24.09.14, 22:01
Meine "Abwehr" hieß damals: "Kalle, Rosi, Tigra, Hundele". Hundele war ein Rehpinscher und die sind speziell für diese Art Jagd gezüchtet worden - vor über 100 Jahren und inzwischen am Aussterben. Der Kleine war bezüglich dieser Art Jagd sehr engagiert.
Jetzt heißt die Verteidigungstruppe "Tigra, Dux, Rosi", wobei Rosi nicht mehr wirklich aktiv ist seit Kalles Tod, Dux ´ne Menge Wind macht, wenn er was Mausiges entdeckt, aber zu tapsig ist, um erfolgreich zu jagen und Tigra deshalb schon mal der Geduldsfaden reißt: dann verpellt sie ihm eine unnette Ohrfeige, - was ihn wenig beeindruckt, nur kurzfristig verwirrt.
Ansonsten: normalerweise sind die Tiere eher scheu, mögen Obertöne und Krach jeder Art eher wenig und können, wenn sie es für angebracht halten, verdammt hoch springen. Kurze Geschichte:
Sohn hatte, etwa 14 Jahre alt und voll in der Pubertät, zwei junge Laborratten nach Hause gebracht in der Hoffnung, mitsamt Ratten von Muttern vor die Tür gesetzt zu werden. Er wollte eine eigene Wohnung. Mutter, nicht doof, begriff sofort, was Sprössling hoffte, und nahm sich liebevollst der Jungtiere an: wir hatten damals u.a. 5 erwachsene Katzen, die zwar an Hausfrieden gewöhnt waren, aber diese Art Tiere nur als Jagdbeute kannten...
Zwei Wochen später kam ich leise heim, als Sohn telefonierte: "Nee, lass das mal mit dem Krokodil. So, wie sie mit den Ratten umgeht, ist sie im Stand und dressiert das Vieh, dass es morgens zum Bäcker geht Brötchen holen. Ich hab schon alle Hände voll zu tun, dass sie mir die Ratten nicht abspenstig macht. Sind ja schließlich meine!" - Da war wirklich ein Kelch an mir vorüber gegangen: In Spandau gab es damals zwei adlige alte Schachteln, die Löwen und Krokodile skrupellos an Leute verkauften, die weder die Möglichkeit noch die Kompetenz hatten, solche Tiere zu halten. Nicht unwahrscheinlich, dass der Knabe, so er wirklich wollte, an sowas kommen konnte. Siffy und Nuggle - so hießen die beiden - freundeten sich speziell mit einer unserer Katzen, Murkel, an: einer sehr temperamentvollen und intelligenten Mischung aus Wildkatze, Hauskatze und Perserkatze. Sie hatte die Angewohnheit, Fremden, die ihr gefährlich erschienen, von hinten ins Genick zu springen und dann ins Gesicht zu schlagen. Manchmal war das sehr nützlich, wenn frau übergriffige Handwerker abwehren wollte.
Eines Tages, das Haus war wegen Fassadenrenovierung eingerüstet, sah ich, wie ein Mann über das Gerüst auf meinen Balkon kletterte und ging auf den Balkon, bevor er ins Wohnzimmer eindringen konnte, begleitet von Murkel und Siffy: "Guten Tag. Was wollen Sie hier?" - "Ähhh!" Er plusterte sich auf, dann schrie er. Murkel saß ihm im Nacken und Siffy hing an seiner Nase. "Am besten, Sie verschwinden sofort wieder auf dem Weg, auf dem Sie gekommen sind. Ja?!" - "Jaaahhhh." - "Murkel, lass gut sein." Murkel kam auf meinen Arm, Siffy sprang auf meine Schulter, der Mann hinterließ sowas wie einen Kondensstreifen am Gerüst.
Inse,
Jetzt heißt die Verteidigungstruppe "Tigra, Dux, Rosi", wobei Rosi nicht mehr wirklich aktiv ist seit Kalles Tod, Dux ´ne Menge Wind macht, wenn er was Mausiges entdeckt, aber zu tapsig ist, um erfolgreich zu jagen und Tigra deshalb schon mal der Geduldsfaden reißt: dann verpellt sie ihm eine unnette Ohrfeige, - was ihn wenig beeindruckt, nur kurzfristig verwirrt.
Ansonsten: normalerweise sind die Tiere eher scheu, mögen Obertöne und Krach jeder Art eher wenig und können, wenn sie es für angebracht halten, verdammt hoch springen. Kurze Geschichte:
Sohn hatte, etwa 14 Jahre alt und voll in der Pubertät, zwei junge Laborratten nach Hause gebracht in der Hoffnung, mitsamt Ratten von Muttern vor die Tür gesetzt zu werden. Er wollte eine eigene Wohnung. Mutter, nicht doof, begriff sofort, was Sprössling hoffte, und nahm sich liebevollst der Jungtiere an: wir hatten damals u.a. 5 erwachsene Katzen, die zwar an Hausfrieden gewöhnt waren, aber diese Art Tiere nur als Jagdbeute kannten...
Zwei Wochen später kam ich leise heim, als Sohn telefonierte: "Nee, lass das mal mit dem Krokodil. So, wie sie mit den Ratten umgeht, ist sie im Stand und dressiert das Vieh, dass es morgens zum Bäcker geht Brötchen holen. Ich hab schon alle Hände voll zu tun, dass sie mir die Ratten nicht abspenstig macht. Sind ja schließlich meine!" - Da war wirklich ein Kelch an mir vorüber gegangen: In Spandau gab es damals zwei adlige alte Schachteln, die Löwen und Krokodile skrupellos an Leute verkauften, die weder die Möglichkeit noch die Kompetenz hatten, solche Tiere zu halten. Nicht unwahrscheinlich, dass der Knabe, so er wirklich wollte, an sowas kommen konnte. Siffy und Nuggle - so hießen die beiden - freundeten sich speziell mit einer unserer Katzen, Murkel, an: einer sehr temperamentvollen und intelligenten Mischung aus Wildkatze, Hauskatze und Perserkatze. Sie hatte die Angewohnheit, Fremden, die ihr gefährlich erschienen, von hinten ins Genick zu springen und dann ins Gesicht zu schlagen. Manchmal war das sehr nützlich, wenn frau übergriffige Handwerker abwehren wollte.
Eines Tages, das Haus war wegen Fassadenrenovierung eingerüstet, sah ich, wie ein Mann über das Gerüst auf meinen Balkon kletterte und ging auf den Balkon, bevor er ins Wohnzimmer eindringen konnte, begleitet von Murkel und Siffy: "Guten Tag. Was wollen Sie hier?" - "Ähhh!" Er plusterte sich auf, dann schrie er. Murkel saß ihm im Nacken und Siffy hing an seiner Nase. "Am besten, Sie verschwinden sofort wieder auf dem Weg, auf dem Sie gekommen sind. Ja?!" - "Jaaahhhh." - "Murkel, lass gut sein." Murkel kam auf meinen Arm, Siffy sprang auf meine Schulter, der Mann hinterließ sowas wie einen Kondensstreifen am Gerüst.
Inse,
