25.02.15, 22:29
(19.03.13, 19:39)peggy schrieb:
Es gibt gute Gründe, vor allem oekologische den Fleischkonsum zu reduzieren, weil damit Nährwert verringert wird: wenn man z.B. unsere Fleischtiere mit Futter füttert, das auch der Mensch als Nahrung verwenden könnte, kommt am Schluss nicht mal mehr ein Zehntel des Nährwerts in Form von Fleisch, Eier, oder Milchform heraus, als was man vorher hineingesteckt hat. Das gilt aber nicht mehr, wenn man zur tierischen Eiweißerzeugung auf Weideland oder Flüsse, Seen und Meer zurück greift, wo sich andere menschliche Nahrung gar nicht erzeugen ließe.
Übrigens sind viele Tiere, die wir als reine Vegetarier ansehen, in Wirklichkeit gar keine. So würde jede Kuh, jedes Pferd trotz ausreichender Nahrung von außen an Mangel zugrunde gehen, wenn nicht Abermillionen von vermehrungsfreudigen Pansentierchen, bei Pferden Einzeller im riesigen Blinddarm für das nötige Eiweiß sorgen würden, indem sie mit verdaut werden. Funktioniert der Nachschub für die Einzeller nicht (nach längerer Hungerperiode) würde das Pferd, die Kuh eingehen, auch wenn sie dann wieder genug zu fressen bekäme. Nur eine "Transfusion" mit neuen Einzellern könnte sie retten.
Wir Menschen haben in unserem kleinen Wurmfortsatz (Appendix) nur ein winziges Restrefugium für solche Wesen, sind also von der Natur her gar nicht als reine Vegetarier vorgesehen.
MfG.
Wolfgang
natura magistra artis


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