18.10.23, 22:13
(18.10.23, 13:42)greta schrieb: So herzig, die beiden schwarzen Fellnasen
Oh, ja!
Besonders "herzig" war Bärchen gestern Nacht.
Die Dackeldame hat ja - wohlgemerkt nur, wenn es nicht regnet - eine schwache Blase, geht also öfter mal im Laufe des Abends/der Nacht raus, man muss ja informiert sein, was sich so alles hier einfindet an Getier.
Und seltsamerweise praktiziert der Große das auch, wenn er bei uns ist, meist schließt er sich dem Dackel an, wenn er bei seinem Herrchen ist, kann er Stunden anhalten. Gestern aber war er sehr unruhig, so dass ich irgendwann fragte: "Musst Du Pipi?"
Ja - er musste, drehte sich um und lief direkt zur Küchentür, die nach draußen führt.
Er war gerade mal mit dem Körper aus der Tür, da nahm er schon Anlauf und schoss den Berg hoch, sprang über das Tor, unsere Dackelsperre, und ich hörte ihn nur noch oben über die Wiese wetzen.
Ich hab' mir erst einmal meine Taschenlampe geholt, dann entsprechende Befehle in die dunkle Landschaft gedonnert - tja, und er kam tatsächlich nach ca. 2-3 Minuten. Ging auch direkt in die Küche, als ob nichts wäre. Ich hab' dann erst einmal wieder das Törchen geschlossen, denn wenn er runter kommt, kann er das aufstoßen, das hat er raus. Ich hab' auch getan, als ob nichts ist.
Eine Stunde später, die Dackelin stand auf der Matte, wollte raus, Tür geöffnet, den Großen hatte ich direkt in den Hacken. War mir schon verdächtig.
Als die Dackeldame im Hof auf Wanderschaft ging, bin ich kurz hinterher, wollte wissen, was sie drauf hatte.
In dem ich nach vorn ging, schoss mein "Verfolger" an mir vorbei: Gleiches Spiel, den Berg hoch, über das Tor springen und ADIOS.
Voll im Jagdfieber sauste der Große wieder oben über die Wiese - im Galopp, was auch immer er dort gejagt hat.
Nachdem ich meinen Dackel eingesammelt hatte und sicher in der Küche verstaut, bin ich mit Taschenlampe auf Erkundung gegangen. Aber beim ersten "Baaalou-HIIER" kam er den Weg runter gesaust, das Törchen flog mit Schwung gegen die Wand des Schuppens beim rasanten Öffnen, schloss sich halb wieder, brauchte ich nur kurz anstupsen, um es gänzlich Dackel-dicht zu bekommen. Wie lange es dieser Dauerbelastung noch standhält, steht in den Sternen...
Eine kleine "Ansage" konnte ich mir nicht verkneifen, heißt, ich habe beiden Vierbeinern unmissverständlich mitgeteilt, dass sie sich jegliche Outdoor-Absichten für die Nacht klemmen könnten.
Was meiner Dackeldame vollkommen Wurscht war, die stand irgendwann wieder vor mir und signalisierte, dass sie raus musste. Aber - der Große lag im kleinen Flur und beobachtete uns nur, er muckte sich nicht von der Stelle. Er kam noch nicht mal ins Schlafzimmer, als ich schlafen ging - erst, als ich das Licht aus hatte, hörte ich sein Tapsen und anschließend, wie er sich fallen ließ auf den Fliesen.
Ich habe heute die Wiese abgesucht, in Begleitung des Großen, er war auch sehr interessiert an diversen Stellen unter dem Wildschutzzaun, wo wir vor ein paar Tagen Holz runter geschoben hatten. Der Zaun ist gut eingewachsen, sehr dicht durch Ilex, aber an zwei Stellen konnte man im unteren Bereich Löcher erkennen. Ob hier der Fuchs bzw. die Jungfüchse sich Zugang verschaffen, ist zu vermuten. Obwohl sich auch am Tor noch eine Lücke zeigt, die vor dem Winter dicht gemacht werden sollte.
Das würde auch erklären, dass die Bälle der Hunde "Beine kriegen".
Wenn man diesen "Koloss" so sieht, denkt man nicht, wie schnell er ist. Man
sieht übrigens hinter ihm noch den Kopf der Dackeldame, die hinterher rennt.
![[Bild: 46500504rd.jpeg]](http://up.picr.de/46500504rd.jpeg)
![[Bild: 46500506ou.jpeg]](http://up.picr.de/46500506ou.jpeg)
Sein Wubba, das absolute Lieblingsspielzeug.
![[Bild: 46500507cq.jpeg]](http://up.picr.de/46500507cq.jpeg)
Die kleine Kröte liebt ihren Ball.
![[Bild: 46500508zz.jpeg]](http://up.picr.de/46500508zz.jpeg)
Liebe Grüße
M.


