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Rosenstock umpflanzen
Raphaela
Unregistriert
 
#2
24.11.11, 18:30
Wenn du den Boden erst einweichst (es ist ja überall ziemlich trocken im Moment) geht´s bestimmt besser.
Je mehr du von den Wurzeln rausbekommst, desto länger kannst du die (Haupt-) Triebe lassen: Das Ganze sollte anschlißend in einer Relation von 50 : 50 stehen.- Oder zumindest so etwa in dieser Richtung, bei Spätherbstumpflanzungen kann sich wegen fehlender Verdunstung das Verhältnis meiner Erfahrung nach etwas zugunsten eines höheren oberirdischen Anteils vergrößern.

Mindestens so wichtig wie möglichst lange Pfahlwurzeln (die eh nie komplett rausgehen) ist ein möglichst großer Wurzelballen, bzw. eine möglichst große Anzahl von Faserwurzeln.

Vielleicht kannst du vorab eine Art Ringgraben um die Rose ziehen und mit Wasser vollaufen lassen? Aus gelockerten Böden bekommt man die Faserwurzeln besser raus.

Vom oberirdischen Teil der Pflanze würde ich erstmal nur die größeren, dickeren Haupttriebe stehenlassen und die Seitentriebe komplett entfernen. Wenn man nämlich kurz vor möglichen Starkfrosteinbrüchen Triebe mit größerem Durchmesser stark zurückschneidet, bieten diese recht großen Wunden Eintrittswege für den Frost, die die Pflanze schädigen können.
Den Haupt-Rückschnitt der älteren, dickeren Triebe würde ich daher nach Möglichkeit aufs Frühjahr verlegen. Es sei denn, du bekommst nur sehr wenige Wurzeln raus. In diesem Fall den oberirdischen Teil auch radikal stutzen und die größeren Wundflächen mit Lehm einschmieren.

Wenn der neue Pflanzplatz "besser" (also freier, sonniger, humoser - je nach Standortvorliebe der jeweiligen Sorte) ist, gewöhnen sich auch uralte Rosen sehr gut um.
Das Pflanzloch ein kleines bißchen tiefer ausheben und vor dem Einpflanzen den Aushub mit reifem Kompost oder - Mist mischen erleichtert die schnelle Neubbildung von Faserwurzeln zusätzlich. Dann noch einschlämmen und anhäufeln und nächstes Jahr wird sie "wie neu" :-)

Der Spätherbst-Umpflanztermin ist der best mögliche: Die Rosen befinden sich oberirdisch in Vegetationsruhe, Verdunstung findet nicht oder kaum statt und die Wurzelbildung geht schon bei Temperaturen oberhalb weniger Plusgrade ( ab ca. 2, 3 Grad) während des Winters weiter.

Rose de Resht ist zäh, ziemlich frosthart und schnittverträglich. Sie wird das bestimmt gut überstehen. Allerdings mußt du bei ihr nach starkem Rückschnitt und erst recht nach Umpflanzung mit verstärkter Ausläuferbildung rechnen. - Die wird man aber immer gut los ;-)
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Rosenstock umpflanzen - von tulipan - 24.11.11, 18:10
RE: Rosenstock umpflanzen - von Raphaela - 24.11.11, 18:30
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