21.01.14, 14:38
Mit Ach und Krach (nachts vor allem "ach" und tagsüber knochenknirschmäßig eher "krach" ;-)) ist gestern eeeeendlich die letzte, öfterblühende (Nordreihen-Polyantha) Rose mit der vorletzten Karre Mist angehäufelt worden (der allerletzte Rest war dann leider schon durchgefroren).
Eigentlich bräuchte ich (wenn die Temperaturen tatsächlich unter -10 gehen) noch einen weiteren m3 Mist (das wäre dann der fünfte), denn die Kompost-Anhäufelungen (auf den meisten Öfterblühenden) sind durch den vielen Regen der letzten Wochen schon ziemlich zusammengefgallen :-/
Es gibt noch ca. eine Hängerladung Tannenäste zu verteilen, aber heute geht arm-technisch gar nix. Hoffentlich sind die Äste morgen noch nicht so fest zusammengefroren, daß sie nicht mehr zu bewegen sind...Schaumermal...
Die ganze Anhäufelei hat diesmal fast drei Monate gedauert (angefangen Mitte/Ende Oktober mit Maulwurfserde, den restlichen Oktober und November weiter mit 5 m3 Kompost und ab Dezember bis gestern dann mit insgesamt 4 m3 Mist). - Das muß nächsten Herbst/Winter irgendwie anders gehen. Alleine schon, weil es reines Glück war, daß der Dauerfrost diesmal so spät eingesetzt hat.
Ein Grund für das langsame Vorankommen ist die stark angestiegene Anzahl öfterblühender Rosen (bin schon gespannt auf die Zählung nächstes Jahr). Ein gewichtigerer ist die Tatsache, daß viele Rosen (wie zuletzt die Nordreihen-Polyanthas) erstmal "freigelegt"werden mußten, um angehäufelt werden zu können: Da hatten sich wieder diverse SV- und Stauden-Sämlinge direkt an den Grundtrieben/in den Wurzelbereichen ausgesät, so daß die betreffenden Pflanzen halb ausgegraben werden mußten, um davon befreit werden zu können.
Damit sowas NICHT wieder passieren kann, fliegen alle versamenden Stauden im Umkreis der Rosen raus. Teilweise hab ich das jetzt nebenbei schon mit erledigt, der Rest folgt im Frühling.
"Richtig" aufgeräumt (je Karre herantransportiertem Abdeckmaterial - mindestens - eine Karre Stauden weg) sind jetzt das größere Remontant Beet, das Portland Beet, die beiden Bourbon Beete, das Alba (u. a.) Beet, die im Sonnenuntergangsbereich, das Gallica Beet, das Damaszener Beet, der Chinensis - und Multiflora Bereich, die beiden pinkroten, das Noisette Beet und alle mit TH.
Komplett unaufgeräumt sind noch das Centifolien - und das Rugosa Beet, sowie der größere Teil der Nord- und etwa ein Drittel der Westreihe. - Dabei hatte ich gehofft, dort vor Dauerfrostbeginn noch das meiste zu schaffen :-/
Umpflanzungen stehen auch noch einige an, darunter auch solche von richtig großen Rosen.
Im Frühjahr (bzw. wenn der Boden wieder frostfrei ist) müssen auch dringend die Außenkanten entlang des Zauns grundgereinigt werden: Von innen kommt man, vor allem unter/hinter stachligen Großrosen, einfach nicht gut genug an hereinwucherndes Mistzeuch ran, um es gründlich auszureißen: Da hilft nur sorgfältiges Abstechen und Nachgraben von außen (je Zaunseite mindestens zwei Tage Arbeit).
Was auch bei gefrorenem Boden geht und passieren soll: Schneiden, schneiden, schneiden. Entlang des Knicks sind meterlange Brombeerranken rübergewuchert, dazu die am Knick gepflanzten (als Unterlagen geplanten), teilweise schon an die 3m hohen Caninas, die im Frühling weg müssen...Den ganzen Rückschnitt kann ich auf einen (schon angefangenen) Haufen werfen, den mein netter Verpächter dann im Frühjahr zum Verbrennen wegfährt.
Freundlicherweise wird er mir dann auch für ein paar Tage einen Hänger in Hausnähe abstellen, auf dem SV aus dem Hausgarten (zum Kompostieren), Steine von aufgelösten Beeten, Eisenstangen (sofern rauszukriegen) und weitere umzusiedelnde Rosen und Stauden zum Park transportiert werden können.
Die Hausgarten-Umgestaltung mit Kaninchengehege-Neubau, Auflösung der Beetreste im Innenbereich, Entfernung des zusammengefallenen Schuppens (samt -im optimalen Fall -Ersatz durch einen neuen gebrauchten), Zaunneubauten und SV-Grundreinigung sowie Neubepflanzung entlang der Außengrenzen ist ein Punkt, der mir auch noch sehr große Sorgen macht, denn auch die dafür benötigte Zeit werd ich überwiegend alleine aufbringen müssen.
Dann gibt es noch diverse Verschönerungsarbeiten, die dringend nötig sind: Das Gartenhäuschen muß - adäquat zum tollen, neuen Dach
- endlich farblich passend gestrichen (und vorher abgeschliffen) werden, diverse Holzteile neu lackiert, etc pp...Darum hab ich schon Farbhersteller zwecks Sponsoring angeschrieben (10 Liter Holzfarbe plus mindestens 3 Liter Lack sind nicht mal eben so finanzierbar), bisher allerdings ohne Resonanz. - Und es stellt sich ja auch die Frae, WANN ich das WIE in die Frühjahrsarbeitsplanung einbeziehen soll: Die ist ja mit anderen, nötigen Arbeiten (plus Ein- und Neutopfen vieler Containerrosen) so schon mehr als dicht :-/
Aber kommt Frühling, kommt Farbe/Lack und irgendwoher auch die benötigte Zeit: Positives Denken, ooooommmm.... ;-)
Da im Mai eine Veranstaltung stattfindet, müßte ich mich langsam auch um weitere Aussteller und die PR kümmern, bin diesbezüglich momentan aber etwas mutlos: Die Abmeldung bei Facebook war gewissenstechnisch GUT, aber "geschäftsmäßig" SCHLECHT. Dasselbe gilt für diverse Foren...Ohne Werbeetat, NUR mit der Website plus EINEM Forum und nicht nur ohne Protektion durch regionale und/oder andere Alphamännchen, sondern sogar mit einer Art "Anti-Protektion" aller möglicher Alphamännchen ist es ein echt hartes Brot...
Ich weigere mich aber immer noch, einzusehen, daß genug Entschlossenheit und Fleiß nicht ausreichen sollen, um ein GUTES Konzept (das IST es nämlich. SO!) am Leben zu halten (es geht ja nicht ums "Reichwerden", sondern bloß um Kostendeckung). - Schließlich leben wir in einer Demokratie und nicht in einem Feudalsystem, wo ohne Protektion gar nichts geht, oder?
Na ja, die Realität spricht eher für die Feudalsystem-Theorie und das deprimiert mich (nicht nur im Hinblick auf den Rosenpark) vorübergehend immer so sehr, daß nur extreme Arbeits-Therapie oder Pratchett-mit-Schoko-Orgien den Trübsinn wieder bannen können. - Bitte seid nicht böse, wenn ich in solchen Phasen nicht sehr kommunikativ bin (zumindest nicht in Garten-Foren)
Einer meiner Lieblingssprüche lautet nach wie vor: Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie!
Und aufbauend wirkt auch, daß nächstes Jahr wirklich alles VIIIIIEL schöner und aufgeräumter (= besser zu handhaben) sein wird...Alleine die Vorfreude auf all die schönen, neuen Rosen wiegt mindestens eine (dann doch) abgesagte Fernseh-Reportage (m.E. weil ich "zu politisch" bin) und (dann doch) nicht stattfindende Rosenpark-Erwähnung in einem Garten-Magazin auf
(Auch wenn man erstmal an sowas doch immer hart zu knabbern hat und aufpassen muß, nicht endgültig zu verbittern)
Mit anderen Worten: ALLES wird GUT (und die Alphamännchen können mich... bei Mondschein besuchen
) 
Ergänzung: Wer noch Astern-Sämlinge, Jakobsleitern (Polemonium caerulaeum) und andere aussamende Stauden möchte: Im Frühling ist die letzte Gelegenheit dazu, später wird es davon keine mehr geben. Auch Phloxe u. a. werden erheblich bestands-gemindert.
Eigentlich bräuchte ich (wenn die Temperaturen tatsächlich unter -10 gehen) noch einen weiteren m3 Mist (das wäre dann der fünfte), denn die Kompost-Anhäufelungen (auf den meisten Öfterblühenden) sind durch den vielen Regen der letzten Wochen schon ziemlich zusammengefgallen :-/
Es gibt noch ca. eine Hängerladung Tannenäste zu verteilen, aber heute geht arm-technisch gar nix. Hoffentlich sind die Äste morgen noch nicht so fest zusammengefroren, daß sie nicht mehr zu bewegen sind...Schaumermal...
Die ganze Anhäufelei hat diesmal fast drei Monate gedauert (angefangen Mitte/Ende Oktober mit Maulwurfserde, den restlichen Oktober und November weiter mit 5 m3 Kompost und ab Dezember bis gestern dann mit insgesamt 4 m3 Mist). - Das muß nächsten Herbst/Winter irgendwie anders gehen. Alleine schon, weil es reines Glück war, daß der Dauerfrost diesmal so spät eingesetzt hat.
Ein Grund für das langsame Vorankommen ist die stark angestiegene Anzahl öfterblühender Rosen (bin schon gespannt auf die Zählung nächstes Jahr). Ein gewichtigerer ist die Tatsache, daß viele Rosen (wie zuletzt die Nordreihen-Polyanthas) erstmal "freigelegt"werden mußten, um angehäufelt werden zu können: Da hatten sich wieder diverse SV- und Stauden-Sämlinge direkt an den Grundtrieben/in den Wurzelbereichen ausgesät, so daß die betreffenden Pflanzen halb ausgegraben werden mußten, um davon befreit werden zu können.
Damit sowas NICHT wieder passieren kann, fliegen alle versamenden Stauden im Umkreis der Rosen raus. Teilweise hab ich das jetzt nebenbei schon mit erledigt, der Rest folgt im Frühling.
"Richtig" aufgeräumt (je Karre herantransportiertem Abdeckmaterial - mindestens - eine Karre Stauden weg) sind jetzt das größere Remontant Beet, das Portland Beet, die beiden Bourbon Beete, das Alba (u. a.) Beet, die im Sonnenuntergangsbereich, das Gallica Beet, das Damaszener Beet, der Chinensis - und Multiflora Bereich, die beiden pinkroten, das Noisette Beet und alle mit TH.
Komplett unaufgeräumt sind noch das Centifolien - und das Rugosa Beet, sowie der größere Teil der Nord- und etwa ein Drittel der Westreihe. - Dabei hatte ich gehofft, dort vor Dauerfrostbeginn noch das meiste zu schaffen :-/
Umpflanzungen stehen auch noch einige an, darunter auch solche von richtig großen Rosen.
Im Frühjahr (bzw. wenn der Boden wieder frostfrei ist) müssen auch dringend die Außenkanten entlang des Zauns grundgereinigt werden: Von innen kommt man, vor allem unter/hinter stachligen Großrosen, einfach nicht gut genug an hereinwucherndes Mistzeuch ran, um es gründlich auszureißen: Da hilft nur sorgfältiges Abstechen und Nachgraben von außen (je Zaunseite mindestens zwei Tage Arbeit).
Was auch bei gefrorenem Boden geht und passieren soll: Schneiden, schneiden, schneiden. Entlang des Knicks sind meterlange Brombeerranken rübergewuchert, dazu die am Knick gepflanzten (als Unterlagen geplanten), teilweise schon an die 3m hohen Caninas, die im Frühling weg müssen...Den ganzen Rückschnitt kann ich auf einen (schon angefangenen) Haufen werfen, den mein netter Verpächter dann im Frühjahr zum Verbrennen wegfährt.
Freundlicherweise wird er mir dann auch für ein paar Tage einen Hänger in Hausnähe abstellen, auf dem SV aus dem Hausgarten (zum Kompostieren), Steine von aufgelösten Beeten, Eisenstangen (sofern rauszukriegen) und weitere umzusiedelnde Rosen und Stauden zum Park transportiert werden können.
Die Hausgarten-Umgestaltung mit Kaninchengehege-Neubau, Auflösung der Beetreste im Innenbereich, Entfernung des zusammengefallenen Schuppens (samt -im optimalen Fall -Ersatz durch einen neuen gebrauchten), Zaunneubauten und SV-Grundreinigung sowie Neubepflanzung entlang der Außengrenzen ist ein Punkt, der mir auch noch sehr große Sorgen macht, denn auch die dafür benötigte Zeit werd ich überwiegend alleine aufbringen müssen.
Dann gibt es noch diverse Verschönerungsarbeiten, die dringend nötig sind: Das Gartenhäuschen muß - adäquat zum tollen, neuen Dach
- endlich farblich passend gestrichen (und vorher abgeschliffen) werden, diverse Holzteile neu lackiert, etc pp...Darum hab ich schon Farbhersteller zwecks Sponsoring angeschrieben (10 Liter Holzfarbe plus mindestens 3 Liter Lack sind nicht mal eben so finanzierbar), bisher allerdings ohne Resonanz. - Und es stellt sich ja auch die Frae, WANN ich das WIE in die Frühjahrsarbeitsplanung einbeziehen soll: Die ist ja mit anderen, nötigen Arbeiten (plus Ein- und Neutopfen vieler Containerrosen) so schon mehr als dicht :-/ Aber kommt Frühling, kommt Farbe/Lack und irgendwoher auch die benötigte Zeit: Positives Denken, ooooommmm.... ;-)
Da im Mai eine Veranstaltung stattfindet, müßte ich mich langsam auch um weitere Aussteller und die PR kümmern, bin diesbezüglich momentan aber etwas mutlos: Die Abmeldung bei Facebook war gewissenstechnisch GUT, aber "geschäftsmäßig" SCHLECHT. Dasselbe gilt für diverse Foren...Ohne Werbeetat, NUR mit der Website plus EINEM Forum und nicht nur ohne Protektion durch regionale und/oder andere Alphamännchen, sondern sogar mit einer Art "Anti-Protektion" aller möglicher Alphamännchen ist es ein echt hartes Brot...
Ich weigere mich aber immer noch, einzusehen, daß genug Entschlossenheit und Fleiß nicht ausreichen sollen, um ein GUTES Konzept (das IST es nämlich. SO!) am Leben zu halten (es geht ja nicht ums "Reichwerden", sondern bloß um Kostendeckung). - Schließlich leben wir in einer Demokratie und nicht in einem Feudalsystem, wo ohne Protektion gar nichts geht, oder?
Na ja, die Realität spricht eher für die Feudalsystem-Theorie und das deprimiert mich (nicht nur im Hinblick auf den Rosenpark) vorübergehend immer so sehr, daß nur extreme Arbeits-Therapie oder Pratchett-mit-Schoko-Orgien den Trübsinn wieder bannen können. - Bitte seid nicht böse, wenn ich in solchen Phasen nicht sehr kommunikativ bin (zumindest nicht in Garten-Foren)

Einer meiner Lieblingssprüche lautet nach wie vor: Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie!
Und aufbauend wirkt auch, daß nächstes Jahr wirklich alles VIIIIIEL schöner und aufgeräumter (= besser zu handhaben) sein wird...Alleine die Vorfreude auf all die schönen, neuen Rosen wiegt mindestens eine (dann doch) abgesagte Fernseh-Reportage (m.E. weil ich "zu politisch" bin) und (dann doch) nicht stattfindende Rosenpark-Erwähnung in einem Garten-Magazin auf

(Auch wenn man erstmal an sowas doch immer hart zu knabbern hat und aufpassen muß, nicht endgültig zu verbittern)
Mit anderen Worten: ALLES wird GUT (und die Alphamännchen können mich... bei Mondschein besuchen
) 
Ergänzung: Wer noch Astern-Sämlinge, Jakobsleitern (Polemonium caerulaeum) und andere aussamende Stauden möchte: Im Frühling ist die letzte Gelegenheit dazu, später wird es davon keine mehr geben. Auch Phloxe u. a. werden erheblich bestands-gemindert.
