08.09.11, 13:02
Hab dir aus dem Rosenstecklings-thread mal den Teil über Herbst-Steckhölzer hierher kopiert - Würde mich auch interessieren, wie das mit Johannisbeeren klappt:
Wenn man im Frühling früh loslegen und dafür kräftige Herbst-Steckhölzer (also dickere, ältere Triebstücke) verwenden möchte, kann man sie über Winter in Sand lagern:
Die Steckhölzer werden nach Sorten in (beschrifteten!) Bündeln zusammengebunden und dann schichtweise in einer Sandkiste waaagerecht hingelegt.
Zwischen jedem Bündel sollte eine Sandschicht sein, oben drüber natürlich auch.
Die Abdeckungssandschicht oben auf sollte (je nach Region) mindestens 5, aber nicht mehr als 10 cm dick sein.
Am besten stellt man die Kiste an einem etwas geschützten Platz auf: Sie sollte nicht zu nass stehen über Winter.
Angegossen wird nicht.
Im frühen Frühling (also etwa Mitte März, in warmen Gegenden auch früher) holt man die Stecklinge aus der Kiste und steckt sie nach einem der vorher beschriebenen Verfahren. Wenn Frost droht, schattieren und anhäufeln nicht vergessen!
Wer zu lange wartet wird ein seltsames Phänomen entdecken: Die waagerecht liegenden Triebe sind dann nämlich auf ganzer Länge ausgetrieben.
Leider kann man sie dann nicht mehr Bewurzeln: Wenn ein "Auge" sich entschieden hat, einen neuen (Laub-) Trieb zu bilden kann es keine Wurzeln mehr machen und wenn alle Augen eines Triebs zu Laubtrieben geworden sind gibt es kein "Reserve-Auge" zur Wurzelbildung mehr.
Ansonsten ist die (m.W. von Rudolf Geschwind erfundene) Methode aber sehr gut geeignet, um schöne, kräftige Herbsttriebe sicher zu überwintern und im Frühling möglichst früh "an den Start" zu bringen.
Wenn man im Frühling früh loslegen und dafür kräftige Herbst-Steckhölzer (also dickere, ältere Triebstücke) verwenden möchte, kann man sie über Winter in Sand lagern:
Die Steckhölzer werden nach Sorten in (beschrifteten!) Bündeln zusammengebunden und dann schichtweise in einer Sandkiste waaagerecht hingelegt.
Zwischen jedem Bündel sollte eine Sandschicht sein, oben drüber natürlich auch.
Die Abdeckungssandschicht oben auf sollte (je nach Region) mindestens 5, aber nicht mehr als 10 cm dick sein.
Am besten stellt man die Kiste an einem etwas geschützten Platz auf: Sie sollte nicht zu nass stehen über Winter.
Angegossen wird nicht.
Im frühen Frühling (also etwa Mitte März, in warmen Gegenden auch früher) holt man die Stecklinge aus der Kiste und steckt sie nach einem der vorher beschriebenen Verfahren. Wenn Frost droht, schattieren und anhäufeln nicht vergessen!
Wer zu lange wartet wird ein seltsames Phänomen entdecken: Die waagerecht liegenden Triebe sind dann nämlich auf ganzer Länge ausgetrieben.
Leider kann man sie dann nicht mehr Bewurzeln: Wenn ein "Auge" sich entschieden hat, einen neuen (Laub-) Trieb zu bilden kann es keine Wurzeln mehr machen und wenn alle Augen eines Triebs zu Laubtrieben geworden sind gibt es kein "Reserve-Auge" zur Wurzelbildung mehr.
Ansonsten ist die (m.W. von Rudolf Geschwind erfundene) Methode aber sehr gut geeignet, um schöne, kräftige Herbsttriebe sicher zu überwintern und im Frühling möglichst früh "an den Start" zu bringen.
