23.03.13, 00:50
(22.03.13, 12:20)Raphaela schrieb: Moonfall, wenn die Pflanzen auch sonst sehr schlecht aussehen, würde ich sie (schon aus "pädagogischen Gründen" an eine Firma, die so unprofessionell mit Rosen umgeht) zurückschicken.
Sind die Basistriebe aber fest und glatt (statt rissig und eingetrocknet) und wirken vital (ebenso wie die Wurzeln), dann wäre folgendes Vorgehen vielleicht hilfreich: Die Geiltriebe relativ weit zurückschneiden (erfahrungsgemäß haben sie eh kaum eine Chance, sich noch normal zu entwickeln), die Pflanzen 24 Stunden in einem hellen, kühlen Raum in Wassereimer stellen (Veredelung mit unter Wasser) und dann topfen.
Das kalte Wetter wird noch eine Weile anhalten und die Prognosen für schon weit ausgetriebene Rosen sind im Freiland schlecht, wenn´s nach ihrer Pflanzung nochmal heftig friert.
Besser ist es, sie bis weit über die Veredelung (um schlafende Augen nicht austrocknen zu lassen) in locker-humoses Substrat zu topfen (Lava-Granulat mit Blumenerde o. was greif- und auftaubar ist, so daß das Humusmaterial etwa 50 % ausmacht) und dann frostfrei, aber so kühl und so hell wie möglich aufzustellen.
Wenn die Wurzeln an den Spitzen angetrocknet und/oder sehr lang sind, auch die zurückschneiden.
Rapha, danke für deine Hilfe. Ich war heute etwas hektisch wegen der angekündigten kalten Nacht. Im Wassereimer schwammen die doofen Dinger oben, der "Ballen" hatte nur unten eine kleine Öffnung in der Folie. Daher habe ich die Frischhaltefolie vom Wurzelballen abgewickelt. Der Ballen hielt wie eine Möhre mit ca. 5cm Durchmesser mit dem Substrat zusammen. Man konnte nicht sehen, ob Feinwurzeln drin sind, die wollte ich nicht abreissen und habe die Möhre ohne Aufrauhen oder Zerlegen in Blumenerde getopft. Ob das falsch war?
Vielleicht gebe ich ihr morgen noch eine Plastikhülle gegen Austrocknen. - So seltsame Dinger habe ich noch nie bekommen und werde das bei diesem Versender auch nicht mehr versuchen.
Klimazone 7b, im Osten Österreichs

