RE: Der Garten und sein Gärtner im Januar -
Erdling - 16.01.17
Och menno, was ihr alles so schreibt, mir juckts auch in den Fingern.

Aber bei -4 Grad und 25 cm Schnee ist mit gärteln nix.

Alle paar Tage schippe

ich den Weg zu GH frei und gieß hier ein bisschen, zupf da paar Blättchen und überprüfe auf versteckte Schädlinge. Aber ansonsten heißt es hier .... warten, warten, Geduld haben...

Die freie Zeit nutze ich jetzt eher für "Schreibtischarbeiten" Meine Gartennotizen übertrage ich in mein Gartentagebuch(verschönere es mit Bildern, Zeichnungen Gedichten), ich ordne die Samenkiste, miste Gartenzeitschriften aus und ansonsten habe ich jetzt auch genügend Zeit für meine Hobbys

Dabei sehen Garten und Landschaft hier so herrlich sauber

aus, und es verführt mich doch immer wieder draußen herumzustrolchen. Also der Aufenthalt im Freien ist herrlich......aber die Erde an den Händen fehlt halt....

Wenn dann im Feb. irgendwann der Schnee weg ist fange ich an die beiden Gartenschuppen zu entrümpeln und sortiere Samen und Gerätschaften.
Und wenn es dann vielleicht schon etwas milder ist, lasse ich mich von euch

verleiten erste Aussaaten zu machen

, natürlich im GH.
Freiland geht hier erst Ende März.
RE: Der Garten und sein Gärtner im Januar -
vanda - 16.01.17
An das neue Gartenjahr denke ich noch gar nicht diesen Januar. An Neujahr habe ich noch stundenlang endlich das letzte Laub von der Wiese gerecht, jetzt sind die Tage voll mit Schippen, Schippen, schippen (heute alles zwei- bis dreimal, weil es durchgehend geschneit hat

), der Rest geht drauf mit dem Versorgen der Tiere - Hühner, Enten und Kaninchen in Stallhaft machen einfach doppelt so viel Arbeit wie sonst, zwei Hühner mussten ausquartiert werden wegen blutigen Füßen, dafür musste erstmal Platz gemacht werden im Pflanzenüberwinterungsquartier, eine Stange gebastelt, ständig muss gecremt, gesprüht und extra gefüttert werden. Morgen werde ich mal eine Art Fußverband versuchen, damit die anderen Doofhühner nicht ständig in die Wunden picken und die Damen wieder zurück in den Stall können. Vögel füttern und vor allem Vogelfutterplätze frei schippen steht auch noch auf dem Tagesplan. (Für die Hunde war mal wieder keine Zeit mehr...) Somit sind wieder mindestens 6 Stunden Büroarbeit liegengeblieben, die müsste ich jetzt nachholen, aber nach 4 Stunden Hof/Hühnerhof/Gehweg/Einfahrt schippen bin ich jetzt dazu zu platt.
Hoffe, dieser blöde Schnee verabschiedet sich bald wieder, mir würd es schon wieder reichen damit für diesen Winter

Aussaatpläne mache ich normalerweise frühestens im März.
@Carpe, ich drücke die Daumen, dass es klappt mit den Eulen. Ich wollte das auch schon lange machen, aber wie Du sagst, die Kästen sind teuer und an den perfekten Platz im Giebel des Stadels kommt man selbst mit unserer längsten Leiter nicht hin (der Kasten soll ja innen angebracht werden und man sollte wenigstens zum Reinigen hinkommen).
RE: Der Garten und sein Gärtner im Januar - Unkrautaufesserin - 16.01.17
Vanda, Du bist doch eine, die nicht zwei linke Hände hat: mach den Kasten doch selbst!
Anleitung vom Nabu
Liebe Grüße, Mechthild
RE: Der Garten und sein Gärtner im Januar -
Acinos Arvensis - 17.01.17
, zwei Hühner mussten ausquartiert werden wegen blutigen Füßen, dafür musste erstmal Platz gemacht werden im Pflanzenüberwinterungsquartier, eine Stange gebastelt, ständig muss gecremt, gesprüht und extra gefüttert werden. Morgen werde ich mal eine Art Fußverband versuchen, damit die anderen Doofhühner nicht ständig in die Wunden picken und die Damen wieder zurück in den Stall können.
hast du kein blauspray? dieses auf die verletzung gesprüht verhindert doch normalerweise, dass die hühner dranpicken. da erkennen sie die Wunde nicht mehr. alles was blutig ist, wird von den raptoren angehackt..
RE: Der Garten und sein Gärtner im Januar -
vanda - 17.01.17
(16.01.17, 23:31)Unkrautaufesserin schrieb: Vanda, Du bist doch eine, die nicht zwei linke Hände hat: mach den Kasten doch selbst!
Dafür bräuchte man aber Zeit, und die hab ich noch weniger als Geld, höhö...
(17.01.17, 15:42)Acinos Arvensis schrieb: , zwei Hühner mussten ausquartiert werden wegen blutigen Füßen, dafür musste erstmal Platz gemacht werden im Pflanzenüberwinterungsquartier, eine Stange gebastelt, ständig muss gecremt, gesprüht und extra gefüttert werden. Morgen werde ich mal eine Art Fußverband versuchen, damit die anderen Doofhühner nicht ständig in die Wunden picken und die Damen wieder zurück in den Stall können.
hast du kein blauspray? dieses auf die verletzung gesprüht verhindert doch normalerweise, dass die hühner dranpicken. da erkennen sie die Wunde nicht mehr. alles was blutig ist, wird von den raptoren angehackt..
Doch, wir haben Blauspray draufgesprüht, ging dann auch zwei Tage gut, aber gestern abend musste ich die beiden Fußkranken wieder rausnehmen, weil erneut angepickt.
RE: Der Garten und sein Gärtner im Januar -
CarpeDiem - 17.01.17
(16.01.17, 23:31)Unkrautaufesserin schrieb: Vanda, Du bist doch eine, die nicht zwei linke Hände hat: mach den Kasten doch selbst!
Anleitung vom Nabu
Liebe Grüße, Mechthild
Ich habe meinen Termin mit dem Eulen - Herrn am 30.1 ;-)
Die Kästen bringt der Herr direkt selbst mit und zu einem echten Schnäppchen Preis, daher habe ich mich dann überzeugen lassen einen für die Eule und noch einen für Turmfalken anzubringen. Sonst wäre mir das vermutlich auch zu teuer.
Selbstbauen hatten wir auch überlegt, aber wie gesagt, die Zeit und das Geld und dann weiß man nicht, ob es angenommen wird und ärgert sich.
Der Herr war optimistisch und meinte, die Besiedelung wäre ziemlich sicher, wenn wir auf ihn hören
RE: Der Garten und sein Gärtner im Januar -
vanda - 17.01.17
(17.01.17, 18:00)CarpeDiem schrieb: Ich habe meinen Termin mit dem Eulen - Herrn am 30.1 ;-)
Die Kästen bringt der Herr direkt selbst mit und zu einem echten Schnäppchen Preis, daher habe ich mich dann überzeugen lassen einen für die Eule und noch einen für Turmfalken anzubringen.
Das klingt doch vielversprechend. Ich habe mich jetzt auch mal im Netz schlau gemacht bzgl. Experten für Bayern, ist vermutlich keine schlechte Idee, wenn sich das mal wer vor Ort ansieht, evtl. lässt sich da dann auch was zusammen mit den Nachbarn machen, Stadel gibt's ja hier genug.
RE: Der Garten und sein Gärtner im Januar -
Lilli - 22.01.17
Hier ist inzwischen Bäumefällen angesagt. Die Allee geht mit der Zeit kaputt. Durch die Kastanienmotten sowieso, aber in der Folge hat sich ein Virus ausgebreitet, der die Rinden kaputt macht und damit endgültig die Bäume. Die erste Kastanie ist gefällt, aber es müssen noch welche folgen, aus denen Pilze sprießen.
Und dann stehen Gestaltungsfragen an.
GG musste letztes Jahr unbedingt einen großen steinernen Löwen haben. Der war günstig, weil es nur noch einen gab. Das genau ist jetzt aber das Problem. Ich hatte ihn gleich hinter‘s Tor setzen lassen, aber egal, wo er sitzt, er braucht ein symmetrisches Gegenüber. Aber wo finden?
Dann ragt irgendwo ein schräges Stück Rohr aus dem Boden, an dem ein Wasserhahn hängt. Weil es immer schräger wird, suche ich jetzt nach einer Verkleidung, die gleichzeitig stabilisiert.
Und am Kiesplatz bin ich mal wieder dran. Nicht nur einfach im Winter sieht man die hässlichen Ecken deutlicher, sondern auch, wenn man eine Weile nicht zu Hause war. Als ich vom Krankenhaus zurück kam, gefiel mir so manche Ecke auf dem Vorplatz ganz und gar nicht.
Aber das wird ein größeres Umgestaltungsprojekt. Das Problem ist, dass es gleichzeitig mit künftig weniger Arbeit verbunden sein sollte. Vor allem für das letztere hab ich aber noch nicht einmal einen Lösungsansatz.
Dabei ist der Januar nicht mehr lang ...
Liebe Grüße, Lilli
RE: Der Garten und sein Gärtner im Januar -
Moonfall - 22.01.17
Ich stelle mir gerade so einen schönen Löwen vor, der wäre doch auch in einer Heckennische gut aufgehoben. Bei entsprechend gestalteter Nische oder Ecke fände ich ihn auch alleine schön. - Sitzt er oder liegt er?
Ihr könntet zum Spaß auch versuchen, ihm ein symetrisches Gegenüber aus Buchs oder ähnlichem zu schneiden bzw. formen.
Im Garten habe ich heute nicht viel gemacht, 1°C war nicht verlockend. Nur die beiden Weinstöcke habe ich zurückgeschnitten und noch einige Kaltkeimer gesät.
Bei Frühlingsplatterbse habe ich gelesen, man soll sie mit 95°C heissem Wasser übergießen und einige Stunden stehen lassen. Na, da bin ich ja gespannt...
RE: Der Garten und sein Gärtner im Januar -
CarpeDiem - 22.01.17
Heute habe ich mein Saatgut schon mal grob vorsortiert und das eigentlich auch nur, weil ich schon wieder 2 Mails mit Saatgutraritäten bekommen habe zum Tauschen.
aber ich bleibe hart, die Kiste ist rappelvoll, da kommt nix neues hinzu, erst ist das Alte fällig.
Aus der BohnenSchatzKiste habe ich mir ein paar Bohnen aussortiert, die alt sind, unbekannt oder dringend zu vermehren sind
Hier ein paar unbekannte Überraschungsbohnen
und die erste Kiste, die voraussichtlich angepflanzt wird....