24.10.18, 19:52
Danke für's schnelle Feedback.
Da Du ja schon 2013 hier vom Zünsler geschrieben hast gibt mir das noch vorsichtig Hoffnung. An bodenebenen Rückschnitt hatte ich noch gar nicht gedacht, ist natürlich auch eine Möglichkeit. Die Frage, die ich mir halt stelle ist - wenn die Zünsler flächendeckend alles an Buchs verspeist haben und/oder eben alles gerodet wird, gäbe es ja irgendwann keine Lebensgrundlage mehr für den Falter. Also wäre es vielleicht sogar gut, Buchs großflächig aussterben zu lassen, um dann nach einigen Jahren neu zu beginnen und zu hoffen, der Falter hat sich verdrückt?? Aber das Szenario ist wohl wenig praxisnah, natürlich würde ich auch so lange wie möglich versuchen, meine alten Pflanzen zu retten.
Wenn ich jetzt meine Buchse behandle und päpple und rundherum wird nichts gemacht ist es ja aber auch absehbar, dass dann immer mehr Falter sich auf die immer weniger werdenden Buchse stürzen, oder nicht?
Langfristig wird wahrscheinlich wie immer nur helfen, abzuwarten, bis sich irgendwo resistente Buchsarten oder -Sorten herausbilden.
Aber bis die dann große Sträucher, Kugeln oder Kegel werden, werde ich wohl keinen Garten mehr bewirtschaften... also doch auf Eiben sparen...
Ich hab natürlich ein wenig im Netz recherchiert und allerlei Tipps von Chili-Öl bis Giftkeule gefunden. Wirklich überzeugend klingt eigentlich wirklich nur eine Kombination aus rechtzeitiger Befallskontrolle mit Pheromonfalle ("Solabiol"), Absammeln, Spritzen mit Bazillus thur. ("Xenturi") und/oder Behandeln mit Pflanzenstärkungsmitteln wie ProLoh. Werde mich also wohl vorbeugend schon mal mit sämtlichen Gerätschaften bzw. Mitteln eindecken, um nächstes Frühjahr evtl. gewappnet zu sein. Dann bleibt nur die Frage, wohin das finanziell führt, wenn absehbar ist, dass das jahrelang angewendet werden muss. Ob man da nicht gleich das Geld für große Ersatzpflanzen ausgibt? Wobei ich ja gelesen habe, dass die Zünsler bereits auf Kirschlorbeer und Euonymus gesehen wurden...
edit: lavandula und inse, Ihr habt mich überholt
Ja, das mit dem Sack drüber und verbrutzeln lassen kenne ich auch, geht aber natürlich nicht bei längeren Hecken und großen Exemplaren.
Inse, Auf die Vögel zähle ich sowieso.
Da Du ja schon 2013 hier vom Zünsler geschrieben hast gibt mir das noch vorsichtig Hoffnung. An bodenebenen Rückschnitt hatte ich noch gar nicht gedacht, ist natürlich auch eine Möglichkeit. Die Frage, die ich mir halt stelle ist - wenn die Zünsler flächendeckend alles an Buchs verspeist haben und/oder eben alles gerodet wird, gäbe es ja irgendwann keine Lebensgrundlage mehr für den Falter. Also wäre es vielleicht sogar gut, Buchs großflächig aussterben zu lassen, um dann nach einigen Jahren neu zu beginnen und zu hoffen, der Falter hat sich verdrückt?? Aber das Szenario ist wohl wenig praxisnah, natürlich würde ich auch so lange wie möglich versuchen, meine alten Pflanzen zu retten.
Wenn ich jetzt meine Buchse behandle und päpple und rundherum wird nichts gemacht ist es ja aber auch absehbar, dass dann immer mehr Falter sich auf die immer weniger werdenden Buchse stürzen, oder nicht?
Langfristig wird wahrscheinlich wie immer nur helfen, abzuwarten, bis sich irgendwo resistente Buchsarten oder -Sorten herausbilden.
Aber bis die dann große Sträucher, Kugeln oder Kegel werden, werde ich wohl keinen Garten mehr bewirtschaften... also doch auf Eiben sparen...Ich hab natürlich ein wenig im Netz recherchiert und allerlei Tipps von Chili-Öl bis Giftkeule gefunden. Wirklich überzeugend klingt eigentlich wirklich nur eine Kombination aus rechtzeitiger Befallskontrolle mit Pheromonfalle ("Solabiol"), Absammeln, Spritzen mit Bazillus thur. ("Xenturi") und/oder Behandeln mit Pflanzenstärkungsmitteln wie ProLoh. Werde mich also wohl vorbeugend schon mal mit sämtlichen Gerätschaften bzw. Mitteln eindecken, um nächstes Frühjahr evtl. gewappnet zu sein. Dann bleibt nur die Frage, wohin das finanziell führt, wenn absehbar ist, dass das jahrelang angewendet werden muss. Ob man da nicht gleich das Geld für große Ersatzpflanzen ausgibt? Wobei ich ja gelesen habe, dass die Zünsler bereits auf Kirschlorbeer und Euonymus gesehen wurden...
edit: lavandula und inse, Ihr habt mich überholt
Ja, das mit dem Sack drüber und verbrutzeln lassen kenne ich auch, geht aber natürlich nicht bei längeren Hecken und großen Exemplaren.
Inse, Auf die Vögel zähle ich sowieso.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.10.18, 19:59 von vanda.)

