05.01.12, 22:14
(15.12.11, 22:37)Martin schrieb: Liebe Freida,vbnm,
Solch ein Bienenhaus ist heute kaum mehr üblich. Ich nutze meines auch nicht mehr für die Bienen, sondern nur als Lagerplatz für alles drumrum. Die Beuten stehen bei mir daneben. Aufgrund meiner familiären Kindheitserfahrungen finde ich aber gerade solche Bienenhäuser, die vor allem durch Hinterbehandlungsbeuten besetzt waren, sehr interessant.
Liebe Grüße,
Martin
Hallo Martin,
ein Bienenhaus für Hinterbehandlungsbeuten habe ich vor ein paar Jahren, als mein Freund als Bienenseuchensachverständiger wegen einer Faulbrutbekämpfung durch die Eifel gezogen ist, (ich als Handlanger) selber mal gesehen. Ich durfte in der Nähe sein, wenn die Kästen geöffnet wurden, um eine Futterkranzprobe zu entnehmen und kleine ungefährliche Handreichungen machen. Natürlich nur, um das auch mal zu sehen und weit genug weg, um eine Infektion eines anderen Standes durch mich (z.B. Schuhe) auszuschließen.
In der Eifel "gehen die Uhren schonmal nach", besonders bei den älteren Herrschaften. Der Nachteil der Hinterbehandlung ist die geringe Erweiterbarkeit bei guter Tracht.
Ich habe mir auch das Bienenhaus des Vaters meines Freundes angesehen. Die Bienen waren in Trogbeuten umgezogen worden. Das Haus war schon bis auf 2 HB-Kästen leergeräumt, die dann etwas später auch verbrannt wurden, nachdem die dort eingezogenen Bienen es doch nicht geschafft hatten. Die meisten leeren Kästen sind direkt verbrannt worden, die letzten beiden blieben wegen des gewaltigen ersten Feuers erstmal stehen und waren zu schnell wieder besiedelt. Den Bienen wollten wir eine Chance geben, sie später umsiedeln, evtl. eine neue Königin, behandeln, hat leider nicht geklappt...
Wenn Du interessiert bis, könnte ich mal wegen einer Besichtigung des Bienenhauses mit den Hinterbehandlungsbeuten nachfragen.
LG, Bianka
