21.08.14, 21:48
"...Gibt es denn in Labenz kein Wildrosenbeet?"
Ein WildrosenBEET in diesem Sinne gibt es nicht: Die (als solche zugeordneten) US-stämmigen Wildrosen stehen am Südzaun, die asiatischen am Nordzaun, die europäischen am Westzaun und die Sysnstylae-Wildrosen (und ihre Hybriden) am Ostzaun.
Ergänzung: Zusätzlich gibt es noch mehrere Multiflora-Varianten des ursprünglichen Typs im Multiflora-Bereich und eine Rosa aschersoniana im Chinensis-Bereich. Dort stehen auch noch drei einmalblühende, leicht voneinander abweichende Pflanzen, die frühe Chinensis-Merkmale zeigen (und als "R. chinensis" benannt waren).
Von den ca. 100 geretteten Rosen, die den Grundstock des (jetzigen) l´âge bleu Rosenparks bildeten, waren/sind etwa zwei Drittel Wildrosen bzw. Wildrosen-Hybriden.
Wie sich später rausgestellt hat, bestanden davon einige nur noch aus den jeweiligen Unterlagen, ein weiterer, relativ großer Teil war/ist fehletikettiert.
Ganz interessant ist eine Reihe von Art-Hybriden. Mir gefällt z. B. besonders R. gallica x R. pendulina. Hübsch sind auch verschiedene Spinossima-Arthybriden.
Problematisch ist bei den meisten die Größe sowie die Tatsache, daß viele Wildrosen Ausläufer bilden. Daher finde ich nur selten jemanden, der bereit ist, Ausläufer oder Sämlinge (die reiß ich inzwischen deshalb gleich raus) zu adoptieren: Kaum jemand hat genug Platz dafür.
Ein weiteres Problem ist die Identifizierung. Seit Jahren suche ich vergeblich einen oder mehrere Wildrosenexperten, der/die sie sich mal angucken könnte.
Mir selbst ist es bisher fast nie gelungen, eine zuzuordnen: In JEDEM Buch und auf fast jeder entsprechenden Website sind unter demselben Namen verschiedene Rosen beschrieben/abgebildet. Einmal hab ich vor lauter Wut schon einen ganzen Stapel dicker Bücher in´s Gebüsch geworfen, es ist tatsächlich zum aus-der-Haut-Fahren...
Offensichtlich wurden und werden manche Arten immer wieder umbenannt, was Zuordnungsprobleme nicht einfacher macht.
Trotz all dieser Schwierigkeiten mag ich sie (im Gegensatz zu früher) inzwischen recht gerne.
Besondere Lieblinge sind z. B. Rosa macrantha (macht bisher auch keine Ausläufer), Rosa woodsii "fendleri" (bzw. das, was hier am ehesten zu diesem Namen passt), die nicht sehr groß wird (älteste Pflanze nach 6 Jahren ca. 1,4m), duftet, remontiert, jedoch viele Ausläufer macht und die, die ich am ehesten Rosa arkansana "Hilleri" zuordnen kann (auf der Loubert-Website).
Letztere bleibt klein (nach 6 Jahren immer noch nur ca. 1 bis 1,2 m), hat eine schöne,mattrote Farbe (passt zu allem), macht (zumindest bisher) keine Ausläufer und ist fast ein Dauerblüher.
Heute morgen hab ich Reiser davon "zum Ausprobieren" an eine Rosenschule geschickt. Wenn sie sich gut veredeln läßt (was man nie weiß) und ggf. die Veredelungen sich auch gut machen, kommt sie dort vielleicht irgendwann in den Handel.
Fazit: Wildrosen (zumindest die aus nördlichen Herkunfstgebieten) sind meist besonders frosthart, robust, insekten-attraktiv und zu einem recht frühen Saison-Zeitpunkt sehr reichblühend. Es lohnt sich also, einen zweiten Blick drauf zu werfen (sofern die Zeit dafür vorhanden ist).
Ein WildrosenBEET in diesem Sinne gibt es nicht: Die (als solche zugeordneten) US-stämmigen Wildrosen stehen am Südzaun, die asiatischen am Nordzaun, die europäischen am Westzaun und die Sysnstylae-Wildrosen (und ihre Hybriden) am Ostzaun.
Ergänzung: Zusätzlich gibt es noch mehrere Multiflora-Varianten des ursprünglichen Typs im Multiflora-Bereich und eine Rosa aschersoniana im Chinensis-Bereich. Dort stehen auch noch drei einmalblühende, leicht voneinander abweichende Pflanzen, die frühe Chinensis-Merkmale zeigen (und als "R. chinensis" benannt waren).
Von den ca. 100 geretteten Rosen, die den Grundstock des (jetzigen) l´âge bleu Rosenparks bildeten, waren/sind etwa zwei Drittel Wildrosen bzw. Wildrosen-Hybriden.
Wie sich später rausgestellt hat, bestanden davon einige nur noch aus den jeweiligen Unterlagen, ein weiterer, relativ großer Teil war/ist fehletikettiert.
Ganz interessant ist eine Reihe von Art-Hybriden. Mir gefällt z. B. besonders R. gallica x R. pendulina. Hübsch sind auch verschiedene Spinossima-Arthybriden.
Problematisch ist bei den meisten die Größe sowie die Tatsache, daß viele Wildrosen Ausläufer bilden. Daher finde ich nur selten jemanden, der bereit ist, Ausläufer oder Sämlinge (die reiß ich inzwischen deshalb gleich raus) zu adoptieren: Kaum jemand hat genug Platz dafür.
Ein weiteres Problem ist die Identifizierung. Seit Jahren suche ich vergeblich einen oder mehrere Wildrosenexperten, der/die sie sich mal angucken könnte.
Mir selbst ist es bisher fast nie gelungen, eine zuzuordnen: In JEDEM Buch und auf fast jeder entsprechenden Website sind unter demselben Namen verschiedene Rosen beschrieben/abgebildet. Einmal hab ich vor lauter Wut schon einen ganzen Stapel dicker Bücher in´s Gebüsch geworfen, es ist tatsächlich zum aus-der-Haut-Fahren...
Offensichtlich wurden und werden manche Arten immer wieder umbenannt, was Zuordnungsprobleme nicht einfacher macht.
Trotz all dieser Schwierigkeiten mag ich sie (im Gegensatz zu früher) inzwischen recht gerne.
Besondere Lieblinge sind z. B. Rosa macrantha (macht bisher auch keine Ausläufer), Rosa woodsii "fendleri" (bzw. das, was hier am ehesten zu diesem Namen passt), die nicht sehr groß wird (älteste Pflanze nach 6 Jahren ca. 1,4m), duftet, remontiert, jedoch viele Ausläufer macht und die, die ich am ehesten Rosa arkansana "Hilleri" zuordnen kann (auf der Loubert-Website).
Letztere bleibt klein (nach 6 Jahren immer noch nur ca. 1 bis 1,2 m), hat eine schöne,mattrote Farbe (passt zu allem), macht (zumindest bisher) keine Ausläufer und ist fast ein Dauerblüher.
Heute morgen hab ich Reiser davon "zum Ausprobieren" an eine Rosenschule geschickt. Wenn sie sich gut veredeln läßt (was man nie weiß) und ggf. die Veredelungen sich auch gut machen, kommt sie dort vielleicht irgendwann in den Handel.
Fazit: Wildrosen (zumindest die aus nördlichen Herkunfstgebieten) sind meist besonders frosthart, robust, insekten-attraktiv und zu einem recht frühen Saison-Zeitpunkt sehr reichblühend. Es lohnt sich also, einen zweiten Blick drauf zu werfen (sofern die Zeit dafür vorhanden ist).
