05.05.25, 16:05
Letztendlich konnten alle Hunde laufen, das ist doch schon ein Erfolg, Löwenmäulchen.
Als Ansprechpartner der Hunde wünscht man sich natürlich oft mehr, aber ich denke, man sollte auch mit kleinen Erfolgen zufrieden sein. Denn es gilt doch sicher "just for fun".
Ich weiß noch, wie ich 2002 die Begleithundeprüfung mit meinem Dackel absolviert habe, hatte keinerlei Erwartungen, nur die große Hoffnung, dass er ausnahmsweise mal meinen Kommandos folgt und nicht meint, er könne zwischendurch mal irgendwo schnüffeln gehen, er kam ja immer wieder, für ihn also alles im grünen Bereich.
Tja, und dann hat mein Dackel wohl an diesem besonderen Tag (werd' ich nie vergessen!) beschlossen, all das zu befolgen, was wir monatelang geübt hatten. Er lief neben mir in dem Parcour wie eine Eins, himmelte mich an, ich konnte ihn ablegen, beim ersten Mal blieb er liegen, beim zweiten Mal, als ich die Leine mitnahm, wurde es ihm wohl irgendwann zu lang, konnte ja nicht sein, dass sein Frauchen auf einmal weg blieb. Gaaaanz vorsichtig erhob er sich und hob schon mal ein Pfötchen, und genau in diesem Moment rief der Richter "gut". Ich ganz schnell aus dem Wald raus, Dackel blieb sofort stehen, als er mich sah, ich ging an ihm vorbei, drehte mich, Dackel stand immer noch und ich konnte ihn abrufen, er kam, umrundete mich, und setzte sich an meine Seite mit Blickkontakt zu Frauchen, als ob er nie was anderes gemacht hätte. Bingo!
Ich hätte ihn knutschen können in diesem Moment (hab' ich anschließend). Er hat 92 Punkte von 100 bekommen. Ich war unglaublich stolz auf meinen Wichtel, denn viele hatten mich belächelt, als ich mit ihm in die Hundeschule ging. Und seine Partner waren zuletzt meist größere Hunde, weil alle anderen zwischenzeitlich abgesprungen waren.
Diese Zeit unseres Trainings hat eine tiefe Bindung vom Hund zu Frauchen ergeben, was sich auch in den Jahren immer wieder zeigte. Mickey war nicht nur mein Dackel, er war mein kleiner Ritter, der immer auf mich aufpasste.
Urlaub
![[Bild: 49569958xs.jpg]](https://up.picr.de/49569958xs.jpg)
Jagd auf die Geckos
Als Ansprechpartner der Hunde wünscht man sich natürlich oft mehr, aber ich denke, man sollte auch mit kleinen Erfolgen zufrieden sein. Denn es gilt doch sicher "just for fun". Ich weiß noch, wie ich 2002 die Begleithundeprüfung mit meinem Dackel absolviert habe, hatte keinerlei Erwartungen, nur die große Hoffnung, dass er ausnahmsweise mal meinen Kommandos folgt und nicht meint, er könne zwischendurch mal irgendwo schnüffeln gehen, er kam ja immer wieder, für ihn also alles im grünen Bereich.
Tja, und dann hat mein Dackel wohl an diesem besonderen Tag (werd' ich nie vergessen!) beschlossen, all das zu befolgen, was wir monatelang geübt hatten. Er lief neben mir in dem Parcour wie eine Eins, himmelte mich an, ich konnte ihn ablegen, beim ersten Mal blieb er liegen, beim zweiten Mal, als ich die Leine mitnahm, wurde es ihm wohl irgendwann zu lang, konnte ja nicht sein, dass sein Frauchen auf einmal weg blieb. Gaaaanz vorsichtig erhob er sich und hob schon mal ein Pfötchen, und genau in diesem Moment rief der Richter "gut". Ich ganz schnell aus dem Wald raus, Dackel blieb sofort stehen, als er mich sah, ich ging an ihm vorbei, drehte mich, Dackel stand immer noch und ich konnte ihn abrufen, er kam, umrundete mich, und setzte sich an meine Seite mit Blickkontakt zu Frauchen, als ob er nie was anderes gemacht hätte. Bingo!
Ich hätte ihn knutschen können in diesem Moment (hab' ich anschließend). Er hat 92 Punkte von 100 bekommen. Ich war unglaublich stolz auf meinen Wichtel, denn viele hatten mich belächelt, als ich mit ihm in die Hundeschule ging. Und seine Partner waren zuletzt meist größere Hunde, weil alle anderen zwischenzeitlich abgesprungen waren.
Diese Zeit unseres Trainings hat eine tiefe Bindung vom Hund zu Frauchen ergeben, was sich auch in den Jahren immer wieder zeigte. Mickey war nicht nur mein Dackel, er war mein kleiner Ritter, der immer auf mich aufpasste.
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Jagd auf die Geckos
Liebe Grüße
M.

