27.02.13, 23:50
Freiburg, es gab eindeutige Votes für die Überführung in den Tee Rosen thread und wir sind ja hier basisdemokratisch organisiert, da kann man sowas nicht ignorieren 
Moonfall, Alice Hoffmann KANN relativ hellrot blühen und Homère kann das manchmal auch (obwohl der Grundton eigentlich meist cremig- bis zart zitronig-weiß oder auch zart warm-rosa ist).
Was das Benennungs-Durcheinander der möglichen Klassenzugehörigkeit betrifft liegt es m. E. hauptsächlich daran, daß a) auch früher nicht alle Züchter die Elternsorten genannt haben oder es b) oft selbst nicht wußten, weil sie die gewünschten Kreuzungspartner einfach dicht nebeneinander gepflanzt haben oder auch, weil wegen offener Bestäubung manchmal wohl nur die Mutterpflanze bekannt war und der Pollenspender nur vermutet werden konnte.
Dazu kommt, daß die Abstammung (sofern bekannt) teilweise damals schon sehr heterogen war. Eigentlich sollte die erzielte Sorte in die Klasse der Mutter eingeordnet werden. Da sie aber häufig phänotypisch eher in die Klasse der Vater- oder Großelternpflanze(n) passten, wurden die Sorten dann entsprechend "um-klassifiziert". - Wobei es ja in Bezug auf die unterschiedlichen Verwendungszwecke im Garten kein Fehler sein muß, Pflanzen vorrangig nach ÜPhäno- statt nach Genotyp einzuordnen..
Ein Beispiel für eine Sorte, die überwiegend als China Rose klassifiziert wird, aber mindestens genauso viele Tee Rosen Eigenschaften zeigt, ist Ducher.
China Rosen haben im Vergleich zu Tee Rosen meist kleinere Blüten, überwiegend in größeren Büscheln, duften meist nicht so intensiv, haben einen buschigeren, kurztriebigeren Wuchs mit kürzeren Internodien (wenn es keine kletternden Sorten sind) und oft noch zierlicheres, kleinteiligeres Laub. Die Blüten sind selten sehr stark gefüllt und meist relativ flach.
Tee Rosen stehen vom Habitus und einigen anderen Merkmalen etwa "in der Mitte" zwischen China Rosen einerseits und Tee Hybryden mit ihren aufrechteren, kräftigeren Trieben und großen, oft kugeligen und stark gefüllten Blüten andererseits.
Wenn man sich vergegenwärtigt, daß bei der Zucht von Tee Rosen (zumindest bei den jüngeren, in Europa entstandenen Sorten) Bourbon Rosen (und durch sie auch Damascenas) eine wichtige Rolle gespielt haben, werden die Unterschiede zu den zarteren, feingliedrigeren China Rosen deutlicher.
Es gibt aber bei einem Großteil der Sorten m. E. eher fließende Übergänge zwischen China - und Tee Rosen einerseits sowie zwischen Tee Rosen und Tee Hybriden andererseits als klar abgrenzbare Klassencharakteristika

Moonfall, Alice Hoffmann KANN relativ hellrot blühen und Homère kann das manchmal auch (obwohl der Grundton eigentlich meist cremig- bis zart zitronig-weiß oder auch zart warm-rosa ist).
Was das Benennungs-Durcheinander der möglichen Klassenzugehörigkeit betrifft liegt es m. E. hauptsächlich daran, daß a) auch früher nicht alle Züchter die Elternsorten genannt haben oder es b) oft selbst nicht wußten, weil sie die gewünschten Kreuzungspartner einfach dicht nebeneinander gepflanzt haben oder auch, weil wegen offener Bestäubung manchmal wohl nur die Mutterpflanze bekannt war und der Pollenspender nur vermutet werden konnte.
Dazu kommt, daß die Abstammung (sofern bekannt) teilweise damals schon sehr heterogen war. Eigentlich sollte die erzielte Sorte in die Klasse der Mutter eingeordnet werden. Da sie aber häufig phänotypisch eher in die Klasse der Vater- oder Großelternpflanze(n) passten, wurden die Sorten dann entsprechend "um-klassifiziert". - Wobei es ja in Bezug auf die unterschiedlichen Verwendungszwecke im Garten kein Fehler sein muß, Pflanzen vorrangig nach ÜPhäno- statt nach Genotyp einzuordnen..
Ein Beispiel für eine Sorte, die überwiegend als China Rose klassifiziert wird, aber mindestens genauso viele Tee Rosen Eigenschaften zeigt, ist Ducher.
China Rosen haben im Vergleich zu Tee Rosen meist kleinere Blüten, überwiegend in größeren Büscheln, duften meist nicht so intensiv, haben einen buschigeren, kurztriebigeren Wuchs mit kürzeren Internodien (wenn es keine kletternden Sorten sind) und oft noch zierlicheres, kleinteiligeres Laub. Die Blüten sind selten sehr stark gefüllt und meist relativ flach.
Tee Rosen stehen vom Habitus und einigen anderen Merkmalen etwa "in der Mitte" zwischen China Rosen einerseits und Tee Hybryden mit ihren aufrechteren, kräftigeren Trieben und großen, oft kugeligen und stark gefüllten Blüten andererseits.
Wenn man sich vergegenwärtigt, daß bei der Zucht von Tee Rosen (zumindest bei den jüngeren, in Europa entstandenen Sorten) Bourbon Rosen (und durch sie auch Damascenas) eine wichtige Rolle gespielt haben, werden die Unterschiede zu den zarteren, feingliedrigeren China Rosen deutlicher.
Es gibt aber bei einem Großteil der Sorten m. E. eher fließende Übergänge zwischen China - und Tee Rosen einerseits sowie zwischen Tee Rosen und Tee Hybriden andererseits als klar abgrenzbare Klassencharakteristika
