02.09.12, 11:30
Ihr Lieben,
mich packt mal wieder der Wunsch, dass unser Haus nebst Grundstück endlich so aussieht wie in den ganzen Einrichtungs- und Landzeitschriften...zumindest ein ganz klein wenig.
Und dann hätte ich auch gern noch diese Ordnung und
Hallo Akelei,
Deine Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Du sprichst viele verschiedene Aspekte an und hast viele unterschiedliche Fragen wobei ich nicht ganz verstehe, was dir am Wichtigsten ist. Hast du zu wenig Zeit und wächst dir die Arbeit im Garten über den Kopf, ist es dir zu unaufgeräumt.....?
Zunächst kann ich zu den Zeitschriften sagen: nimm sie dir nicht als Vorbild, weder Text noch Bilder. Die werden nicht nach Praxisnähe geschrieben sondern nach möglichst hoher Auflage
, sie sollen beim Durchblättern ja zum Kauf anregen.
Gehe immer deinen eigenen Weg!!!
Entwickle mit deinem Mann zusammen(evt. mit Kindern) ein Konzept (evt. mit Skizzen) wie ihr euch Grundstück und Haus vorstellt, wie es in 10 Jahren aussehen soll. Dann überlegt was wichtig ist, also wie die Reihenfolge der Arbeiten sein sollte. Und dann fangt an, das auch umzusetzen und zwar ganz in Ruhe und ohne Druck, auch nicht von Außen. Ihr müsst euch wohl fühlen, nicht die Besucher.
Wir haben etwa 5 Jahre auf einer "Baustelle" gelebt weil alles viel zu voll gefrachtet war und mit kleinen Kindern und dem riesigen Garten war ich oft am Anschlag meiner Kräfte. Dann haben wir uns entschlossen zuerst den Vorgarten (600qm) ansehnlich für Besucher und Nachbarschaft
und auch etwas pflegeleichter für mich zu gestalten. Das hat mir geholfen, es gab keine spitzen Bemerkungen mehr und auch für uns war das ein guter Kompromiss. Hinter dem Wohnhaus ging es immer nur so weit weiter, wie es Kinder, Witterung und Kraft erlaubten.
Auch unsere Nachbarschaft konnte mit Naturgemäßem Anbau und Bio nichts anfangen. Aber ich habe da ein dickes Fell. Ich habe viel missioniert;-) und immer meine Erfolge und andere Arbeitsweise erklärt und hervorgehoben. Ich bin meinen Weg gegangen und die Anderen haben es schließlich akzeptiert. Nach jetzt über 25 Jahren ist mein Bauerngarten inzwischen ein Kleinod, mein eigener Weg war mir wichtig und hat mich bestätigt. Ich werde immer noch beobachtet, aber inzwischen mit viel mehr Respekt von Nachbarn und reichlich Interesse von Besuchern.
Kinder helfen gerne wenn sie dürfen und nicht müssen!
Als meine Kinder klein waren war ich zu Hause, später habe ich eine Teilzeitarbeit gehabt.
Und ja, ich teile mir meine Arbeiten ein: dringend, wichtig, wenn Zeit ist, egal......und ich plane auch mal Auszeiten, einfach nur nichts tun, träumen, Insekten und Vögel beobachten, fotografieren..... Ohne die Auszeiten wäre ich schon längst verschlissen
Das sind jetzt nur einige Gedanken von mir zu deinem Thema. Sicher gibt es noch andere und auch bessere Aspekte zu deinen Fragen.
Aber: gehe immer deinen eigenen Weg!
Nachtrag: was bitte ist Knüppelkuchen? Gibt's da ein Rezept?
mich packt mal wieder der Wunsch, dass unser Haus nebst Grundstück endlich so aussieht wie in den ganzen Einrichtungs- und Landzeitschriften...zumindest ein ganz klein wenig.
Und dann hätte ich auch gern noch diese Ordnung und
Hallo Akelei,
Deine Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Du sprichst viele verschiedene Aspekte an und hast viele unterschiedliche Fragen wobei ich nicht ganz verstehe, was dir am Wichtigsten ist. Hast du zu wenig Zeit und wächst dir die Arbeit im Garten über den Kopf, ist es dir zu unaufgeräumt.....?
Zunächst kann ich zu den Zeitschriften sagen: nimm sie dir nicht als Vorbild, weder Text noch Bilder. Die werden nicht nach Praxisnähe geschrieben sondern nach möglichst hoher Auflage
Gehe immer deinen eigenen Weg!!!
Entwickle mit deinem Mann zusammen(evt. mit Kindern) ein Konzept (evt. mit Skizzen) wie ihr euch Grundstück und Haus vorstellt, wie es in 10 Jahren aussehen soll. Dann überlegt was wichtig ist, also wie die Reihenfolge der Arbeiten sein sollte. Und dann fangt an, das auch umzusetzen und zwar ganz in Ruhe und ohne Druck, auch nicht von Außen. Ihr müsst euch wohl fühlen, nicht die Besucher.
Wir haben etwa 5 Jahre auf einer "Baustelle" gelebt weil alles viel zu voll gefrachtet war und mit kleinen Kindern und dem riesigen Garten war ich oft am Anschlag meiner Kräfte. Dann haben wir uns entschlossen zuerst den Vorgarten (600qm) ansehnlich für Besucher und Nachbarschaft
und auch etwas pflegeleichter für mich zu gestalten. Das hat mir geholfen, es gab keine spitzen Bemerkungen mehr und auch für uns war das ein guter Kompromiss. Hinter dem Wohnhaus ging es immer nur so weit weiter, wie es Kinder, Witterung und Kraft erlaubten. Auch unsere Nachbarschaft konnte mit Naturgemäßem Anbau und Bio nichts anfangen. Aber ich habe da ein dickes Fell. Ich habe viel missioniert;-) und immer meine Erfolge und andere Arbeitsweise erklärt und hervorgehoben. Ich bin meinen Weg gegangen und die Anderen haben es schließlich akzeptiert. Nach jetzt über 25 Jahren ist mein Bauerngarten inzwischen ein Kleinod, mein eigener Weg war mir wichtig und hat mich bestätigt. Ich werde immer noch beobachtet, aber inzwischen mit viel mehr Respekt von Nachbarn und reichlich Interesse von Besuchern.
Kinder helfen gerne wenn sie dürfen und nicht müssen!
Als meine Kinder klein waren war ich zu Hause, später habe ich eine Teilzeitarbeit gehabt.
Und ja, ich teile mir meine Arbeiten ein: dringend, wichtig, wenn Zeit ist, egal......und ich plane auch mal Auszeiten, einfach nur nichts tun, träumen, Insekten und Vögel beobachten, fotografieren..... Ohne die Auszeiten wäre ich schon längst verschlissen

Das sind jetzt nur einige Gedanken von mir zu deinem Thema. Sicher gibt es noch andere und auch bessere Aspekte zu deinen Fragen.
Aber: gehe immer deinen eigenen Weg!
Nachtrag: was bitte ist Knüppelkuchen? Gibt's da ein Rezept?
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.09.12, 11:32 von Erdling.)
Liebe Grüße von Erdling
Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt.
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