08.06.21, 22:51
Das Abendbrot ist dem Sachsen im Allgemeinen und dem Erzgebirger im Besonderen eine heilige Institution. Nach dem Abendläuten 18.00 ist Feierabend, dann versammelt sich die Familie am Tisch und ißt Brot mit Beilage... so jedenfalls das Klischee. Sicher war es vor 2 Generationen weit verbreitet, wenn ich heute die Schlange bei McDonnels betrachtet habe, essen die heutigen Sachsen eher Pommes mit Burgern. Aber weil ich hier ja die Rezepte von anno Damals aufschreibe, frönen wir ein bißchen dem Klischee.
Natürlich ist es ein Roggenbrot, was auf dem Tisch liegt. Dazu gibt es oft Quark, gewürzt mit Kümmel und angebratener Zwiebel. Wurst gibt es selten, höchstens Leberwurst und Blutwurst.
Speckfett hingegen ist beliebt, und der Ausdruck: " Du strahlst wie eine Fettbemme" beschreibt einen Gesichtsausdruck hohen Glücks.
Es wird gern mit geschmorten Äpfeln gewürzt, mit geschmorten Zwiebeln oder natürlich mit Majoran. Wie Ihr vielleicht schon bemerkt habt, ist Majoran ein sehr beliebtes Gewürz.
Wer es gern deftig mag, ißt zum Brot geschmorte Zwiebeln. Die Zwiebeln werden nicht braun gebraten, sondern auf schwacher Hitze weichgeschmort, Köche sagen dazu konfituriert. Dann kann man sie gut aufs Brot streichen.
Käse ist zum Abendbrot beliebt, im Erzgebirge ißt man hauptsächlich Magermilchkäse, Leichenfinger oder Stangenkäse mit und ohne Kümmel. Dann hatte man die Butter für den Kuchen.
Ist eine größere Menge Magermilchkäse fast drüber, macht die erzgebirgische Hausfrau Schiebböcker daraus. Der Schiebebock ist ein Schubkarren, auf dem Händler erzgebirgische Waren, Kräutertinkturen und Holzspielzeug ins Land brachten.
Schiebböcker hingegen ist ein Kochkäse, und er geht so:
Man brät in Butter ein wenig Mehl an. Dann läßt man den Käse langsam darin zerlaufen. Dazu kommt ein Schnaps und so viel Milch, daß die Masse sämig wird.
Mit Salz und Pfeffer würzen und ordentlich Kümmel unterrühren, dann muß das Ganze 24 Stunden ziehen.
Aufs Brot gestrichen schmeckt es sehr lecker, manche legen auch noch ein paar geschmorte Zwiebeln darauf.
Und während des Sommers und Herbsts gibt es natürlich immerzu gebratene Schwamme aufs Brot. Ich kann sie wirklich fast jeden Tag essen.
Natürlich ist es ein Roggenbrot, was auf dem Tisch liegt. Dazu gibt es oft Quark, gewürzt mit Kümmel und angebratener Zwiebel. Wurst gibt es selten, höchstens Leberwurst und Blutwurst.
Speckfett hingegen ist beliebt, und der Ausdruck: " Du strahlst wie eine Fettbemme" beschreibt einen Gesichtsausdruck hohen Glücks.
Es wird gern mit geschmorten Äpfeln gewürzt, mit geschmorten Zwiebeln oder natürlich mit Majoran. Wie Ihr vielleicht schon bemerkt habt, ist Majoran ein sehr beliebtes Gewürz.
Wer es gern deftig mag, ißt zum Brot geschmorte Zwiebeln. Die Zwiebeln werden nicht braun gebraten, sondern auf schwacher Hitze weichgeschmort, Köche sagen dazu konfituriert. Dann kann man sie gut aufs Brot streichen.
Käse ist zum Abendbrot beliebt, im Erzgebirge ißt man hauptsächlich Magermilchkäse, Leichenfinger oder Stangenkäse mit und ohne Kümmel. Dann hatte man die Butter für den Kuchen.
Ist eine größere Menge Magermilchkäse fast drüber, macht die erzgebirgische Hausfrau Schiebböcker daraus. Der Schiebebock ist ein Schubkarren, auf dem Händler erzgebirgische Waren, Kräutertinkturen und Holzspielzeug ins Land brachten.
Schiebböcker hingegen ist ein Kochkäse, und er geht so:
Man brät in Butter ein wenig Mehl an. Dann läßt man den Käse langsam darin zerlaufen. Dazu kommt ein Schnaps und so viel Milch, daß die Masse sämig wird.
Mit Salz und Pfeffer würzen und ordentlich Kümmel unterrühren, dann muß das Ganze 24 Stunden ziehen.
Aufs Brot gestrichen schmeckt es sehr lecker, manche legen auch noch ein paar geschmorte Zwiebeln darauf.
Und während des Sommers und Herbsts gibt es natürlich immerzu gebratene Schwamme aufs Brot. Ich kann sie wirklich fast jeden Tag essen.
