01.08.25, 23:36
Gestern hat mein "Killerhund" mal wieder zugeschlagen - sie mag offensichtlich keine Amseln, und irgendwie sind die Tierchen nicht schnell genug, wenn sie auf Jagd geht. Und dass sie ein Jagdhund ist, steht außer Frage, zumal auch die Eltern/Großeltern jagdlich geführt wurden.
Es geschah auch so schnell, dass ich nicht eingreifen konnte. Dackel wollte raus, eigentlich nur, um die Aktivitäten der Familie über uns zu überwachen, die sich für den Urlaub bereit machten, sie wollte also zum Törchen, um evtl. noch mitzumischen dort. Ich also die Küchentür geöffnet, sie machte sich sofort auf den Weg über den Hof. 2 Sekunden später gab sie "Gas" und schoss den Hof lang zur Hausecke in Richtung Wassertonne, und stürzte sich auf etwas, was ich nicht ausmachen konnte.
Wenn ich etwas kann, dann meinen Dackel anschreien in solchen Situationen, das "AUS, AUS" war auch nicht zu überhören. Und - genau wie beim letzten Mal ließ sie von ihrer Beute ab, blieb zwar direkt davor stehen, guckte mich schief an, aber wartete, bis ich am Ort war. Dort sah ich, was sie gepackt hatte, und ich war froh, dass die Amsel es direkt überstanden hatte. Ich musste mir eine kleine Handschaufel suchen, meist steckt so ein Teil in irgend einem meiner Blumenkübel dort, und so war es auch. Sie ließ ihre Beute zwar nicht aus den Augen, aber inzwischen hat sie kapiert, wenn Frauchen "vor Ort" ist, gehört ihr die Beute. Ich konnte vollkommen unbehelligt von meinem Dackel die Amsel bergen.
Vor ein paar Tagen hatten wir ähnliche Situation, Küchentür geöffnet, Dackel raus, und auf einmal schoss sie los. Da war es ein kleiner Vogel, den ich nicht einordnen konnte im Nachhinein. Augenscheinlich ein Jungvogel, und derer fliegen zurzeit viele hier rum. Da ich wieder sofort brüllte, ließ sie den Vogel unter unserer Bank entwischen. Der saß dann vor unserem Heizungsraum und piepste immer mal wieder. Ich hab' den Dackel daraufhin ans andere Ende des Hofes geschickt, damit der Vogel sich verabschieden konnte. Was er dann auch tat. Ich beobachte jeden Morgen die Jungvögel bei uns im Hof, die sich trauen, dort rumzuflattern, weil wir uns durch den Regen nicht viel dort aufhalten. Bei schönem Wetter ist immer einer draußen, und sei es der Dackel, da bleiben sie in der Regel fern von uns.
Immerhin hat die Dackeldame jetzt schon mehrfach auf mein vehementes "Aus" losgelassen, sogar ein Eichhörnchen, was sie im Fang hatte.
Dass hin und wieder ein Tier das Leben lassen muss, werde ich sicherlich nicht verhindern können, da sie unglaublich schnell ist. Auch wenn mir das dann bei z. B. den Amseln sehr leid tut. Im Falle einer Maus würde mich das weniger berühren.
Bärchen auf der Insel
Es geschah auch so schnell, dass ich nicht eingreifen konnte. Dackel wollte raus, eigentlich nur, um die Aktivitäten der Familie über uns zu überwachen, die sich für den Urlaub bereit machten, sie wollte also zum Törchen, um evtl. noch mitzumischen dort. Ich also die Küchentür geöffnet, sie machte sich sofort auf den Weg über den Hof. 2 Sekunden später gab sie "Gas" und schoss den Hof lang zur Hausecke in Richtung Wassertonne, und stürzte sich auf etwas, was ich nicht ausmachen konnte.
Wenn ich etwas kann, dann meinen Dackel anschreien in solchen Situationen, das "AUS, AUS" war auch nicht zu überhören. Und - genau wie beim letzten Mal ließ sie von ihrer Beute ab, blieb zwar direkt davor stehen, guckte mich schief an, aber wartete, bis ich am Ort war. Dort sah ich, was sie gepackt hatte, und ich war froh, dass die Amsel es direkt überstanden hatte. Ich musste mir eine kleine Handschaufel suchen, meist steckt so ein Teil in irgend einem meiner Blumenkübel dort, und so war es auch. Sie ließ ihre Beute zwar nicht aus den Augen, aber inzwischen hat sie kapiert, wenn Frauchen "vor Ort" ist, gehört ihr die Beute. Ich konnte vollkommen unbehelligt von meinem Dackel die Amsel bergen.
Vor ein paar Tagen hatten wir ähnliche Situation, Küchentür geöffnet, Dackel raus, und auf einmal schoss sie los. Da war es ein kleiner Vogel, den ich nicht einordnen konnte im Nachhinein. Augenscheinlich ein Jungvogel, und derer fliegen zurzeit viele hier rum. Da ich wieder sofort brüllte, ließ sie den Vogel unter unserer Bank entwischen. Der saß dann vor unserem Heizungsraum und piepste immer mal wieder. Ich hab' den Dackel daraufhin ans andere Ende des Hofes geschickt, damit der Vogel sich verabschieden konnte. Was er dann auch tat. Ich beobachte jeden Morgen die Jungvögel bei uns im Hof, die sich trauen, dort rumzuflattern, weil wir uns durch den Regen nicht viel dort aufhalten. Bei schönem Wetter ist immer einer draußen, und sei es der Dackel, da bleiben sie in der Regel fern von uns.
Immerhin hat die Dackeldame jetzt schon mehrfach auf mein vehementes "Aus" losgelassen, sogar ein Eichhörnchen, was sie im Fang hatte.
Dass hin und wieder ein Tier das Leben lassen muss, werde ich sicherlich nicht verhindern können, da sie unglaublich schnell ist. Auch wenn mir das dann bei z. B. den Amseln sehr leid tut. Im Falle einer Maus würde mich das weniger berühren.
Bärchen auf der Insel
Liebe Grüße
M.

