16.04.15, 09:35
(14.04.15, 11:44)Brigitte schrieb: Das habe ich offensichtlich zu mißverständlich geschrieben.
Der Name "Stinktierkohl" würde mich keinesfalls abschrecken (ich mag Aronstäbe sehr gerne und die riechen z.T. abartig). Ich bezog mich eigentlich auf die verlinkten Infos. Es ist ein invasiver Neophyt. Und darum möchte ich ihn nicht gern im Garten haben.
Ich hab schon einen invasiven Einwanderer im Garten, der mir mittlerweile viel Arbeit bereitet. Das Risiko, daß so einer in die Umgebung entweicht, ist mir zu groß.
Hallo Brigitte
Ich möchte leiden, er würde sich bei mir im Garten vermehren! In den 25 Jahren, wo ich ihn im Garten habe, sind 2-3 Jungpflanzen entstanden. Er ist nicht umsonst in Teichgärtnereien ziemlich teuer. Ich habe zwar auch schon gelesen, dass er an einigen, wenigen Stellen invasiv sein soll. Für mich stellt sich dann die Frage; welcher einheimischen, evtl, seltenen Pflanze schadet er damit, wenn er an Gewässerrändern wächst?
Seit der letzten Eiszeit sind 90 % unserer heutigen Flora ein- oder rückgewandert. Und diese Fremdlinge haben sich in das eingefügt, was unsere heutige Flora ausmacht. Sie wird gewollt oder ungewollt sich auch weiterhin verändern, vor allem sich an ein anderes Klima anpassen müssen, was z.B. schon jetzt den Buchen schwerfällt und Eichen begünstigt.
MfG.
Wolfgang
natura magistra artis

