24.11.11, 12:49
Mithilfe von Büchern konnte ich mir die spezifischen Klassen-Eigenschaften von z.B. Bourbon - oder Alba Rosen auch nie merken, das muß man sich einfach "in echt" angucken, anfühlen, sich heran -"tasten". Erst durch die "mehr-sinnliche" Erfahrung prägt es sich wirklich ein. Das ist ganz normal :-)
"Gemein" ist nur, daß die typischen Klassen-Eigenschaften meist nur in wenigen, beispielhaften Sorten so ausgeprägt sind. Bei den meisten sind die Eigenschaften so komplex wie ihre Abstammung, da kann man dann nur dominante und weniger dominante phänotypische (äußerlich sichtbare) Eigenheiten unterscheiden und sich ansonsten die Haare raufen...Aber es ist immer wieder spannend und solche "Sorten-Diskussionen" draußen, vor Ort, sind immer sehr lehrreich :-)
Wenn du deinen Unbekannten eigene Namen gibst, machst du genau das, was auch "Rosen-Wissenschaftler" tun (" " deshalb, weil die meisten gar keine studierten Botaniker sind). Meist wird der Fund- oder Herkunftort als "Arbeitsname" benutzt, eine noch nicht identifizierte Rose also z.B. "Gallica aus Klein-Kleckersdorf" oder "Sangerhausen-Francis Dubreuil" o.ä. benannt ("richtige" Rosen-"Wissenschaftler" schreiben dann z.B. "Gallica ex Klein-Kleckersdorf" ;-))
Meist bleibt es aber bei Profanerem wie: "Frau Müller-Gallica" oder "Fundrose gelb, Sandesneben" o.ä.
Wichtig ist, daß man den Namen irgendwie (z.B. durch " " ) als Arbeitsnamen kennzeichnet, damit es nicht noch mehr Verwirrung in den Benennungen gibt.
Aus demselben Grund werden Rosen, deren Bezeichnung offensichtlich falsch ist (weil sie z.B. nicht mit historischen Beschreibungen übereinstimmen), auch mit " " bezeichnet. Dann weiß jeder: Aha! Der Name stimmt nicht, aber der richtige ist noch nicht gefunden.
Um die Verwirrung in den Benennungen nicht noch weiter zu fördern, setzt man dann vor die nicht mehr gültige, aber provisorisch weiterbestehende Benennung noch ein "falsche" dazu. Also z.B. "falsche Nissen-La Noblesse". Dann weiß zumindest jeder, welche Rose gemeint ist und man redet nicht aneinander vorbei.
Wenn Zweifel an der Benennung bestehen, sie aber u.U. doch stimmen könnte, kommt ein ? hinter den Namen.
So praktizier ich das jedenfalls, auch wenn´s vielleicht nicht " wissenschaftlich" ist.
"Gemein" ist nur, daß die typischen Klassen-Eigenschaften meist nur in wenigen, beispielhaften Sorten so ausgeprägt sind. Bei den meisten sind die Eigenschaften so komplex wie ihre Abstammung, da kann man dann nur dominante und weniger dominante phänotypische (äußerlich sichtbare) Eigenheiten unterscheiden und sich ansonsten die Haare raufen...Aber es ist immer wieder spannend und solche "Sorten-Diskussionen" draußen, vor Ort, sind immer sehr lehrreich :-)
Wenn du deinen Unbekannten eigene Namen gibst, machst du genau das, was auch "Rosen-Wissenschaftler" tun (" " deshalb, weil die meisten gar keine studierten Botaniker sind). Meist wird der Fund- oder Herkunftort als "Arbeitsname" benutzt, eine noch nicht identifizierte Rose also z.B. "Gallica aus Klein-Kleckersdorf" oder "Sangerhausen-Francis Dubreuil" o.ä. benannt ("richtige" Rosen-"Wissenschaftler" schreiben dann z.B. "Gallica ex Klein-Kleckersdorf" ;-))
Meist bleibt es aber bei Profanerem wie: "Frau Müller-Gallica" oder "Fundrose gelb, Sandesneben" o.ä.
Wichtig ist, daß man den Namen irgendwie (z.B. durch " " ) als Arbeitsnamen kennzeichnet, damit es nicht noch mehr Verwirrung in den Benennungen gibt.
Aus demselben Grund werden Rosen, deren Bezeichnung offensichtlich falsch ist (weil sie z.B. nicht mit historischen Beschreibungen übereinstimmen), auch mit " " bezeichnet. Dann weiß jeder: Aha! Der Name stimmt nicht, aber der richtige ist noch nicht gefunden.
Um die Verwirrung in den Benennungen nicht noch weiter zu fördern, setzt man dann vor die nicht mehr gültige, aber provisorisch weiterbestehende Benennung noch ein "falsche" dazu. Also z.B. "falsche Nissen-La Noblesse". Dann weiß zumindest jeder, welche Rose gemeint ist und man redet nicht aneinander vorbei.
Wenn Zweifel an der Benennung bestehen, sie aber u.U. doch stimmen könnte, kommt ein ? hinter den Namen.
So praktizier ich das jedenfalls, auch wenn´s vielleicht nicht " wissenschaftlich" ist.
