebendfalle, aber vielleicht war der Ratz auch einfach nur zu schlau.....
Kann das überhaupt sein, im 2. Stock eine Ratte? (Stadtwohnung, Haus mit vielen Mietwohnungen)
RE: wer wohnt hier? -
Julius - 04.04.20
(03.04.20, 19:36)Gudrun schrieb: Ich denke Ratz ist doch nicht blöd, soo auf sich aufmerksam zu machen oder doch?
Auch ein Ratz braucht nen Platz.
*duck und wech*
Susima, ich hatte dermaleinst in bester Stadtlage eine Maus im Zimmer ... im 6. Stock.
RE: wer wohnt hier? -
Gudrun - 04.04.20
(04.04.20, 13:35)Julius schrieb: Auch ein Ratz braucht nen Platz.
*duck und wech*
Jaja ... schon klar

Deswegen wollte ich ja auch wissen, wasses mitm Terpentin oder Petroleum so auf sich hat.
Wenn die wegen Gestank umziehen, müssen die ja woanders neu buddeln
Als hier noch eigene Katzen patroullierten, habe ich solche Löcher nicht entdeckt... deswegen happich gefragt.
Hätte ja auch ein ganz neues tolles Mitlebewesen sein können
RE: wer wohnt hier? - Cornelssen - 04.04.20
Sieht nach Rattenloch aus. Zur Beruhigung und gegen jede Art von Panik: die tun unseren Pflanzen nichts, lüften höchstens etwas den Boden. Die Infektionsgefahr, deretwegen sie traditionell bekämpft worden sind, ist bei funktionierender Müllabfuhr und Deponiewartung heute nicht mehr gegeben, ließ kürzlich ein hier regional sehr anerkannter Fachmann im TV verlauten. Allerdings hat er etwas hinzugefügt:
Was man unbedingt unterlassen sollte: Lebensmittel wegwerfen bzw. irgendwie zugänglich für die Tiere entsorgen. Und Susima: zweiter Stock ist kein Problem, sofern es Regenfallrohr und/oder Blitzableiter gibt. Sie können prima klettern. Übrigens: in meiner Veranda ist Ruhe seit ich die ordentlich abgedichtet und die Nüsse entfernt habe.
Was ich auch berichten kann: die Kräuterspirale habe ich 2006/07 gebaut und noch in der Entstehungsphase ist da so ein kleiner Graupelz eingezogen: der Salbei wächst prächtig, das Oreganum auch. Letzteres hat andere Kräuter aggressiv verdrängt, das Tier nicht. Der einzige Schaden, über den ich vielleicht klagen kann (bin nicht sicher, wer das war): die Stiefchen, die ich Ende Februar am Teich gesetzt habe, wurden an den Blüten angefressen. Das ist verkraftbar.
@ Gudrun: wenn mehrfach der Ausgang zum Garten verbarrikadiert worden ist, sagt sich ein intelligentes Tier: "Muss ich in die andere Richtung buddeln." - und tut das, zumal sich sicher auch ein Durchschlupf irgendwo in den Garten findet: sie sind eben nicht dumm. "Meinen" Maulwürfen habe ich übrigens anfangs so ähnlich klar gemacht, wo ich ihre Buddelei nicht so gerne haben wollte: sie akzeptierten den Weg des geringsten Widerstands und beschränkten sich auf die Bereiche, wo ich sie in Ruhe gelassen hatte - bis 2017 das Hochwasser kam und bis heute für ein weitgehend maulwurffreies Terrain im gesamten Ortsinneren gesorgt hat. Leider: seither vermehren sich die Maulrüssler...
Inse
RE: wer wohnt hier? -
Moonfall - 04.04.20
Als bei mir im Herbst die Ratten im Komposter hausten, habe ich auch eine mit einer Walnuss laufen sehen. Meine Vorstellung war immer, dass man nicht Brot, Knochen oder Fleischreste kompostieren darf. Durch googeln fand ich am Speiseplan der Wanderratten auch viele pflanzliche Bestandteile wie Getreide oder Obst, aber auch Tiere wie Schnecken. - Da gibts also in einem Obst- und Gemüsegarten immer was zu fressen.
Bei einem Tier würde ich auch entspannt bleiben. Sie vermehren sich aber den ganzen Sommer über.
In der Hütte mit dem Hühnerstall habe ich seit Herbst immer wieder Mäuse gefangen. Die gehen problemlos in die Falle, wenn sie Speck riechen. In die Rattenfalle ging erst eine Ratte, danach keine mehr. Sie dürften viel intelligenter als Mäuse sein.