24.11.15, 09:07
Danke Wolfgang für das Aufgreifen dieses äußerst spannenden Themas, der Neophyten! eines meiner Lieblingsthemen in der Geobotanik. 
*klugscheißmodus ein*
Normalerweise tritt Hemerocallis als unbeständiger Neophyt auf, ein Bestand verschwindet also nach ein paar Jahren wieder. Das Besondere der Wiese ist, dass es hier nicht der Fall ist, dass sie alseine vegetative Besonderheit betrachtet werden kann, weswegen der NWVS sich auch für den Standort eingesetzt hat.
Neobiota sind nicht zwangsläufig schlecht und gerade in der Stadt bilden sie einen starken Part, vor allem in der Flora. Wie bei den Menschen auch, sind in der erd- und kulturgeschichtlichen Entwicklung viele Taxa eingewandert und haben Standortvorteile erringen können. Zudem sind sie sogar wichtig für die Resilienz (Widerstandsfähigkeit/Anpassungsfähgkeit/Reaktionsfähigkeit von Systemen gegenüber Störungen/Veränderungen) unserer Ökosysteme, auch der menschlichen, in Zeiten sich verändernder Umweltbedingungen.
Das einige von ihnen Probleme machen und zu invasiven Arten werden, verurteilt andere Arten dazu mit über einen Kamm geschoren zu werden.
Zudem muss man die Definition von Neophyt/Neozoe betrachten, denn eine willkürlich festgesetzte Jahreszahl (1492) teilt die Lebenswelt in endemisch und neobiotisch.
*klugscheißmodus ende*

*klugscheißmodus ein*
Normalerweise tritt Hemerocallis als unbeständiger Neophyt auf, ein Bestand verschwindet also nach ein paar Jahren wieder. Das Besondere der Wiese ist, dass es hier nicht der Fall ist, dass sie alseine vegetative Besonderheit betrachtet werden kann, weswegen der NWVS sich auch für den Standort eingesetzt hat.
Neobiota sind nicht zwangsläufig schlecht und gerade in der Stadt bilden sie einen starken Part, vor allem in der Flora. Wie bei den Menschen auch, sind in der erd- und kulturgeschichtlichen Entwicklung viele Taxa eingewandert und haben Standortvorteile erringen können. Zudem sind sie sogar wichtig für die Resilienz (Widerstandsfähigkeit/Anpassungsfähgkeit/Reaktionsfähigkeit von Systemen gegenüber Störungen/Veränderungen) unserer Ökosysteme, auch der menschlichen, in Zeiten sich verändernder Umweltbedingungen.
Das einige von ihnen Probleme machen und zu invasiven Arten werden, verurteilt andere Arten dazu mit über einen Kamm geschoren zu werden.
Zudem muss man die Definition von Neophyt/Neozoe betrachten, denn eine willkürlich festgesetzte Jahreszahl (1492) teilt die Lebenswelt in endemisch und neobiotisch.
*klugscheißmodus ende*
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.11.15, 09:16 von Ildiko.)

