03.06.16, 19:49
(03.06.16, 18:40)Gudrun schrieb: Ich frachmal:
warum muss irgendeins Kois im Teich haben,
Vögel in einen Käfig sperren,
und wird nicht belangt, wegen Freiheitsberaubung, nicht artgerechter Fischhaltung - und das alles auch noch ohne Steuern zu zahlen?
@ Gudrun: Weil ichs kann! Und ganz sicher nicht wegen Freiheitsberaubung oder nicht artgerechter Fischhaltung! Ich habe sowohl den Platz als auch die Zeit und vor allem das nötige KnowHow. Du solltest lieber nicht so generell (ver)urteilen!
Meine Tiere sind nicht nur Freunde und Familienmitglieder, sie helfen mir auch ganz entscheidend: Ich habe seit mehr als 25 Jahren keine einzige Di*zep*m oder ähnliche süchtig machende Antidepressiva gefressen und falle dem Gesundheitssystem nicht zur Last, indem ich durch meine Krankheit Kosten verursache.
Zitat: warum werden denn nur Hunde und nicht auch Katzen, Reitpferde, Papageien oder exotische Zierfische etc. besteuert? Würden alle diese "nutzlosen" Haustiere besteuert, sähe ich das auch nicht so eng.
Tatsächlich stammt die Idee der Hundesteuer, so wie sie jetzt ist, vom Anfang des 19. Jhd., wo Hundehaltung als "Luxus" eingeordnet wurde, denn sonst wurden Tiere damals größtenteils als Nutztiere in der Landwirtschaft gehalten.
Haben sich seitdem die Zeiten nicht etwas geändert?
@ Vanda:Weil damals nur die Hunde besteuert wurden, die "Luxus" waren! Gebrauchs-Arbeits- und Wachhunde auf dem Land waren von der Steuer befreit.
So hat mein Schwiegervater noch in den 1970er Jahren keine Steuer für seine beiden Hunde zahlen müssen, weil er seine Gärtnerei außerhalb der Ortslage betrieb. Das galt auch für einzeln liegende Gehöfte, Mühlen usw.
Erst seit den 1980er Jahren kosten hier alle Hunde Steuer.
@ Alle: ZurücK zu den Kotbeuteln. Wer umweltfreundlich will, soll umweltfreundlich bezahlen. Wer nicht, der soll die Tütchen im Müll entsorgen.
Wenn wir mit den Hunden gehen, legen wir die vollen Beutelchen immer am Wegrand ab und sammeln sie auf dem Heimweg ein. Das klappt seit vielen Jahren mit vielen Leuten wunderbar!
Ich verstehe diese- Entschuldigt bitte den Ausdruck- Schweine einfach nicht, die ihre Hunde vor oder auf anderer Leute Grundstück kacken lassen oder die vollen Beutel irgendwo in die Vorgärten, Hecken oder sonst wohin werfen, statt sie ordentlich im Müll zu entsorgen.
Und ich verstehe noch viel weniger, was mir dauernd widerfährt. Gut wir leben in einer ländlichen Gegend, sind aber mit unseren Hunden oft in der Stadt unterwegs.
Nun gibt es Hunde, die zuhause nicht "können", weil sie Angst haben die Abfahrt zu verpassen. So einen hatte ich viele Jahre. Der kackte dann immer in die Fußgängerzone im Städchen. Von dem Kacken nahm nie jemand Notiz. Aber sobald wir die Strollen in das dafür vorgesehene Tütchen packten, wurde sich umgedreht, getuschelt in der Art : Was machen die denn da? und geguckt.
Und es kommt dauernd vor, daß Mamis nicht mal Katzen großer Schatz einen ordentlichen Stinker mitten auf der Straße hinterläßt und man geflissentlich weg guckt und weiter geht. Diese Leute habe ich mir dann öfter gekrallt, ihnen einen Beutel in die Hand gedrückt und sie aufgefordert, das Malheur einzusammeln. Zu dumm, daß gerade in dem Moment jemand hineintrat oder ein Kinderwagenrad durchrollte.... Und nein, bei uns kostet diese Sauerei noch keine Strafe.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.06.16, 19:50 von Wildrose.)



