07.02.12, 04:10
(06.02.12, 16:42)Der wilde Gärtner schrieb: Ich wäre da etwas härter, Raphaele hat ja Ihre Grundeinstellung gut verpackt geschrieben:
(06.02.12, 15:04)Raphaela schrieb: Mir widerstrebt es immer, im dickeren/älteren Bereich der Basistriebe viel rumzuschneiden.
Fürst Pückler-Muskau hat einmal gesagt:
"Der Gärtner braucht eine scharfe Axt und ein hartes Herz"
Ich schneide bei stark überalterten Pflanzen an der Basis die Hälfte bis zwei Drittelder alten Triebe weg.
Im nächsten Jahr treibt die Rose neu an, und das schön von der Basis.
Nach 2 Jahren bleiben nur die neuen Triebe über und alle anderen fallen.
So hast Du nach 2 Jahren eine komplett verjüngte Rose.
Noch brutaler wäre es, alle alten Triebe wegschneiden und zu hoffen, dass die Rose wieder austreibt. Klappt bloß nicht immer
Liebe Grüße
Werner
und mein alter lehrmeister meinte immer scharfer schnitt -->scharfer wuchs.
wir waren ja anfangs sehr zögerlich und den pflanzen tut es eher gut, wenn man sie radikal verjüngt wie du es beschreibst.
so mache ich es auch, egal ob nun forsythie oder strauchrose.
@maryrose je höher du schneidest, desto höher wird sie, weil sie ab der schnittstelle verzweigt.
willst du sie tiefer, dann musst du auch tiefer schneiden.
ich würde sie wie gesagt an der basis deutlich verjüngen und dann schauen was übrig ist.
den rückschnitt mache ich immer spätestens anfang märz, je nach witterung.
ist die rose eingezwängelt von begleitpflanzen ist das auch ein guter zeitpunkt, da mal luft zu machen.

der alten Triebe weg.