06.10.25, 09:46
Hallo,
es waren wirklich schlimme Tage. Am 26.09. wurde die Maus bei uns in der Klinik geöffnet, man hat keinen Entzündungsherd gefunden, die Bauchspeicheldrüse war verfärbt, also dementsprechend eine Probe ins Labor geschickt. Nachmittags bin ich hin, sie war aufgewacht, aber unterhalb der Brustwirbelsäule gelähmt. Der TA meinte, das kann durch die Narkose passieren, wie lange, da weiß keiner... Da saß ich in der Box und war völlig verzweifelt. Zum Glück kam später meine Trainerin, die eigentlich auch zum Klinikteam gehört (ist noch in Elternzeit). Sie hat sich erst mal die TÄ geschnappt, alles mit denen durchgesprochen, den Hund noch mal gecheckt, dann haben wir die Maus noch mal geröntgt, weil der Verdacht Bandscheibenvorfall sich anbahnte. Gut Freitag Abend muss man nirgendwo mehr hin, also die Kleine dagelassen, ich habe sie am Wochenende besucht. Sie hat mit der Rute gewackelt und zeitweise kamen auch mal Impulse an den Pfoten an. Am Montag (29.9.) habe ich sie nach Rostock in die große Klinik gebracht, die da weitaus umfangreicher ausgestattet sind. Trotz Anmeldung und Zusicherung, dass sie als Notfall behandelt wird, teilte man mir nach 3,5 h warten mit, dass das CT am Dienstag gemacht wird. Dienstag mittags CT, nachmittags Auswertung: der Hund hat Grannen eingeatmet, diese sind durch die Lunge und das Zwerchfell in den Körper gewandert und haben sich letztendlich an 3 Stellen eingenistet, wo sie Abzesse gebildet haben. Am Mittwoch (1.10.) wurde wieder der Bauch geöffnet, alles "beiseite gelegt", die Abzesse geöffnet. Diese waren prallvoll mit dickem stinkigem Eiter. Die Abzesse rausschneiden war nicht möglich, da sie zu dicht an Blutgefäßen lagen, also nur öffnen und gut spülen. Der Chirurg meinte, dass es wohl gerade noch rechtzeitig war, die waren kurz vor`m Platzen, da hätte man dann nichts mehr machen können, da wär sie verstorben. Auf Grund der Lage hat mind. ein Abzess so stark gegen das Rückenmark gedrückt, dass die Lähmung entstanden ist.
Nun geht es ihr allmählich besser, sie hat 5 kg abgenommen, ist derzeit wirklich nur Haut und Knochen, aber sie frisst mit gutem Appetit und möchte auch wieder laufen. Ich habe sie gestern besucht, sie kam schon mit Hilfe auf ihren Füßen in den Besuchsraum. Aber es wird noch dauern. Unter der Woche ist Physiotherapie angesagt. Heute wird sich der Chirurg wieder melden, dann werden wir abstimmen, wie es weitergeht. Ich habe eine OP-Versicherung für sie, ich hoffe, dass ich da alles durchbekomme, denn inzwischen sind wir 5-stellig.
es waren wirklich schlimme Tage. Am 26.09. wurde die Maus bei uns in der Klinik geöffnet, man hat keinen Entzündungsherd gefunden, die Bauchspeicheldrüse war verfärbt, also dementsprechend eine Probe ins Labor geschickt. Nachmittags bin ich hin, sie war aufgewacht, aber unterhalb der Brustwirbelsäule gelähmt. Der TA meinte, das kann durch die Narkose passieren, wie lange, da weiß keiner... Da saß ich in der Box und war völlig verzweifelt. Zum Glück kam später meine Trainerin, die eigentlich auch zum Klinikteam gehört (ist noch in Elternzeit). Sie hat sich erst mal die TÄ geschnappt, alles mit denen durchgesprochen, den Hund noch mal gecheckt, dann haben wir die Maus noch mal geröntgt, weil der Verdacht Bandscheibenvorfall sich anbahnte. Gut Freitag Abend muss man nirgendwo mehr hin, also die Kleine dagelassen, ich habe sie am Wochenende besucht. Sie hat mit der Rute gewackelt und zeitweise kamen auch mal Impulse an den Pfoten an. Am Montag (29.9.) habe ich sie nach Rostock in die große Klinik gebracht, die da weitaus umfangreicher ausgestattet sind. Trotz Anmeldung und Zusicherung, dass sie als Notfall behandelt wird, teilte man mir nach 3,5 h warten mit, dass das CT am Dienstag gemacht wird. Dienstag mittags CT, nachmittags Auswertung: der Hund hat Grannen eingeatmet, diese sind durch die Lunge und das Zwerchfell in den Körper gewandert und haben sich letztendlich an 3 Stellen eingenistet, wo sie Abzesse gebildet haben. Am Mittwoch (1.10.) wurde wieder der Bauch geöffnet, alles "beiseite gelegt", die Abzesse geöffnet. Diese waren prallvoll mit dickem stinkigem Eiter. Die Abzesse rausschneiden war nicht möglich, da sie zu dicht an Blutgefäßen lagen, also nur öffnen und gut spülen. Der Chirurg meinte, dass es wohl gerade noch rechtzeitig war, die waren kurz vor`m Platzen, da hätte man dann nichts mehr machen können, da wär sie verstorben. Auf Grund der Lage hat mind. ein Abzess so stark gegen das Rückenmark gedrückt, dass die Lähmung entstanden ist.
Nun geht es ihr allmählich besser, sie hat 5 kg abgenommen, ist derzeit wirklich nur Haut und Knochen, aber sie frisst mit gutem Appetit und möchte auch wieder laufen. Ich habe sie gestern besucht, sie kam schon mit Hilfe auf ihren Füßen in den Besuchsraum. Aber es wird noch dauern. Unter der Woche ist Physiotherapie angesagt. Heute wird sich der Chirurg wieder melden, dann werden wir abstimmen, wie es weitergeht. Ich habe eine OP-Versicherung für sie, ich hoffe, dass ich da alles durchbekomme, denn inzwischen sind wir 5-stellig.

