27.04.14, 10:52
(27.04.14, 00:22)Julius schrieb: Meine Neugier neckt mich aber insoweit, dass ich schon gern wüsste, warum Bigis Wasserkocher jetzt keinen Kalk mehr ansetzt.
Vermutlich, weil der Kalk an der Keramik besser auskristallisieren kann, als an dem glatten Edelstahl.
Wiki schreibt zumThema Kesselstein:
"In Oberflächenwasser, das durch kalkhaltigen Boden fließt, lösen sich durch gebundene Kohlensäure (Kohlenstoffdioxid) Calcium- und Magnesiumverbindungen auf. "
" Durch Verdunsten oder Erhitzen von hartem Wasser entweicht daraus Kohlendioxid, das gelöste Calciumhydrogencarbonat wandelt sich zu unlöslichem Calciumcarbonat (=Kalk) um und es kommt zu Ausfällungen, die sich an den Wänden des Gefäßes an bereits bestehenden Kristallisationskeimen niederschlagen. "
Zu Kristallisationskeim kann man lesen:
"Kristallisationskeime oder -kerne sind feindisperse oder makroskopische, feste Partikel in einer fluiden Phase. Sie erleichtern die Kristallisation, also die Bildung von Kristallen, die sonst nur aus übersättigten Medien möglich wäre."
Ein Nachweis, ob EM-"Informationen" tatsächlich wirksam sind, wäre also recht einfach, wenn man Pipes hätte, die ohne EMs gebrannt worden sind.
Dann könne man sie ohne großen Aufwand mit EM-Pipes vergleichen. Leider werden die Hersteller an so einem Test nicht interessiert sein und solche EM-freien Pipes nicht testen.
Sie werden wissen warum...
(Gudrun schreib ja auch schon, daß es für ihre Katzen keinen Unterschied machte, ob da Pipes, oder Bernstein im Wasser lag. Ein Hinweis, daß da etwas anderes wirkt, als "Infos")
Man könnte die Pipes natürlich auch mit anderer Keramik vergleichen, z.B. einem kleinen Blumentopf... aber da ist die Oberflächenbeschaffenheit eine andere und die Ergebnisse wären nicht besonders aussagekräftig. Außerdem kann man sich nicht sicher sein, ob diese Keramik lebensmittelverträglich ist. Manche Keramik enthält Salze, die man vielleicht nicht so gern im Wasser hat...
es grüßt
Brigitte

