25.02.14, 22:25
(25.02.14, 21:32)Gudrun schrieb: Ja
- erstmal danke für positive Beispiele von naturnäherem Gärtnern
- Biodiversität ist eine ... naja ... sehr anspruchsvolle Forderung
...
- Garten ist nun mal meist eine künstlich geschaffene Umgebung eines Hauses, auch wenn der dann den lateinischen Namen hortus trägt
- wir gestalten doch alle nach eigenem Geschmack und in diesem Forum eben viele, die sich für Zusammenhänge in der Natur mehr interessieren als für Gartentrends
- die beknackten bebuchsten und besteinten Vor~und Nachgärten scheinen mir ein kleines Übel gegenüber der allgemeinen Versteppung und Zupflasterung von lebendem Boden
Sehe ich grundsätzlich ähnlich... schwierig ist in meinen Augen die tatsächlich in einigen Gärten vorangehende Erosion des Bodens und das Verschwinden des Bodenlebens im Zusammenhang mit den oben angesprochenen "besteinten Vor- und Nachgärten" und nicht nur die pure Zupflasterung. Hinzu kommt noch der Einsatz von Pestiziden, die von vielen recht locker im Garten eingesetzt werden(meine Eltern hatten diesbezüglich einen ziemlichen Disput mit den Nachbarn, die vorletztes Jahr meinten, man könne das Unkrautvernichtungsmittel auch auf unseren Vorgarten sprühen...)
Für mich selbst kommt ein "reiner" Naturgarten auch nicht in Frage. Dafür sammle ich zu gerne Rosen, verschiedene Stauden, pflanze gerne Obstgehölze und mag Buchseinfassungen(allerdings selbstgezogen) und schätze auch eine teilweise formale Gestaltung zu sehr. Dafür dürfen sich bei mir aber auch heimische Wildstauden austoben und der "Rasen" darf ruhig Farbkleckse haben.
Pestizide haben hier zudem auch nichts verloren.
"Auch vom Feind kommt guter Rat."(Aristophanes)

