15.09.17, 00:41
Wenn das Wasser im Garten nicht abläüft, hat das nichts mit Verdichtung in den Feldern zu tun, sondern mit der Bodenart. Wer viel Lehm im Gartenboden hat, bei dem läuft Wasser nur oberirdisch schnell ab, das Versickern geht ganz langsam. Dafür bleibt einmal versickertes Wasser monatelang im Boden, gut für tiefwurzelnde Kulturen.
Möchte man das Versickern im eigenen Garten verbessern, braucht man tiefwurzelnde Gründüngung. Früher war hier nichts melioriert, die Bauern hatten alle 3 Jahre Leinsaat in der Fruchtfolge. Lein wurzelt bis 2m, und die abgestorbenen Wurzeln wirken im nächsten Jahr wie Wasserleitungen in die Tiefe. Dann kam die LPG, hat für Millionen Drainageschläuche in den Feldern vergraben, und jetzt verdorrt in trockenen Frühjahren die Kultur auf den Feldern. Dort, wo die Drainage verschlämmt ist, steht zwar nach der Schneeschmelze das Wasser 14 Tage lang auf den Feldern, aber dafür bleibt dort der Mais am Leben.
Wenn der Boden sauer ist, liegt das aber auch nicht immer nur am sauren Regen.
Unsere Gegend zum Beispiel ist von Hochmooren geprägt, da ist der Lehm nicht zwingend kalkreich, sondern unter Umständen auch mal sauer. Das liegt aber daran, daß eigentlich ein Moor darauf war, dessen Humusschicht nur durch 800 Jahre Ackerbau verbraucht wurde.
Ich habe die Broschüre über Stickstoff nicht gelesen, für Links fehlt mir gerade schlicht die Zeit. Brennesseln sind zwar ein Stickstoffzeiger, aber Starkzehrer wie Tomaten oder Kohl kann man trotzdem nicht ohne zusätzlichen Dünger einfach so im Brennesselfeld ziehen.
Liebe Grüße, Mechthild
Möchte man das Versickern im eigenen Garten verbessern, braucht man tiefwurzelnde Gründüngung. Früher war hier nichts melioriert, die Bauern hatten alle 3 Jahre Leinsaat in der Fruchtfolge. Lein wurzelt bis 2m, und die abgestorbenen Wurzeln wirken im nächsten Jahr wie Wasserleitungen in die Tiefe. Dann kam die LPG, hat für Millionen Drainageschläuche in den Feldern vergraben, und jetzt verdorrt in trockenen Frühjahren die Kultur auf den Feldern. Dort, wo die Drainage verschlämmt ist, steht zwar nach der Schneeschmelze das Wasser 14 Tage lang auf den Feldern, aber dafür bleibt dort der Mais am Leben.
Wenn der Boden sauer ist, liegt das aber auch nicht immer nur am sauren Regen.
Unsere Gegend zum Beispiel ist von Hochmooren geprägt, da ist der Lehm nicht zwingend kalkreich, sondern unter Umständen auch mal sauer. Das liegt aber daran, daß eigentlich ein Moor darauf war, dessen Humusschicht nur durch 800 Jahre Ackerbau verbraucht wurde.
Ich habe die Broschüre über Stickstoff nicht gelesen, für Links fehlt mir gerade schlicht die Zeit. Brennesseln sind zwar ein Stickstoffzeiger, aber Starkzehrer wie Tomaten oder Kohl kann man trotzdem nicht ohne zusätzlichen Dünger einfach so im Brennesselfeld ziehen.
Liebe Grüße, Mechthild
