02.10.15, 13:55
Unkrautaufesserin, es gibt nicht nur bezüglich der Winterhärte verschiedene Arten, auch in Bezug auf die Überwinterung. Es gibt welche, bei denen das Laub einzieht und dann im Frühjahr neu austreibt, ergo kann man die dunkler und kühler überwintern (meist haben die sehr schmale, eher zierliche Blätter) und die kräftigen, immergrünen Exemplare, oft mit sehr breiten Blättern und lang haltenden Blüten, deren Blätter über den Winter grün bleiben (sollten), die brauchen es etwas heller. Ich habe von beiden und überwintere im Stall mit nur einem Seitenfenster und bei wirklich kalten Wintern auch nur knapp über dem Gefrierpunkt. Ist für die immergrünen nicht optimal, aber es klappt. Muss man halt im Frühling mehr vertrocknetes Laub ausschneiden. Ich schätze aber mal, richtig üppige Blütenpracht gibt es bei denen nur mit hellerer Überwinterung... 
Wirklich "winterhart" in unseren Breiten (mit etwas Laubschutz) sind die sog. Headbourne-Hybriden, die haben meines Wissens eher schmales Laub.

Wirklich "winterhart" in unseren Breiten (mit etwas Laubschutz) sind die sog. Headbourne-Hybriden, die haben meines Wissens eher schmales Laub.

