31.12.15, 04:10
Dieses Jahr werde und werde ich nicht fertig. Ich verstand das gar nicht, im letzten Jahr war ich viel weiter gekommen. Aber dann war mir klar, was die ganze Zeit aufgefressen hat. Das Baum-Wachstum war's.
Auf großen Flächen, wo gar nichts wuchs außer einer alten Eiche habe ich erstmal wachsen lassen, wachsen lassen, wachsen lassen. Nicht nur, um eine Landschaft zu gestalten, um Vogel- und andere Tierwohnungen zu schaffen, sondern auch, um die Stürme abzubremsen.
Erst im letzten Jahr war uns aufgefallen, dass vieles schon zu dunkel wird und undurchdringlich und sich die Bäume schon gegenseitig behindern. Drum musste dieses Jahr so mancher Ahorn weichen und anderes.
Auf einmal war auch unter der Eiche nicht mehr nur kleines Gebüsch, sondern ein richtiger Wald gewachsen. Am schnellsten Wildkirschen, die schon in die Eichenkrone reichten.
![[Bild: d54581wn178ukr83m.jpg]](http://666kb.com/i/d54581wn178ukr83m.jpg)
Ich habe kein Foto davon, aber hier sieht man im Hintergrund nur einen kleinen Teil vom Unter-Eichen-Wald.
Vor allem bei der Trockenheit in diesem Sommer fiel mir das auf und habe ich beschlossen, dass das so nicht geht, der Wald der Eiche ja die ganze Kraft raubt. Also musste er weg und das war eine wochenlange Arbeit, denn die Fläche ist groß. Die Bäume und Büsche mussten nicht nur ab- sondern auch kleingesägt und geschnitten werden, nach Brennholz und Asthaufen für die Tierwelt sortiert und an Ort und Stelle gebracht werden.
Noch arbeitsintensiver war mein Beschluss, diese Fläche künftig zu mähen, weil sonst alles sofort auf's neue verbuscht. Das hieß, die Stammreste mussten wörtlich dem Erdboden gleichgemacht werden.
Anfang Dezember war's vollbracht, habe ich das dünnere Geäst mit dem Traktor abgemäht, Schubkarre um Schubkarre Laub aus Garten und Kiesplatz draufgeschüttet und auf einmal war wieder Licht ins Dunkel gekommen.
![[Bild: d545lpu6b66lshjnm.jpg]](http://666kb.com/i/d545lpu6b66lshjnm.jpg)
Wenn ich mich jetzt geärgert habe, dass ich einfach nicht vorangekommen bin, bin ich zur Eiche gewandert und habe mich gefreut.
Nie hätte ich gedacht, dass solche Gewaltaktionen nötig werden auf einem Platz, dem "Sandplatz", auf dem am Anfang nicht einmal ein Grashälmchen wuchs.
Wenigstens habe ich jetzt - fast - mein Minimalprogramm für dieses Jahr zu Ende gebracht. Heute kam der letzte getopfte weiße Fingerhut in die Erde, und hielt ich Ausschau nach dem Platz für die allerletzte Tüte Narzissen. Ein Blick auf die Uhr setzte dem aber ein Ende, weil wir wegmussten. Im Auto immerhin fiel mir der Platz für diese letzten Narzissen ein.
Im letzten Jahr hatten wir eine der Linden von gefühlten 100 Holunderbüschen befreit. Diese Fläche habe ich jetzt mit Blumenzwiebeln bepflanzt, da ist noch Platz für die letzten Narzissen. Da geht's viel einfacher, es ist gleich beim Haus und ich muss nicht mehr auf der großen Weide weit weg rumkriechen, das werd ich also morgen noch schaffen.
Irgendwas muss doch im alten Jahr noch abschließend erledigt werden
.
Liebe Grüße, Lilli
Auf großen Flächen, wo gar nichts wuchs außer einer alten Eiche habe ich erstmal wachsen lassen, wachsen lassen, wachsen lassen. Nicht nur, um eine Landschaft zu gestalten, um Vogel- und andere Tierwohnungen zu schaffen, sondern auch, um die Stürme abzubremsen.
Erst im letzten Jahr war uns aufgefallen, dass vieles schon zu dunkel wird und undurchdringlich und sich die Bäume schon gegenseitig behindern. Drum musste dieses Jahr so mancher Ahorn weichen und anderes.
Auf einmal war auch unter der Eiche nicht mehr nur kleines Gebüsch, sondern ein richtiger Wald gewachsen. Am schnellsten Wildkirschen, die schon in die Eichenkrone reichten.
![[Bild: d54581wn178ukr83m.jpg]](http://666kb.com/i/d54581wn178ukr83m.jpg)
Ich habe kein Foto davon, aber hier sieht man im Hintergrund nur einen kleinen Teil vom Unter-Eichen-Wald.
Vor allem bei der Trockenheit in diesem Sommer fiel mir das auf und habe ich beschlossen, dass das so nicht geht, der Wald der Eiche ja die ganze Kraft raubt. Also musste er weg und das war eine wochenlange Arbeit, denn die Fläche ist groß. Die Bäume und Büsche mussten nicht nur ab- sondern auch kleingesägt und geschnitten werden, nach Brennholz und Asthaufen für die Tierwelt sortiert und an Ort und Stelle gebracht werden.
Noch arbeitsintensiver war mein Beschluss, diese Fläche künftig zu mähen, weil sonst alles sofort auf's neue verbuscht. Das hieß, die Stammreste mussten wörtlich dem Erdboden gleichgemacht werden.
Anfang Dezember war's vollbracht, habe ich das dünnere Geäst mit dem Traktor abgemäht, Schubkarre um Schubkarre Laub aus Garten und Kiesplatz draufgeschüttet und auf einmal war wieder Licht ins Dunkel gekommen.
![[Bild: d545lpu6b66lshjnm.jpg]](http://666kb.com/i/d545lpu6b66lshjnm.jpg)
Wenn ich mich jetzt geärgert habe, dass ich einfach nicht vorangekommen bin, bin ich zur Eiche gewandert und habe mich gefreut.
Nie hätte ich gedacht, dass solche Gewaltaktionen nötig werden auf einem Platz, dem "Sandplatz", auf dem am Anfang nicht einmal ein Grashälmchen wuchs.
Wenigstens habe ich jetzt - fast - mein Minimalprogramm für dieses Jahr zu Ende gebracht. Heute kam der letzte getopfte weiße Fingerhut in die Erde, und hielt ich Ausschau nach dem Platz für die allerletzte Tüte Narzissen. Ein Blick auf die Uhr setzte dem aber ein Ende, weil wir wegmussten. Im Auto immerhin fiel mir der Platz für diese letzten Narzissen ein.
Im letzten Jahr hatten wir eine der Linden von gefühlten 100 Holunderbüschen befreit. Diese Fläche habe ich jetzt mit Blumenzwiebeln bepflanzt, da ist noch Platz für die letzten Narzissen. Da geht's viel einfacher, es ist gleich beim Haus und ich muss nicht mehr auf der großen Weide weit weg rumkriechen, das werd ich also morgen noch schaffen.
Irgendwas muss doch im alten Jahr noch abschließend erledigt werden
.Liebe Grüße, Lilli
Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen

