09.06.16, 22:17
(09.06.16, 21:00)Luna schrieb: So einfach ist es nicht.
Die Landwirte zäunen die Wiesen immer stückweise ein und wieder um, das dient der optimalen Nutzung, so wird nicht unnötig Futter-Gras von den Kühen zertrampelt.
Da gehen wir wahrscheinlich von unterschiedlichen Ausgangssituationen aus. Hier im Flachland gibt es so gut wie keine Kühe mehr draußen. Die bleiben sommers wie winters in den Ställen und das Gras wird als Silage gefüttert. Wenn es denn überhaupt noch Wiesen gibt. Seit wir hier sind, sind schon etliche Flächen Grünland rund ums Dorf umgepflügt worden und jetzt wächst da Mais - Jahr für Jahr.
Zitat:
... und ein Zaun der Kühe auf der Wiese einschränkt, hält Hunde nicht ab.
Gerade heute bin ich unterwegs schnell mal mit den Hunden eine Runde gegangen und da gab es tatsächlich einen simplen Zaun, bestehend aus Betonpfosten und einer Reihe Stacheldraht, und zwar nur entlang des Gehwegs (würde ja sonst auch die Bearbeitung mit Maschinen erschweren). Und davor war der Rain ungemäht, das Gras hüfthoch. Ich denke schon, dass so eine Barriere die meisten Spaziergänger davon abhält, auf die Wiese zu laufen.
Aber sind moderne Weidezäune zum Umstecken nicht eh immer Stromzäune? Das hält Hunde dann sehr wohl ab. Unser früherer Hund kam mal aus Versehen gegen so einen Weidezaun von Schafen. Danach hat es fast ein Jahr gedauert, bis er sich wieder getraut hat, überhaupt nur diesen Weg zu gehen...

Was ich aber eigentlich noch mal anmerken wollte, liebe Inse, ich finde es toll, dass Du Dir über sowas wie den Plastikmüll von Hundebeuteln Gedanken machst.
Man muss Denkprozesse ja überhaupt mal anstoßen, damit sich irgendwann was bewegt. Und vielleicht sind wir ja mal in 20 Jahren soweit, dass auch die Hundebeutel aus Bioplastik oder Stärke sind und dann die Abfälle gesammelt und kompostiert werden.
Oder gar Hundekot zur Energiegewinnung dient und Herrchen und Frauchen sich bemühen, alles mitzunehmen, weil man damit das Auto antreibt?
Wer weiß, wer weiß...?
