30.08.15, 23:20
Sehr schön!
Haben wir noch irgendwo den thread über Stecklingsbewurzelung?
- Bevor ich lange suche schreib ich´s nochmal auf:
Gut ausgereifte Triebstücke (nicht mehr zu weich, noch nicht komplett verholzt, Stacheln sollten sich leicht abstreifen lassen) von vier bis fünf Augen Länge abschneiden.
Die Schnittstelle befindet sich optimalerweise direkt unter einem, noch nicht wieder ausgetriebenen Auge und sollte (davon wegführend) möglichst lang und schräg (nach unten) verlaufen.
Blätter und Stacheln werden entfernt, oben ebenso Blüten, Knospen und/oder Hagebutten und alle Blättchen bis auf eins.
Wenn´s gut läuft haben wir jetzt unten ein noch nicht aus-/angetriebenes Auge, aus dem sich Kallus bilden kann und oben eins, aus dem sich (viiiiel später) neue Triebe bilden können.
Der so vorbereitete Steckling wird dann bis zu 1/3 bis 1/2 seiner Länge in nicht zu humushaltiges Substrat gesteckt.
Gut ist z. B. eine Mischung aus normaler Gartenerde mit grobem Kies/Sand o. ä., Blumen- oder Komposterde fördert Fäulnis, wäre also suboptimal.
Für Topfkultur eignen sich hohe, schmale Töpfe, wie z. B. Clematiscontainer.
Es können gleich mehrere Stecklinge (mit ein bißchen Abstand untereinander) pro Topf gesteckt werden.
Gut andrücken, einmal unter Wasser setzen, dann den ganzen Topf in eine durchsichtige Plastiktüte stecken (Stöckchen zum Abstandhalten zwischen Tüte und Stecklingen nicht vergessen) und ab an einen schattigen Platz damit.
Nach ein paar Tagen vorsichtig lüften, damit nichts fault oder schimmelt. Bei feuchtem Wetter kann die Tüte dann auch oft schon ab, bei trockenem, heißen Wetter länger drauf lassen, aber immer mal wieder lüften.
Solange die Tüte (oder alternativ ein großes Einmachglas o. ä.) drüber ist, NICHT gießen.
Später nicht durchtrocknen lassen aber auch nicht zu nass halten.
Im Spätherbst den Stecklingstopf an geschützter Stelle im Garten (am besten leicht schräg) eingraben und mit lockerem Material (Tannenzweige o. ä.) vorsichtig anhäufeln.
Alternativ über Winter an regen-, sonnen- und windgeschützter Stelle, wo aber Frost hinkommt (Hauswand, Garage, o. ä.) den Topf in einen mit zerknülltem Papier ausgestopften Karton (der noch auf eine Styroporplatte o. ä. gestellt werden sollte) stellen und zusätzlich von oben mit lockerem Material abdecken/schattieren.
Haben wir noch irgendwo den thread über Stecklingsbewurzelung?
- Bevor ich lange suche schreib ich´s nochmal auf:
Gut ausgereifte Triebstücke (nicht mehr zu weich, noch nicht komplett verholzt, Stacheln sollten sich leicht abstreifen lassen) von vier bis fünf Augen Länge abschneiden.
Die Schnittstelle befindet sich optimalerweise direkt unter einem, noch nicht wieder ausgetriebenen Auge und sollte (davon wegführend) möglichst lang und schräg (nach unten) verlaufen.
Blätter und Stacheln werden entfernt, oben ebenso Blüten, Knospen und/oder Hagebutten und alle Blättchen bis auf eins.
Wenn´s gut läuft haben wir jetzt unten ein noch nicht aus-/angetriebenes Auge, aus dem sich Kallus bilden kann und oben eins, aus dem sich (viiiiel später) neue Triebe bilden können.
Der so vorbereitete Steckling wird dann bis zu 1/3 bis 1/2 seiner Länge in nicht zu humushaltiges Substrat gesteckt.
Gut ist z. B. eine Mischung aus normaler Gartenerde mit grobem Kies/Sand o. ä., Blumen- oder Komposterde fördert Fäulnis, wäre also suboptimal.
Für Topfkultur eignen sich hohe, schmale Töpfe, wie z. B. Clematiscontainer.
Es können gleich mehrere Stecklinge (mit ein bißchen Abstand untereinander) pro Topf gesteckt werden.
Gut andrücken, einmal unter Wasser setzen, dann den ganzen Topf in eine durchsichtige Plastiktüte stecken (Stöckchen zum Abstandhalten zwischen Tüte und Stecklingen nicht vergessen) und ab an einen schattigen Platz damit.
Nach ein paar Tagen vorsichtig lüften, damit nichts fault oder schimmelt. Bei feuchtem Wetter kann die Tüte dann auch oft schon ab, bei trockenem, heißen Wetter länger drauf lassen, aber immer mal wieder lüften.
Solange die Tüte (oder alternativ ein großes Einmachglas o. ä.) drüber ist, NICHT gießen.
Später nicht durchtrocknen lassen aber auch nicht zu nass halten.
Im Spätherbst den Stecklingstopf an geschützter Stelle im Garten (am besten leicht schräg) eingraben und mit lockerem Material (Tannenzweige o. ä.) vorsichtig anhäufeln.
Alternativ über Winter an regen-, sonnen- und windgeschützter Stelle, wo aber Frost hinkommt (Hauswand, Garage, o. ä.) den Topf in einen mit zerknülltem Papier ausgestopften Karton (der noch auf eine Styroporplatte o. ä. gestellt werden sollte) stellen und zusätzlich von oben mit lockerem Material abdecken/schattieren.
