05.05.19, 20:44
Im Netz gestöbert habe ich auch mal eine Weile, als ich den Garten neu hatte. Aber der pfälzer Bauerngarten, den ich aus meiner frühen Kindheit in lebhafter Erinnerung hatte, sah ganz anders aus ,- gut, der war auch an der Ostseite des Hauses und musste diesem Licht angepasst werden...
In diesem Garten wuchsen Päonien und Tränende Herzen in rosa, Ringelblumen, Phlox und Küchenkräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Knoblauch, auch Nelken, Astern, Chrysanthemen, Maiglöckchen, Schneeglöckchen und wenige Tulpen, auch wenige Narzissen, ein paar Primeln und Vergissmeinnicht. Ein Lorbeer wuchs im Kübel, überwinterte im Südfenster des Treppenhauses auf dem Absatz zum Obergeschoss. Schnickschnack gabs da nicht viel: es war Krieg.
Der Bauerngarten meiner Tante im Jeverland sah ganz anders aus: reihenweise Buschbohnen, dazwischen Bohnenkraut, Ostfriesenpalmen, Kopfsalat, diverser Kohl und Stangenbohnen, Rote Bete und Kohlrabi. Rund ums Haus ein wenig Zierde, vor allem Sträucher - angepasst an das Klima und den Boden, pflegearm und ausdauernd: Azaleen, Hortensien, Pfingstrosen, dazwischen Rhabarber. Irgendwo eine längliche Abgrenzung mit Johannisbeer- und Stachelbeersträuchern.
Die Pfarrgärten, die lt. Luther ja auch eine Lehr- und Vorbildfunktion haben sollten, sahen auch sehr unterschiedlich aus: da hat eigentlich Jede das angepflanzt, was die Familie gerne aß bzw. als Deko im Gottesdienst jahreszeitabhängig benötigt wurde, wuchs und gefiel.
Brunnen: der war bei den Ställen und wenn das Haus entsprechend günstig auf dem Grundstück stand, grenzte der Garten an. Meine Tante hatte mit liebenswürdiger Beharrlichkeit erreicht, dass ihr ans Backhaus ein Waschhaus so angebaut wurde, dass sie gleichzeitig noch Wasser für den Garten und den Hühnerstall nahebei hatte (der wurde dann häufig eben mal ausgespritzt). Für die Küche hatte sie bei der Gelegenheit auch eine Wasserleitung bekommen und musste kein Wasser mehr am Brunnen holen und schleppen.
Inse
In diesem Garten wuchsen Päonien und Tränende Herzen in rosa, Ringelblumen, Phlox und Küchenkräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Knoblauch, auch Nelken, Astern, Chrysanthemen, Maiglöckchen, Schneeglöckchen und wenige Tulpen, auch wenige Narzissen, ein paar Primeln und Vergissmeinnicht. Ein Lorbeer wuchs im Kübel, überwinterte im Südfenster des Treppenhauses auf dem Absatz zum Obergeschoss. Schnickschnack gabs da nicht viel: es war Krieg.
Der Bauerngarten meiner Tante im Jeverland sah ganz anders aus: reihenweise Buschbohnen, dazwischen Bohnenkraut, Ostfriesenpalmen, Kopfsalat, diverser Kohl und Stangenbohnen, Rote Bete und Kohlrabi. Rund ums Haus ein wenig Zierde, vor allem Sträucher - angepasst an das Klima und den Boden, pflegearm und ausdauernd: Azaleen, Hortensien, Pfingstrosen, dazwischen Rhabarber. Irgendwo eine längliche Abgrenzung mit Johannisbeer- und Stachelbeersträuchern.
Die Pfarrgärten, die lt. Luther ja auch eine Lehr- und Vorbildfunktion haben sollten, sahen auch sehr unterschiedlich aus: da hat eigentlich Jede das angepflanzt, was die Familie gerne aß bzw. als Deko im Gottesdienst jahreszeitabhängig benötigt wurde, wuchs und gefiel.
Brunnen: der war bei den Ställen und wenn das Haus entsprechend günstig auf dem Grundstück stand, grenzte der Garten an. Meine Tante hatte mit liebenswürdiger Beharrlichkeit erreicht, dass ihr ans Backhaus ein Waschhaus so angebaut wurde, dass sie gleichzeitig noch Wasser für den Garten und den Hühnerstall nahebei hatte (der wurde dann häufig eben mal ausgespritzt). Für die Küche hatte sie bei der Gelegenheit auch eine Wasserleitung bekommen und musste kein Wasser mehr am Brunnen holen und schleppen.
Inse
