02.11.13, 14:37
Ich fange mit vielen Überwinterungsmaßnahmen erst im Dezember an. Dann werden meine Hochstammrosen leicht zurückgeschnitten und entblättert (falls überhaupt noch Blätter daran sind). In die Krone kommt Holzwolle, das ganze wird dann mit Vlies-Säcken verpackt. Meist nehme ich zwei Lagen übereinander, weil die lieben Mäuslein in meiner Gartenhütte gerne Löcher in die Vliese nagen.
Ein paar empfindliche Rosen häufle ich mit einer Mischung aus Maulwurfshügelerde und Kompost an. Glücklicherweise ist mein Maulwurf diesmal früh von seiner Sommerfrische in den umliegenden Feldern zurückgekehrt, sodaß ich schon mit dem Einsammeln der Erde beginnen kann. Anhäufeln werde ich aber erst, wenn es tagsüber gerade noch frostfrei ist. Meine Nachbarn haben bereits Anfang Oktober nach einer einzigen Frostnacht angehäufelt und dann gab es noch ein paar schöne Tage mit 24°C plus und viel Sonne. Ich glaube das tut den Rosen auch nicht gut.
Meine einzige Dahlie hat zwar dank der Frostnacht keine Blätter mehr, aber ich lasse sie noch möglichst lange in der Erde, weil mein Überwinterungsplatz im Keller eigentlich viel zu warm ist. Wenn ich sie dann herausnehme werde ich den frei gewordenen Platz mit ein paar Tulpenzwiebeln im Drahtkörbchen bestücken, dann kann ich die im Frühling nach der Blüte wieder leicht aus dem Boden holen.
Auf meiner Dachterrasse mache ich nicht viel, eventuell werde ich den dauerhaften Pflanzen ein paar Tannenzweige nach Weihnachten gönnen (wir haben eine städtische Christbaum-Sammelstelle in der Nähe, da kann man Unmengen von Reisig schneiden, bevor die Müllabfuhr kommt). Sollte es einen sehr trockenen Winter geben, werde ich sie wohl hin und wieder gießen. Winterharte Pflanzen in Töpfen vertrocknen viel öfter, als dass sie erfrieren.
Aber was ich jetzt schon gemacht habe: alle Gießkannen umgedreht, damit sie im Winter nicht auffrieren können. Und ganz dringend sollte ich alle Düngemittel, Samen, Gartenhandschuhe, Frühbeetvliese usw. in der Gartenhütte Mäuse-sicher verpacken. Um die Versorgung der Gartenwasserleitung kümmert sich glücklicherweise mein Mann, ich vergesse nämlich immer, ob die Zapfstellen nach dem Abdrehen der Leitung offen oder zu sein sollen. In unseren Wohnwagen und die Gartenhütte werden wir noch Entfeuchter stellen, damit da nichts schimmeln kann.
Den Kompost möchte ich nochmal umsetzen und die fertigen Anteile gesiebt extra lagern, damit ich im Frühling gleich damit düngen kann. Staudenschnitt mache ich seit Wochen. Da ich nicht neben meinem Garten wohne, habe ich von "Winteraspekt" mit Raureif und Schneehäubchen auf Staudenskeletten nichts. Ich denke aber, dass Insekten trotzdem gut in meinem Garten überwintern, weil ich abgefallenes Laub einfach im Beet liegen lasse und der Boden während der Vegetationsperiode immer gut gemulcht wird. Da ich im Frühling immer extrem viel zu tun habe (60 Clematis und 90 Rosen schneiden), bin ich froh, wenn wenigstens der Staudenschnitt schon seit dem Herbst im Kompost verdaut wird.
Wo ich noch ganz unschlüssig bin: soll ich meine Solar-betriebene Pumpe im Garten-Tümpel abbauen? Er ist nur 50 Zentimeter tief und könnte möglicherweise zur Gänze durchfrieren. Ich befürchte aber, dass sich das wunderbar klare Wasser in eine stinkige Brühe verwandelt, wenn es monatelang keine Bewegung gibt.
Liebe Grüße, Barbara
Ein paar empfindliche Rosen häufle ich mit einer Mischung aus Maulwurfshügelerde und Kompost an. Glücklicherweise ist mein Maulwurf diesmal früh von seiner Sommerfrische in den umliegenden Feldern zurückgekehrt, sodaß ich schon mit dem Einsammeln der Erde beginnen kann. Anhäufeln werde ich aber erst, wenn es tagsüber gerade noch frostfrei ist. Meine Nachbarn haben bereits Anfang Oktober nach einer einzigen Frostnacht angehäufelt und dann gab es noch ein paar schöne Tage mit 24°C plus und viel Sonne. Ich glaube das tut den Rosen auch nicht gut.
Meine einzige Dahlie hat zwar dank der Frostnacht keine Blätter mehr, aber ich lasse sie noch möglichst lange in der Erde, weil mein Überwinterungsplatz im Keller eigentlich viel zu warm ist. Wenn ich sie dann herausnehme werde ich den frei gewordenen Platz mit ein paar Tulpenzwiebeln im Drahtkörbchen bestücken, dann kann ich die im Frühling nach der Blüte wieder leicht aus dem Boden holen.
Auf meiner Dachterrasse mache ich nicht viel, eventuell werde ich den dauerhaften Pflanzen ein paar Tannenzweige nach Weihnachten gönnen (wir haben eine städtische Christbaum-Sammelstelle in der Nähe, da kann man Unmengen von Reisig schneiden, bevor die Müllabfuhr kommt). Sollte es einen sehr trockenen Winter geben, werde ich sie wohl hin und wieder gießen. Winterharte Pflanzen in Töpfen vertrocknen viel öfter, als dass sie erfrieren.
Aber was ich jetzt schon gemacht habe: alle Gießkannen umgedreht, damit sie im Winter nicht auffrieren können. Und ganz dringend sollte ich alle Düngemittel, Samen, Gartenhandschuhe, Frühbeetvliese usw. in der Gartenhütte Mäuse-sicher verpacken. Um die Versorgung der Gartenwasserleitung kümmert sich glücklicherweise mein Mann, ich vergesse nämlich immer, ob die Zapfstellen nach dem Abdrehen der Leitung offen oder zu sein sollen. In unseren Wohnwagen und die Gartenhütte werden wir noch Entfeuchter stellen, damit da nichts schimmeln kann.
Den Kompost möchte ich nochmal umsetzen und die fertigen Anteile gesiebt extra lagern, damit ich im Frühling gleich damit düngen kann. Staudenschnitt mache ich seit Wochen. Da ich nicht neben meinem Garten wohne, habe ich von "Winteraspekt" mit Raureif und Schneehäubchen auf Staudenskeletten nichts. Ich denke aber, dass Insekten trotzdem gut in meinem Garten überwintern, weil ich abgefallenes Laub einfach im Beet liegen lasse und der Boden während der Vegetationsperiode immer gut gemulcht wird. Da ich im Frühling immer extrem viel zu tun habe (60 Clematis und 90 Rosen schneiden), bin ich froh, wenn wenigstens der Staudenschnitt schon seit dem Herbst im Kompost verdaut wird.
Wo ich noch ganz unschlüssig bin: soll ich meine Solar-betriebene Pumpe im Garten-Tümpel abbauen? Er ist nur 50 Zentimeter tief und könnte möglicherweise zur Gänze durchfrieren. Ich befürchte aber, dass sich das wunderbar klare Wasser in eine stinkige Brühe verwandelt, wenn es monatelang keine Bewegung gibt.
Liebe Grüße, Barbara
