14.12.14, 22:26
(14.12.14, 19:20)Schneeflocke schrieb: Da fällt mir übrigens noch etwas ein: Ich habe jetzt schon ein paarmal gelesen, dass Enten auch auf dem Wasser übernachten und sie das eventuell auch vor einem Räuber schützt.
Und wenn ja, wie groß müsste der Teich dann sein, damit kein Räuber sie erwischt?
Ich möchte im Frühjahr einen größeren Teich für sie anlegen, und wenn der dann vielleicht grad um ein Alzerl zu klein ist, wär das natürlich ärgerlich.
Ich dachte so an die Größe 2x3m oder in dem Volumen ungefähr.
Liebe Grüße Schneeflocke
Der Teich, zu dem meine 2 Enten damals gezogen sind, ist wohl so ungefähr 16 x 10m groß und hat einen natürlichen Durchfluss (Bach). 2x3m halte ich fast für zu klein, nicht nur wegen eventueller Feinde, sondern auch, weil er dann vermutlich schon nach einigen Wochen ein totales Schlammloch sein wird, Laufenten sind ja Meister im "den-ganzen-Garten-ins-Wasser-befördern"

Ich wäre allerdings nie selbst auf den Gedanken gekommen, die Enten auf dem Wasser übernachten zu lassen und habe den neuen Besitzern seehr ins Gewissen geredet bezüglich Stall und jeden Abend vor Dunkelheit un-be-dingt einsperren etc. (und natürlich wurden die Enten als erstes in den Stall einquartiert, um sich dran zu gewöhnen) - aber scheinbar haben dann die Instinkte durchgeschlagen... bei mir hatten die Enten vorher nur größere Planschbecken, Wannen etc., aber einmal im großen Teich waren sie da nicht mehr rauszukriegen. Und ich kann dann auch jeden verstehen, der nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen, die Enten aus der Mitte des großen Teichs ans Land und in den Stall zu treiben, resigniert aufgibt. Die Ente hat dann dort sogar im Garten gebrütet, gut versteckt unter einem Hortensienbusch, und hat glaube ich 8 gesunde Küken ausgebrütet und großgezogen. Aber natürlich muss man sich bei so einer Haltung des Risikos bewusst sein, da gebe ich Lemon schon recht.
Selber hätte ich das glaube ich nervlich nicht durchgestanden, alleine der Gedanke, dass die Enten bei jedem Wetter, ob Hagel, Sturm, Gewitter oder extremer Frost draußen sind, würde mir Bauchschmerzen bereiten (obwohl ich weiß, dass Wildenten das ja auch aushalten, aber wenn hier Sturm oder Hagel aufzieht, müssen meine in den Stall, und wenn auch nur Sturm oder Hagel oder Dauerregen (bestes Fuchswetter) angekündigt sind und ich untertags nicht da bin, bleiben sie im Stall, da bin ich echt eher überbesorgt
). Wenn meine Enten zwar einen Stall hätten, ich den aber nicht jeden Abend nach einmal Durchzählen zusperren könnte, würde ich fürchte ich des Nachts kein Auge zudrücken können. 
Liegt vielleicht auch daran, dass ich die genaue Rasse unserer schwarzen Enten (sind keine richtigen Laufenten, eher etwas schwerer und nicht so aufrecht) nicht kenne und es die Quelle, von der sie ursprünglich kamen, nicht mehr gibt.
@Schneeflocke, Deine drei sind wirklich besonders hübsch!
@Lemon: zum Thema "bevor ich mir Tiere anschaffe, informiere ich mich" - da gebe ich Dir völlig recht, ist eigentlich auch zu 100% meine Einstellung, aber manchmal läuft es halt anders als geplant (oder man hat einen Lebensgefährten, der eher spontan gestrickt ist
) - und so haben wir unsere ersten Enten auch sehr plötzlich quasi "über den Gartenzaun" gereicht bekommen, da sich bei der Nachbarin nach einer erfolgreichen Brut (wie halt immer) ein Erpelproblem anbahnte.(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.12.14, 22:50 von vanda.)

