10.12.13, 21:33
(10.12.13, 20:51)vanda schrieb: Naja, so streng bin ich da nicht, obwohl ich schon auch immer an die Bienen denke - aber manchmal muss man eben auch Kompromisse eingehen. (Der Bienenbaum/Euodia ist ja auch nicht heimisch, nicht wahr?)
Dafür hat der Bienenbaum sehr wohl einen kulinarischen Wert - für meine Bienen! Die können dafür mit meinen kulinarischen Neophyten wie Tomate oder Kürbis nicht viel anfangen. Ich bin ja kein fanatischer Neophyten-Feind, dazu mag ich Paprikas und Gurken zu sehr, aber ich bin gegen invasiv auftretende Neophyten. Aber auch das sehr selektiv. Das Springkraut am Fluß oder die Goldrute am Bahndamm mag manche Vertreter der einheimischen Flora verdrängen, bringt meinen Bienen aber Pollen und Nektar und beansprucht bei uns eher wenig Fläche. Was mich viel mehr stört, ist die flächendeckende Verbreitung des Neophyten Zea mays, der zudem die Anwendung von Gift und Gülle nach sich zieht und die Artenvielfalt ganz massiv flächendeckend schädigt. Das ist für mich der schlimmste Neophyt!
Liebe Grüße,
Martin
