11.08.21, 14:58
Katzenliebhaber gibt es offenbar wenige da
...Ich hätte es besser wissen sollen, bevor ich in Katzen-Hater-Thread schreibe
@Daki: Katzen, die Häschen reißen sind meistens verwilderte Streuner, die nicht gefüttert werden und es aus Hunger machen – allerdings kommt das nicht so häufig vor, zumal Katzen normalerweise Respekt vor den Hasen haben. Ein Hase im Kampfmodus ist ein durchaus gefährlicher Gegner. Ich finde ab und zu getötete Mäuse, die Vögel werden Gottseidank in Ruhe gelassen. Angeschleppte Häschen habe ich noch nie gesehen, wobei es bei uns sehr viele Hasen gibt. Meistens am Abend, wenn es ruhiger wird, hoppeln sie herum, sogar ganz unbeirrt mitten auf die Straße. Erst gestern Abend war so ein Riesenexemplar da - hat ausgesehen wie ein Känguru mit langen Ohren.
Für die Hasenjagd uA werden seit dem Mittelalter vorwiegend Dackel genommen, (Kaninchenteckel – der Name sagt es schon) und keine Katzen
Basset Hound, Bloodhound und Dackel haben als gemeinsamer Vorfahre den Saint Hubert Jura Hound. In USA, Großbritannien und Commonwealth sind sie noch immer in der gleiche Gruppe – Hetzt- und Spürhundegruppe. Nur in den Ländern, die zu FCI gehören, haben Dackel eine eigene Gruppe – FCI Gruppe 4. Basset und Bloodhound sind in FCI Gruppe 6. Drahthaardackel hingegen sind enger mit Terrier verwandt, von dem die Vorliebe zum Graben stammt, zB Hasenbauten aufgraben. Terrier hat aber wieder andere FCI Gruppe – 3. Allesamt sind sie Jagdhunde. So viel zum Zitat: "1. hat ein Basset Hound so gar keine Verwandtschaft zum Dackel "
Zitat: "3. sollten Menschen, die nicht fähig sind, einen Hund zu erziehen, wirklich besser Katzen halten." Solche Pauschalaussagen halte ich für trivial
. Mein Hund war vom Tierheim - vorher hat er einem Jäger gehört. Er war schlecht behandelt – im Zwinger gehalten, geschlagen und schlecht ernährt. Er hatte auch Rachitis mit Schmerzen, wegen der einseitige Ernährung als Welpe. Es ist sicher nicht an Erziehungsunfähigkeit meinerseits gelegen, dass er so eigensinnig war. In der Hundeschule sind sie auch mit ihm kaum zurecht gekommen. Immerhin hat er ziemlich schnell aufgehört auf Menschen los zu gehen, mit dem Knurren und Beißen versuchen, nachdem er gemerkt hat, dass er geliebt und geachtet wird und es immer genug Gutes zum Fressen gibt. Danach war er der liebevollste und verspielteste Hund, nur eben eigensinnig – die Sturheit ist ihm bis zum Schluss geblieben. Wenn er etwas nicht wollte, dann wollte er halt nicht – es hat keinen Sinn gehabt ihm zu egal was zu zwingen, das habe ich auch so akzeptiert.
Mein Basset ist übrigens an der Dackellähmung gestorben - das hatte wahrscheinlich auch etwas mit der nicht-vorhandene Verwandtschaft mit Dackel zu tun
. Er war wohl im Alter schon zu dick. Ich habe vorhin geschrieben, dass er leider nicht sehr lange gelebt hat – er ist 12 Jahre alt geworden. Der TA hat damals jedoch gemeint, dass das sogar sehr lange gewesen sei für Basset, bzw Rassehund. Für mich jedenfalls war es nicht lange genug und ich bin froh ihm ein gutes Hundeleben ermöglicht zu haben.
...Ich hätte es besser wissen sollen, bevor ich in Katzen-Hater-Thread schreibe @Daki: Katzen, die Häschen reißen sind meistens verwilderte Streuner, die nicht gefüttert werden und es aus Hunger machen – allerdings kommt das nicht so häufig vor, zumal Katzen normalerweise Respekt vor den Hasen haben. Ein Hase im Kampfmodus ist ein durchaus gefährlicher Gegner. Ich finde ab und zu getötete Mäuse, die Vögel werden Gottseidank in Ruhe gelassen. Angeschleppte Häschen habe ich noch nie gesehen, wobei es bei uns sehr viele Hasen gibt. Meistens am Abend, wenn es ruhiger wird, hoppeln sie herum, sogar ganz unbeirrt mitten auf die Straße. Erst gestern Abend war so ein Riesenexemplar da - hat ausgesehen wie ein Känguru mit langen Ohren.
Für die Hasenjagd uA werden seit dem Mittelalter vorwiegend Dackel genommen, (Kaninchenteckel – der Name sagt es schon) und keine Katzen
Basset Hound, Bloodhound und Dackel haben als gemeinsamer Vorfahre den Saint Hubert Jura Hound. In USA, Großbritannien und Commonwealth sind sie noch immer in der gleiche Gruppe – Hetzt- und Spürhundegruppe. Nur in den Ländern, die zu FCI gehören, haben Dackel eine eigene Gruppe – FCI Gruppe 4. Basset und Bloodhound sind in FCI Gruppe 6. Drahthaardackel hingegen sind enger mit Terrier verwandt, von dem die Vorliebe zum Graben stammt, zB Hasenbauten aufgraben. Terrier hat aber wieder andere FCI Gruppe – 3. Allesamt sind sie Jagdhunde. So viel zum Zitat: "1. hat ein Basset Hound so gar keine Verwandtschaft zum Dackel "
Zitat: "3. sollten Menschen, die nicht fähig sind, einen Hund zu erziehen, wirklich besser Katzen halten." Solche Pauschalaussagen halte ich für trivial
. Mein Hund war vom Tierheim - vorher hat er einem Jäger gehört. Er war schlecht behandelt – im Zwinger gehalten, geschlagen und schlecht ernährt. Er hatte auch Rachitis mit Schmerzen, wegen der einseitige Ernährung als Welpe. Es ist sicher nicht an Erziehungsunfähigkeit meinerseits gelegen, dass er so eigensinnig war. In der Hundeschule sind sie auch mit ihm kaum zurecht gekommen. Immerhin hat er ziemlich schnell aufgehört auf Menschen los zu gehen, mit dem Knurren und Beißen versuchen, nachdem er gemerkt hat, dass er geliebt und geachtet wird und es immer genug Gutes zum Fressen gibt. Danach war er der liebevollste und verspielteste Hund, nur eben eigensinnig – die Sturheit ist ihm bis zum Schluss geblieben. Wenn er etwas nicht wollte, dann wollte er halt nicht – es hat keinen Sinn gehabt ihm zu egal was zu zwingen, das habe ich auch so akzeptiert.Mein Basset ist übrigens an der Dackellähmung gestorben - das hatte wahrscheinlich auch etwas mit der nicht-vorhandene Verwandtschaft mit Dackel zu tun
. Er war wohl im Alter schon zu dick. Ich habe vorhin geschrieben, dass er leider nicht sehr lange gelebt hat – er ist 12 Jahre alt geworden. Der TA hat damals jedoch gemeint, dass das sogar sehr lange gewesen sei für Basset, bzw Rassehund. Für mich jedenfalls war es nicht lange genug und ich bin froh ihm ein gutes Hundeleben ermöglicht zu haben.

