12.05.14, 21:44
Schlecht an Kreuzungen... Ich befinde mich hier in einem absoluten Dilemma! Im Gemüsebereich bin ich eigentlich gegen Kreuzungen, also gegen F1-Hybriden, weil ich am liebsten auch selbst sortenechtes Saatgut gewinnen will und sich Kreuzungen (F1-Hybriden) eben nicht selbst vermehren lassen.
Andererseits werden viele Zierpflanzen und Obstsorten eben nicht generativ (also durch Aussaat) vermehrt, sondern vegetativ (Stecklinge, Veredlung, Ableger, usw.), weil diese Sorten allesamt Kreuzungen sind und eine Aussaat ihrer Samen nie dasselbe Erscheinungsbild ergeben würde, wie das der Mutterpflanze. Da ich aber meine Semperviven und Echinaceen sortenrein selber vermehren will, darf ich keine Samen säen, sondern nur vegetativ vermehren.
Bei allem, was nur durch Samen vermehrt wird (z.B. Tomaten, Gurken, Salat, uvm.) gibt es sortenechte generative Vermehrung durch Vermeidung von Kreuzungen (weshalb ich da absolut gegen F1-Hybriden bin). Bei durch Kreuzung entstandenen Sorten würden durch eine weitere generative Vermehrung Pflanzen entstehen, die sich in der F2-Generation in ihrem Erscheinungsbild z.T. völlig von der F1-Sorte unterscheiden würden.
Also werde ich erst mal, um meine Echinaceen sortenrein zu erhalten, auf vegetative Vermehrung setzen. Generative Vermehrung, also Verkreuzung und die Neukombination der Gene, also die Erzeugung neuer Sorten ist mir derzeit zu aufwendig. Zum einen kann jeder Sämling eines einzelnen Samenstands unterschiedliche Eigenschaften aufweisen und ich müsste jedes Pflänzchen einzeln prüfen und bewerten und dann doch wieder vegetativ vermehren. Zum anderen hab ich weder Zeit noch Platz, hunderte von Sämlingen anzubauen, zu prüfen und auszuwählen, was als neue Sorte taugt. Angesichts meiner Möglichkeiten glaube ich daher nicht, daß bei einem generativen Vermehrungsversuch bei mir eine neue tolle Sorte rausspringen würde.
Liebe Grüße,
Martin
Andererseits werden viele Zierpflanzen und Obstsorten eben nicht generativ (also durch Aussaat) vermehrt, sondern vegetativ (Stecklinge, Veredlung, Ableger, usw.), weil diese Sorten allesamt Kreuzungen sind und eine Aussaat ihrer Samen nie dasselbe Erscheinungsbild ergeben würde, wie das der Mutterpflanze. Da ich aber meine Semperviven und Echinaceen sortenrein selber vermehren will, darf ich keine Samen säen, sondern nur vegetativ vermehren.
Bei allem, was nur durch Samen vermehrt wird (z.B. Tomaten, Gurken, Salat, uvm.) gibt es sortenechte generative Vermehrung durch Vermeidung von Kreuzungen (weshalb ich da absolut gegen F1-Hybriden bin). Bei durch Kreuzung entstandenen Sorten würden durch eine weitere generative Vermehrung Pflanzen entstehen, die sich in der F2-Generation in ihrem Erscheinungsbild z.T. völlig von der F1-Sorte unterscheiden würden.
Also werde ich erst mal, um meine Echinaceen sortenrein zu erhalten, auf vegetative Vermehrung setzen. Generative Vermehrung, also Verkreuzung und die Neukombination der Gene, also die Erzeugung neuer Sorten ist mir derzeit zu aufwendig. Zum einen kann jeder Sämling eines einzelnen Samenstands unterschiedliche Eigenschaften aufweisen und ich müsste jedes Pflänzchen einzeln prüfen und bewerten und dann doch wieder vegetativ vermehren. Zum anderen hab ich weder Zeit noch Platz, hunderte von Sämlingen anzubauen, zu prüfen und auszuwählen, was als neue Sorte taugt. Angesichts meiner Möglichkeiten glaube ich daher nicht, daß bei einem generativen Vermehrungsversuch bei mir eine neue tolle Sorte rausspringen würde.
Liebe Grüße,
Martin
