14.02.21, 22:07
Hallo Sandra!
Ich kann @Landfrau nur Recht geben. Ich würde es genau so machen, wie sie es beschreibt - eine Handbreit über dem Boden abschneiden über einem Auge, welches nach außen weist. Wenn kein Auge sichtbar ist, einfach auf ungf 20cm kappen und schauen, wo sie austreiben, gegebenfalls nachschneiden und keine Stummel lassen. Die Triebe sollen ungefähr gleich lang sein, wegen der Saftwaage.
Die Rosen sind, wie befürchtet, total vergreist, außerdem sehe ich etliche abgestorbene Triebe - das sind die braunen. Dann gut abputzen - alle alten Stummeln (sind Eintrittspforten für Schädlinge und Krankheiten) aus vorigen Schnitten und Totholz (braun/grau) entfernen. Mach das bitte bald - jetzt, sobald es wärmer wird. Es kann dann lange dauern, bis sie wieder austreiben. Wirst sehen, die Rosen werden dankbar. Ich glaube nicht, dass sie das nicht überstehen - mit 10 Jahren sind sie noch nicht so alt.
Nachher den Verschnitt wegkehren, den Boden gut auflockern, ein bisschen Kompost, oder Hornspäne, oder getrockneten Rinder-/Pferdedung einarbeiten und gut wässern. Dann heißt es warten, bis sie austreiben. Später - März/April gut düngen (am Besten organisch) und in dem Jahr aufs Gießen achten. Die Rosen werden Futter und Wasser brauchen, um sich wieder aufzubauen.
Ich habe vor 2 Jahren zwei furchtbar vergreiste 30-jährige Strauchrosen von der Nachbarin (Graham Thomas und Schneewittchen) diesem Programm unterzogen. Sie waren höher als ich und ein Wirrwarr aus Totholz, total undurchsichtig und krank. Sie sind erst in Mai ausgetrieben (wir haben schon gedacht, dass sie gestorben sind
). Jetzt, nach 2 Jahren, schauen sie wunderbar aus, mit vielen jungen Trieben aus der Basis und gut verzweigt. Wenn diese alte, vernachlässigte Rosen es geschafft haben, werden es deine wohl auch.
Keine Angst vor der Schere - einfach schneiden. In den drauffolgenden Jahren regelmäßig schneiden und nicht wieder vergreisen lassen, außer du willst hohe, staksige, 2triebige Rosen haben, die nur irgendwo oben spärlich blühen...
Klingt vielleicht brutal, ist aber auf lange Sicht besser für die Rosen und wenn sie blühen, hast du auch deine Freude
. Nur Mut zum Schneiden!
LG Karin
PS: Vielleciht berichtest du, wie sie sich weiterentwickeln?
Ich kann @Landfrau nur Recht geben. Ich würde es genau so machen, wie sie es beschreibt - eine Handbreit über dem Boden abschneiden über einem Auge, welches nach außen weist. Wenn kein Auge sichtbar ist, einfach auf ungf 20cm kappen und schauen, wo sie austreiben, gegebenfalls nachschneiden und keine Stummel lassen. Die Triebe sollen ungefähr gleich lang sein, wegen der Saftwaage.
Die Rosen sind, wie befürchtet, total vergreist, außerdem sehe ich etliche abgestorbene Triebe - das sind die braunen. Dann gut abputzen - alle alten Stummeln (sind Eintrittspforten für Schädlinge und Krankheiten) aus vorigen Schnitten und Totholz (braun/grau) entfernen. Mach das bitte bald - jetzt, sobald es wärmer wird. Es kann dann lange dauern, bis sie wieder austreiben. Wirst sehen, die Rosen werden dankbar. Ich glaube nicht, dass sie das nicht überstehen - mit 10 Jahren sind sie noch nicht so alt.
Nachher den Verschnitt wegkehren, den Boden gut auflockern, ein bisschen Kompost, oder Hornspäne, oder getrockneten Rinder-/Pferdedung einarbeiten und gut wässern. Dann heißt es warten, bis sie austreiben. Später - März/April gut düngen (am Besten organisch) und in dem Jahr aufs Gießen achten. Die Rosen werden Futter und Wasser brauchen, um sich wieder aufzubauen.
Ich habe vor 2 Jahren zwei furchtbar vergreiste 30-jährige Strauchrosen von der Nachbarin (Graham Thomas und Schneewittchen) diesem Programm unterzogen. Sie waren höher als ich und ein Wirrwarr aus Totholz, total undurchsichtig und krank. Sie sind erst in Mai ausgetrieben (wir haben schon gedacht, dass sie gestorben sind
). Jetzt, nach 2 Jahren, schauen sie wunderbar aus, mit vielen jungen Trieben aus der Basis und gut verzweigt. Wenn diese alte, vernachlässigte Rosen es geschafft haben, werden es deine wohl auch.Keine Angst vor der Schere - einfach schneiden. In den drauffolgenden Jahren regelmäßig schneiden und nicht wieder vergreisen lassen, außer du willst hohe, staksige, 2triebige Rosen haben, die nur irgendwo oben spärlich blühen...
Klingt vielleicht brutal, ist aber auf lange Sicht besser für die Rosen und wenn sie blühen, hast du auch deine Freude
. Nur Mut zum Schneiden!LG Karin
PS: Vielleciht berichtest du, wie sie sich weiterentwickeln?
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.02.21, 22:12 von Katze.)

