20.02.14, 00:03
Na, da habe ich so einiges im Garten: angefangen von den Montbretien, die ich in Irland ausgebuddelt habe, bis hin zu einem Papyrusmaulbeerbaum, den ich als Wurzelschössling aus einem Villengarten in Venetien bei einer Besichtigung mit den bloßen Händen ausgebuddelt habe und dann in einer abgeschnittenen Plastik-Wasserflasche zurück nach Deutschland transportiert habe. Dort lebte er dann jahrelang als Kübelpflanze, bis er in einem Winter draussen vergessen wurde und erstaunlicherweise nicht erfror. Da hab ich ihn dann ausgepflanzt und nun ist es schon ein richtiger Baum, der alle Winter überlebt hat.
Als in Berlin der Botanische Volkspark Pankow in Teilen neu angelegt wurde und die alten Staudenbeete im Eingangsbereich gerodet wurden, hab ich Iris- und Pfingstrosenrhizome mitgenommen, um ein bisschen was zu retten. Und aus einem Park ganz in der Nähe habe ich einen Steckling von Venusta pendula gemacht, der jetzt schon über 2 m groß ist und dieses Jahr hoffentlich zum ersten Mal so richtig blühen wird.
Ein Garten ist ein wenig wie ein Tagebuch. Bei den Fundpflanzen erinnere mich komischerweise meist sehr genau unter was für Umständen sie zu mir kamen und das finde ich schön.
Als in Berlin der Botanische Volkspark Pankow in Teilen neu angelegt wurde und die alten Staudenbeete im Eingangsbereich gerodet wurden, hab ich Iris- und Pfingstrosenrhizome mitgenommen, um ein bisschen was zu retten. Und aus einem Park ganz in der Nähe habe ich einen Steckling von Venusta pendula gemacht, der jetzt schon über 2 m groß ist und dieses Jahr hoffentlich zum ersten Mal so richtig blühen wird.
Ein Garten ist ein wenig wie ein Tagebuch. Bei den Fundpflanzen erinnere mich komischerweise meist sehr genau unter was für Umständen sie zu mir kamen und das finde ich schön.
