20.03.17, 22:07
Uahhhhhhh! War das eine Schufterei! Heute habe ich das Nieselwetter genutzt, um 1qm Goldrute zu roden. Sie hatte da einige Jahre wachsen dürfen, weil ich für einen schwer nierenkranken Bekannten der Kinder Goldrute mitgezogen und ihn damit über einige Jahre versorgt habe. Letztes Jahr im November bekam er endlich eine Spenderniere und ließ mir ausrichten, er brauche nun keine Goldrute mehr. Der Horst konnte also weg. Ob der Mann auch nur die geringste Ahnung hat, was es für ein Aufwand ist, jemanden mit einem Heilkraut über Jahre nach Bedarf zu versorgen?
Zuerst habe ich also das Beet von Stützen befreit, dann möglichst viele Scilla ausgestochen und in Sicherheit gebracht, danach kam die elektrische Hacke zum Einsatz. Anschließend wurde viel, viel Wurzelzeugs von der Solidago eingesammelt und eimerweise kompostiert. Manches war nicht so ganz aus dem Boden gekommen: ich wollte von Hand nacharbeiten und stellte fest, dass die Hacke teilweise gar nicht durchgekommen war, sondern nur die Ballen leicht gelockert hatte. Also kam der Spaten zum Einsatz: ohne die vorherige Bearbeitung mit der Hacke wäre das unmöglich gewesen, aber so konnte ich einen Ballen nach dem anderen aus dem Boden hebeln und schließlich war das Beet "gerodet", noch eine große Schubkarre voller Wurzeln zum Kompost gebracht und die Scilla wieder eingepflanzt.
Um 10 Uhr hatte ich angefangen, auf einmal war es 15 Uhr. Schnell die Hände reinigen und Mittagessen richten. Nun grübele ich, was ich auf den freien Platz pflanzen könnte. Das Beet grenzt an den heiligen Zaun, der nicht berührt werden darf. Ein schön hochwachsender Strauch scheidet also aus. Das Beet scheint außerdem in ca 20cm Tiefe unterpflastert zu sein. Jedenfalls stößt dort der Spaten immer auf Stein. Rosen gehen da also auch nicht. Vermutlich erlaube ich mir den "Scherz", dieses Jahr dort mal Baumspinat und vielleicht eine Nicandra wuchern zu lassen. Beides ist wenigstens einjährig. Bis nächstes Frühjahr ist mir dann vielleicht was eingefallen... Zunächst war ich aber einfach nur ausgepowert: Goldrute ist anstrengend, wenn sie raus muss...
Inse
Zuerst habe ich also das Beet von Stützen befreit, dann möglichst viele Scilla ausgestochen und in Sicherheit gebracht, danach kam die elektrische Hacke zum Einsatz. Anschließend wurde viel, viel Wurzelzeugs von der Solidago eingesammelt und eimerweise kompostiert. Manches war nicht so ganz aus dem Boden gekommen: ich wollte von Hand nacharbeiten und stellte fest, dass die Hacke teilweise gar nicht durchgekommen war, sondern nur die Ballen leicht gelockert hatte. Also kam der Spaten zum Einsatz: ohne die vorherige Bearbeitung mit der Hacke wäre das unmöglich gewesen, aber so konnte ich einen Ballen nach dem anderen aus dem Boden hebeln und schließlich war das Beet "gerodet", noch eine große Schubkarre voller Wurzeln zum Kompost gebracht und die Scilla wieder eingepflanzt.
Um 10 Uhr hatte ich angefangen, auf einmal war es 15 Uhr. Schnell die Hände reinigen und Mittagessen richten. Nun grübele ich, was ich auf den freien Platz pflanzen könnte. Das Beet grenzt an den heiligen Zaun, der nicht berührt werden darf. Ein schön hochwachsender Strauch scheidet also aus. Das Beet scheint außerdem in ca 20cm Tiefe unterpflastert zu sein. Jedenfalls stößt dort der Spaten immer auf Stein. Rosen gehen da also auch nicht. Vermutlich erlaube ich mir den "Scherz", dieses Jahr dort mal Baumspinat und vielleicht eine Nicandra wuchern zu lassen. Beides ist wenigstens einjährig. Bis nächstes Frühjahr ist mir dann vielleicht was eingefallen... Zunächst war ich aber einfach nur ausgepowert: Goldrute ist anstrengend, wenn sie raus muss...
Inse
